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Ennepetal

Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht

18.03.2010 | 21:00 Uhr
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht

Ennepetal.Wieder eine Panne bei der Stadtverwaltung. Weil eine Vorlage nicht vollständig war, platzte die Abstimmung zum brisantesten Punkt der Schulausschussitzung. Es ging um die Auflösung der Grundschule Haspetal.

Im Vorfeld hatte die Verwaltung ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Die Beratung musste vor großer Zuhörerschaft (Eltern der Grundschule Haspetal) abgebrochen werden.

Anita Schöneberg von der SPD hatte den Fehler bemerkt. Ausschussvorsitzender Matthias Rehbach (CDU) und der Fachbereichsleiter für Schulen in der Stadtverwaltung, Peter Müller, waren zunächst ratlos.

Dann sagte Matthias Rehbach: „Jetzt können wir den Punkt nicht mehr weiterberaten.” Damit folgte er der Meinung von Anita Schöneberg. So wird in der April-Sitzung des Schulausschusses das Thema wieder auf der Tagesordnung stehen. Auf der Tagesordnung der Sitzung in der Grundschule Rüggeberg versteckte sich der Punkt unter dem Thema „Organisatorische Änderungen im Schulbereich. Über eine Stunde war die von der Stadtverwaltung beabsichtigte Schließung der Grundschule Haspetal Thema im Schulausschuss der Stadt.

Schon zu Beginn der Sitzung in der Grundschule Rüggeberg gab es Ungewöhnliches. Für die SPD sprach sich Anita Schöneberg dafür aus, angesichts der vielen Eltern die Bürgerfragestunde vor dem Beratungspunkt stattfinden zu lassen. Aussschussvorsitzender Rehbach verneinte und verwies dabei auf die Satzung des Rates der Stadt. Der Bürgermeister könne die Sitzung dann beanstanden, vermutete Rehbach. Unterstützung bekam er vom Fachbereichsleiter Peter Müller.

Anita Schöneberg formulierte einen Antrag- und bei der Abstimmung erzielten SPD und Grüne die Mehrheit, die FDP enthielt sich. Die unterlegene CDU wollte die Bürgerfragestunde nicht vorverlegen.

Doch anschließend zeigte sich der Vorsitzende und Rehbach (CDU) verbindlich und ließ sogar die Eltern länger als die vorgesehenen 30 Minuten Fragen stellen und auch ihren Unmut kundtun.

Hans-Jochem Schulte



Kommentare
22.03.2010
16:58
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Jürgen Gerhardt | #27

@#24 von Lars K.

Zitat:Lassen Sie auch Kritik an der Presse zu. Das würde der schreibenden Zunft auch mal zu Gesicht stehen. Sie sind Meinungs- und Stimmungsmacher, also kommen Sie auch ihrer Verantwortung nach!

Wir und da sprechen ich sicherlich auch für alle Kollegen der anderen Medien, stellen uns Tag für Tag der Kritik. Einmal unserer Leser, die mittels email, gelber Post, Kommentar oder auch per Telefon uns auch kritisieren und zum zweiten denjenigen über die wir schreiben.
Auch führen wir untereinander kritische Gespräche, denn durch unterschiedlich Persönlichkeiten entstehen logischerweise auch unterschiedliche Betrachtungsweisen.
Nur, ob Sie es glauben oder nicht glauben, wir haben eines noch nicht verloren, die Kritikfähigkeit.

Und ja, wir machen Meinung und wenn Sie so wollen auch ein Stück weit Stimmung. Nur Presse hat da eine andere Intention als Politik, Presse will erst immer etwas aus dem Schatten der Nicht-öffentlichkeit heraus holen, wogegen die Politik,zumindest in Ennepetal, die Informationen in der Schattenwelt belässt.

Wenn Ennepetal seine Politik danach ausrichtet nur gefilterte Informationen an die Öffentlichkeit zu lassen, so muss Ennepetal es sich gefallen lassen, dass wir vom Ergebnis her schreiben. Und dieses Ergebnis spricht nicht zur Zeit für Ennepetal.
Ein Beispiel: Ich habe in diesem einen Jahr mehrfach offizielle Informationen aus der Stadtverwaltung bekommen. Nach Überprüfung stellten sich diese Information zu 70% als falsch heraus, sprich sie hielten einer Überprüfung nicht stand. Das macht Laune!!!!

