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A40-Sperrung - an Essener Helbingbrücken wird’s eng

16.04.2012 | 18:05 Uhr
A40-Sperrung - an Essener Helbingbrücken wird’s eng
Maik Voigt gehört zu den Arbeitern, die mit der Einrüstung der Helbingbrücken begonnen haben.Foto: Meike Baars

Essen.   Straßen.NRW hat mit der Einrüstung der Helbingbrücken als Vorbereitung für die A40-Vollsperrung in den Sommerferien begonnen. Rund um die Helbingbrücken könnte es dadurch in nächster Zeit zu Verkehrsbehinderungen kommen, der Evonik-Parkplatz wurde gesperrt.

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat an den Helbingbrücken am Hauptbahnhof mit den Vorbereitungen für die A40-Vollsperrung in den Sommerferien begonnen . Im Auftrag der Regionalniederlassung Ruhr nehmen sich die Brückenbauer seit vergangener Woche bis Ende Mai die Unterseiten der 50 Jahre alten Brücken vor, um diese einzurüsten.

1400 Meter Gerüst werden montiert, um die Vorbereitungen für die Erneuerung der so genannten Brückenkappen vorzubereiten. Für die Einrüstarbeiten müssen die Parkplätze der Stadt und der Firma Evonik für kurze Zeit gesperrt werden, Halteverbotschilder weisen rechtzeitig auf die Sperrungen hin. Zeitweise wird es auch nachts von Montag, 23. April, bis Freitag, 27. April, jeweils zwischen 22 und 5 Uhr eng auf der Helbingstraße. Die Weiglestraße wird von Mittwoch, 9. Mai, bis Freitag, 11. Mai, jeweils von 7 bis spätestens 18 Uhr im Wechsel halbseitig gesperrt. Im Zuge der Vollsperrung der A40 werden dann die alten Brückenkappen abgebrochen und neu hergestellt. Die Brückenkappen bestehen aus Stahlbeton, der vor Ort hergestellt wird.


Kommentare
23.04.2012
16:15
A40-Sperrung - an Essener Helbingbrücken wird’s eng
von Bochumer_Jung | #2

@ #1
Vielleicht schreiben Sie kurz, welchen Abschnitt der A40 Sie bevorzugt benutzen, immerhin ist dieses Ding über 90 Kilometer lang.

Wenn es um den Bereich hier aus dem Artikel geht, dann sollten wir uns mal zusammen setzen. Denn gerade auf der Verbindung zwischen E und BO gibt es ein paar Details, die regelmässig für wenig entspanntes Fahren sorgen, und da meine ich nicht einmal die Buderuskurve inkl. der lustig blinkenden Schilderbrücken. Die Handhabung von Tempolimits dort ist ein echtes Highlight, zwischen 60 und 120 habe ich schon alles gesehen zwischen GE und Frillendorf, gerne auch in der Abfolge 120-80-100 o.ä.
Ein Wohl dem der frische Bremsscheiben drauf hat (und diese auch gerne wieder abnutzt).
Jetzt schreiben Sie, man möge doch das Fahrrad oder alternativ den ÖPNV benutzen. Ich habe nur bisher relativ wenige durchgehende Straßenbahnen oder Busse gesehen zwischen BO Mitte und E Mitte. Dementsprechend voll sind die Regionalzüge.

17.04.2012
05:07
Vielleicht...
von Komisch66 | #1

Vielleicht nehmen die Menschen und hier vor allem die Autofahrer einmal diese Situation als Chance, neue Fortbewegungsformen zu erkunden.
Öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder auch ganz simpel zu Fuss kann man sich -auch in unserer schnelllebigen Welt- sehr gut fortbewegen.
Es ist immer Zeit um sich umzustellen aber man muss auch bereit sein, ein paar Minuten früher loszugehen, das Fahrrad aus dem Keller zu holen oder eben aus seiner künstlich geschaffenen Umweltblase namens Auto ausbrechen zu wollen und gemeinschaftlich andere Menschen im öffentlichen Leben und in Bussen und Bahnen kennenzulernen und erleben zu wollen.

1 Antwort
A40-Sperrung - an Essener Helbingbrücken wird’s eng
von guentherpaul | #1-1

Mein Weg von der Wohn- zur Arbeitsstätte betrug 35 Kilometer und war mit dem Auto in 35 Minuten zu schaffen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln betrug die Fahrzeit 90 Minuten (drei Verkehrsbetriebe, dreimal Umsteigen). Bei der abendlichen Rückfahrt konnte sich die Fahrzeit auf zwei Stunden verlängern, die Bahn musste nur deutlich verspätet fahren.

Warum tut sich das ein Mensch an? Die Erklärung liefert komisch66 im letzten Satz: Ich hatte am Arbeitsplatz immer eine lustige Story zu erzählen, sei es über das Unvermögen der ÖPNV-Mitarbeiter, die sich mal wieder bis auf die Knochen blamiert hatten, aber auch Stories aus der HartzIV-Szene wurden gern gehört. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sich die Autoren der Unterschichts-TV-Serien ihre Anregungen in öffentlichen Verkehrsmitteln holen.

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