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58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein

14.06.2012 | 15:04 Uhr
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
Im Regionalexpress auf dem Weg von Münster nach Essen beleidigte der 58-Jährige den Zugbegeleiter und schlug schließlich auf ihn ein. Foto: Ulrich von Born

Essen.   Lautstark hat ein betrunkener 58-jähriger Fahrgast aus Essen einen Zugbegleiter im Regionalexpress aus Münster beleidigt. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der betrunkene Mann mit seinem Krückstock auf den Bahnmitarbeiter ein. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit seinem Krückstock hat ein 58-jähriger aus Essen am Mittwochabend einen Zugbegleiter im Regionalexpress auf dem Weg von Münster nach Essen geschlagen. Der betrunkene Mann hatte den 28-Jährigen zunächst übel und lautstark beleidigt. Schließlich wurde der Zugbegleiter mit dem Krüchstock aufs Knie geschlagen, er verletzte sich leicht.

Die Bundespolizei leitete gegen den 58-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein. Er blieb auf freiem Fuß.



Kommentare
17.06.2012
13:13
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von nothdurft | #7

Ich forderer einen Waffenschein für alle Gehhilfen: Krücken , Stützstöcke und Baseballschläger und lose Tischbeine von Ikea.

15.06.2012
09:50
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von GrafVonDingelstein | #6

Warum regen wir uns auf? Dies ist doch ein Abbild einer Gesellschaft, die völlig enthemmt und respektlos miteinander umgeht.
Da wo der Verstand versagt, regiert die Gewalt.

15.06.2012
07:56
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von xdiexgedankenxsinnfreix | #5

Der Kerl ist bestimmt Mitglied des berühmten S-Bahn Rocker Club " Zombie Mob sbc" . ( nix MC, S-Bahn C)

14.06.2012
21:42
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von duslip | #4

Naja, 58-jähriger mit Krückstock, mit dem kann man doch wohl fertig werden...

1 Antwort
Bestimmt, du Experte.
von Rolling-Thunder | #4-1

Weil ja allgemein bekannt ist, daß sich Menschen ab dem 55 Lebensjahr in zitternde Tattergreise verwandeln, die beim kleinsten Luftzug in sich zusammenfallen. Aber nur auf deinem Planeten.... :-P

14.06.2012
18:59
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von Tritt_Brettfahrer | #3

Der gehörte doch mit Sucherheit zur Generation doof.

14.06.2012
17:55
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von Hastalamuertesiempre | #2

Wenn man Alkohol-produzierenden Firmen eine Teilschuld geben dürfte (bzw. wenn dies gesetzlich geregelt wäre) und jedes Mal, wenn wieder Alkohol bei Straftaten im Spiel wäre, selbigen Alkohol-produzierenden Firmen 25% des angerichteten Schadens monetär und höchstrichterlich aufs Auge drücken könnte, was meinen Sie, wie schnell die Besitzer dieser Firmen ihren Job aufgeben und sich umschulen lassen würden, abgesehen davon, dass von heute auf morgen 75% weniger Straftaten ausgeübt würden?

Weg mit Alkohol, dieses Zeug ist asozial und niemand braucht es!

3 Antworten
58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von scouti | #2-1

Und im Grunde soll dann auch den Autoherstellern Mitschuld an Verkehrsunfällen mit Fahrzeugbeteiligung gegeben werden?

58-Jähriger schlägt mit Krückstock auf Zugbegleiter ein
von xdiexgedankenxsinnfreix | #2-2

So sinngemäß zitiert: Manchmal nehm ich einen Apfel, und schau ihn böse an, denn er ist schuld, daß ich hier bin, und nicht im Paradies sein kann. Oder vielleicht:
Verbietet Lebensmittel, davon muß ich immer Ka... .

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #2-3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.06.2012
17:04
Was mich dabei immer etwas stört:
von Rolling-Thunder | #1

"Er blieb auf freiem Fuß." Liest man in letzter Zeit zu oft, wie soll denn auf diese Weise ein Unrechtsbewußtsein entstehen? Es muß doch Schlägern - egal welcher Herkunft, egal welchen Alters - einmal klargemacht werden, daß ihr Tun nicht erst morgen, nächste Woche oder in einem halben Jahr Konsequenzen haben wird, sondern daß sie hier und jetzt Mist gebaut haben. Und so richtig sicher fühle ich mich auch nicht als Opfer, wenn ich damit rechnen muß, daß mir so jemand nur einen Tag später auflauern könnte, um mich höflich zu fragen, warum ich ihn bei der Polizei angezeigt habe - und eine kostenlose Nasenkorrektur folgen läßt.

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