22.03.2010
10:23
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Lars K. | #26

Herr Gerhardt,

sie greifen nur Teilstücke raus. Ich habe gesagt, was ich von einer Presse erwarte, aber - ich habe nicht gesagt, was sie schreiben! Gerne kann in einen vernünftigen Artikel dann auch noch das mit der Ratsvorlage stehen. Die Peinlichkeiten die in Ennepetal geschehen und das Drauf herum hauen auf wirklichen Kleinigkeiten - wie es die Leser sehen (auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, weil mangels Alternative müssen sie diese Zeitungen kaufen), sollen ruhig jeden Tag in der Zeitung stehen. Da soll ruhig stehen herr Wiggenhagen nimmt mal wieder zum xten Mal öffentlich Stellung. Da soll ruhig stehen, Frau Schöneberg hat schon wieder etwas auszusetzen. Gut - nun war ich ein wenig sarkastisch, aber ich will nicht in Abrede stellen, dass das auch zur Pressearbeit gehört. Hatte ich ja schon die Tage kommentiert, als ich sagte, hey hört mal auf, dass sich hier die Presse drauf stürzt ist doch Klar. Aber richtige Hausaufgaben werden von den meisten Journalisten heute nicht mehr gemacht. Ich habe mir den Spaß gemacht in einer größeren Stadt, den Pressespiegel der Stadt zu abonnieren und stelle nun fest, dass die lokale Presse blind abschreibt. Dann gehe ich zu politischen Sitzungen, wo so viel wichtiges gebracht wird (ich rede hier nicht über Ennepetal), aber was verkauft sich als bestes? Richtig - es wird die eine Schlagzeile gebracht, wo etwas fehlt in einer Verwaltungsvorlage und dann vergisst man den vielleicht nur mitlesenden Bürger zu sagen, warum das so wichtig war. Ist auch nicht mehr wichtig, weil die Chefredakteuere der einen oder anderen Partei in der Stadt nahe steht. Da gibt es Kommentare von Chefredakteuren. Die lesen sich wie eine Lobeshymne über Dinge, die noch gar nicht geschehen sind und am nächsten Tag wird ein Kommentar geschrieben, wo man auch loben könnte, aber da wird nach Kritik gesucht und dann schaut man auf den Namen des Verfassers und der Partei die im jeweiligen Kommentar angesprochen wird. Finden Sie das gut? Lassen Sie auch Kritik an der Presse zu. Das würde der schreibenden Zunft auch mal zu Gesicht stehen. Sie sind Meinungs- und Stimmungsmacher, also kommen Sie auch ihrer Verantwortung nach!

19.03.2010
14:38
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Jürgen Gerhardt | #25

#21 von Weggegangener

Zitat:Macht doch mal was konstruktives, ach ja, stimmt, ihr könnt es auch nicht.

Tun wir, tun wir.

Zitat:Ich persönlich sehe das alles so wie die Ärzte, lass die Leute reden, sie können nichts dazu....Das trifft es sehr deutlich.

Ganz schön arrogant.
Die Leute reden schon lange nicht mehr, sie gehen und zwar in Scharen. Sie sind doch auch gegangen.

19.03.2010
14:20
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Jürgen Gerhardt | #24

@#21 von Weggegangener

Heißt? Wir sollen die Augen verschließen und auf göttliche Eingebung warten?

Guter Mann Sie verkennen die Situation in Ennepetal, wo es eine Öffentlichkeitsarbeit nur rudimentär gibt. Nochmals, die Presse kann nur auf Grund der vorhandenen Informationslage berichten oder auch kommentieren. Und eine Vorlage die nicht komplett ist, wird nicht durch Verschweigen komplett.

