Essener SPD-Mann Dirk Heidenblut will in den Bundestag
04.07.2012 | 15:20 Uhr 2012-07-04T15:20:00+0200
Essen. Überraschende SPD-Konkurrenz für Arno Bischof. Nach NRZ-Informationen hat Dirk Heidenblut, von Beruf Hauptgeschäftsführer des Regionalverbands Ruhr beim Arbeiter-Samariter-Bund, beim SPD-Vorstand seine Kandidatur für den Bundestag angemeldet.
Die Aussicht, nach 20 Jahren wieder einen sicheren Sitz im Bundestag vergeben zu können, bringt bei den Essener Sozialdemokraten einiges in Bewegung: Bislang galt der stellvertretende Parteivorsitzende Arno Bischof aus Altenessen als aussichtsreichster Kandidat, um den langjährigen Abgeordneten Rolf Hempelmann im Nord-Wahlkreis zu „beerben“.
Jetzt aber begibt sich ein ebenso chancenreicher Konkurrent ins Rennen: Nach NRZ-Informationen hat Dirk Heidenblut, von Beruf Hauptgeschäftsführer des Regionalverbands Ruhr beim Arbeiter-Samariter-Bund , beim SPD-Vorstand seine Kandidatur für den Bundestag angemeldet. Sozialexperte Heidenblut gehört dem Rat der Stadt an und stammt aus Holsterhausen.
Essener Norden bringt viele Erststimmen
Wer vom Essener Norden aus nach Berlin durchstartet, entscheiden die hiesigen Sozialdemokraten bei einer Vertreterversammlung am 5. Oktober.
Egal wer dort das Rennen macht – die parteiinterne Bewerberkür gilt als größere Herausforderung als die eigentliche Wahl, denn im Nordwahlkreis liegt bei den für die Direktwahl entscheidenden Erststimmen die SPD-Bewerber seit Jahr und Tag um zweistellige Prozentpunktwerte vor den CDU-Kandidaten . Bei der Bundestagswahl im Jahre 2009 etwa kam Rolf Hempelmann auf mehr als 46 Prozent, seine CDU-Konkurrentin auf 27.

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