19.03.2010
14:03
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Weggegangener | #23

Liebe Leute,
bin ich froh, nicht mehr in Ennepetal zu arbeiten, ich habe zwar in der Verwaltung gelernt, zwischenzeitlich aber schon weitere Erfahrungen gesammelt und bin daher in der glücklichen Situation, mir das Ganze nur noch von außen zu betrachten und mir für meine Verwaltung zwei gute Leute aus Ennepetal einzukaufen.
Schönen Gruß an die Kollegen, die beiden werden Euch bald informieren, denn im Gegensatz zu Herrn Gerhardt kann ich sagen, gut dass die Stadt Ennepetal ihren Besten so wenig Geld bezahlt und so manche schlechte Leute schnell nache oben holt, statt sie in der Versenkung zu lassen.
Nun zu dem Theater hier:
Leute das war die letzten 25 Jahre nicht anders. Bei Eckhardt hat sich Schöneberg nicht getraut den Mund aufzumachen, oder hat sie die Zusammenhänge nicht durchschaut ?
Jetzt ist der Patrarch weg und ein neuer muss mit den Scherben leben. Gut, er hätte nein sagen können und wusste Bescheid, was all seine Vorgänger an Mist gemacht haben (und ich gehe da mindestens bis zur Mehner-Zeit zurück), aber er macht es wenigstens mit Sachverstand, der seiner glücklicherweise unterlegenen Gegenkandidatin wie schon die letzten Jahrzehnte abgeht.
Und Herr Gerhardt, Frau Schulte-Passlack und weitere, wie auch liebe Redakteure der Zeitungen, was ihr im Moment liefert ist keine konstruktive Kritik, sondern Boulevard a la Bild-Zeitung. Ihr habt Euch alle dem Niveau Ennepetals angepasst.
Macht doch mal was konstruktives, ach ja, stimmt, ihr könnt es auch nicht.
Ich persönlich sehe das alles so wie die Ärzte, lass die Leute reden, sie können nichts dazu....
Das trifft es sehr deutlich.

19.03.2010
12:48
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Jürgen Gerhardt | #22

@#16 von Lars K

Ich lass mich mal nur auf den Bereich Presse ein.

Sie bemängeln, dass sich Presse um sogenannte Nebensächlichkeiten, wie eine nicht komplette Vorlage, kümmert. Das ist für Sie Boulevard und sollte von der seriösen Presse nicht gebracht werden. Es sollten mehr Hintergrundinformationen, mehr Aufklärung betrieben werden..
Im Grunde schlagen sie ein Lied an, welches mehr Mitleid mit der armen Politik und den Politikern hat:

Nur in Ihren Gedanken und Ausführungen sind viele, viele Widersprüche die Sie auch nicht auflösen, ja sogar nicht wahr haben wollen.

1. Presse ist nicht Hofberichterstatter der herrschenden Amtsträger und Politiker. Wir sind nicht die Wunderheiler dieser vorgenannten Gruppe. Wenn also eine Vorlage in einen Ausschuss gelangt und nicht komplett ist, so ist das schon beachtenswert und erfordert evtl. sogar einen Kommentar,zumal Bürger diesen Vorgang beiwohnten.
Und wenn solche Fehler, wie in der Vergangenheit geschehen, sich häufen, sollte auch die Frage nach der Kompetenz erlaubt sein.
2.Sie bemängeln die Informationsbeschaffung der Presse, die ohne zu fragen vordergründig berichten. Wieder ein Fehler.

Wenn eine Kommune, wie Ennepetal, es nicht für nötig hält, die notwendigen Informationen bereitzuhalten, setzt sie sich automatisch auch den notwendigen Konsequenzen aus. Nämlich das auf Grund der vorhandenen Informationen berichtet, geschildert oder kommentiert wird.
Bei 12 Stunden Arbeitszeit muss Presse sich auch ein vernünftiges Zeitmanagement aufbauen. Wenn die Stadt Ennepetal, seine Parteien und seine Parteimitglieder nicht in der Lage sind in der heutigen Zeit eine angemessene Öffentlichkeit zu betreiben ist das nicht Aufgabe der Presse dies zu tun.

3.Die Presse hat nicht das Wohl und Wehe unserer Gesellschaft im Auge und zeigt keine Perspektiven auf.

Ja was denn nun? Wir berichten über die realen Vorgänge, sollen das negative unterschlagen und darüber hinaus das was Politik liefern sollte, selber liefern.

Nein, das ist ein bisschen viel und es ist nicht unsere Aufgabe,kann es auch nicht. Ist es manchmal aber nur im Feuilleton als Kommentar.

Ihre ganzen Ausführungen kann man hinsichtlich der Presse auf einen klaren Nenner bringen. Gute Politik gibt auch eine gute Presse, schlechte Politik gibt halt eine schlechte Presse.
Dies sollten Sie sich merken, wenn Sie über die Presse herziehen.

19.03.2010
11:59
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von hansemann | #21

Die Frau (#1) ist schon längst untragbar und fragwürdig. Wundert mich das sie sich noch traut hier zu schreiben.

Da nützt es ihr auch nichts, sich für den Bahnhof zu opfern.

19.03.2010
11:55
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Renate Becker | #20

#1 helgasp
Gehört das eigentlich zu Ihrem Job als Vertraute des Bürgermeisters, ständig auf Frau Schöneberg rum zu dreschen?
In Ihrem Forum wurden Sie ja schon darauf aufmerksam gemacht, dass Sie sich mächtig verbogen haben, seit Sie ...... na Sie wissen selbst

19.03.2010
11:52
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von KlausBeckmann | #19

#16
..und gerade für eine Stadt, wie Ennepetal, wo anscheinend mittlerweile der Rat der Spiegel der gesamten Stadt ist. Ja so ist es, Und was spiegelt es wieder - ein unendliches Chaos ein uneiniges Durcheinander.
...Wenn man von außen reinkommt, fragt man sich ob man durch eine langsam dahin dämmernde Stadt fährt Dämmernd ist sehr nett formuliert für Penntal.
Wer hat denn jetzt noch Hoffnung, das unsere Großen das in den Griff bekommen?
Fußgängerzone / Einzelhandel / Citymanagement/ demografischer Wandel / Visionen, die sich nicht lohnen. Das sind nur einige Punkte, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.
Solange sich nichts, aber auch gar nichts positives abzeichnet kann es auch keine Visionen geben.
Fast ist es so, als hätten sich alle wirklich kompetenten Leute in andere Städte verzogen.

19.03.2010
10:29
Stadt hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht
von Lars K. | #18

Als ehemaliger Kommunalpolitiker will ich einigen der Demokraten hier mal einen Hinweis geben, wie solche Dinge aussehen und warum sie so ausgebauscht werden. 1. Kann (muss nicht) das ein SPD naher Mitarbeiter solche Fehler begeht. Aber ein Bürgermeister der anderen Partei muss dann sich seiner Sache sicher sein. Er sollte wissen, dass es Störfeuer gibt. Herr Eckhardt hatte es einfacher, weil die SPD immer innerlich ein wenig zerrissen war aber jetzt müsste der Bürgermeister Wiggenhagen endlich begriffen haben, dass es Feuer frei heißt. Das heißt er muss doppelt aufpassen. Auch die Verwaltung wird nicht unbedingt für ihn arbeiten. Er würde also gut tun ein wenig mehr aufzupassen. Schade ist es dann in erster Linie für die anderen Politiker, wo manches nicht so klappt, wie es soll und dann für die Presse, die nichts mehr zu schreiben haben. Solche Schlagzeilen klingen halt. Muss ja - es geht um Auflage! Ein Artikel nicht auf Bildniveau, wo man Informationen der Schulverwaltung einholt, Haushaltsmittel abfragt, die für die Grundschule Haspetal eingeplant wären, warum die Schule geschlossen wird, welche Einsparungen die Stadt hat, dann Gespräche mit betroffenen Eltern führen, warum sie trotzdem meinen die Schule ist gut - das passt ja nicht. Das ist ja nicht mehr wünschenswert. Damit würde ich ja ein journalistisches Glanzstück abliefern. Aber hey - nein ich lasse die Kommunalpolitiker jetzt nicht aus ihrer Verantwortung. Vorne ran die großen Parteien. Hier gehts um ein Thema, das keinen Platz lässt für Grabenkämpfe. Hier gehts auch icht um Grundsatzthematiken (wie Hauptschule/Gesamtschule). Nein - hier geht es um eine Grundschule, wo es Gründe gibt, die dazu führen, dass eine Verwaltung handeln muss. Die Politiker müssen hier sich überlegen was sie wollen. Ennepetal erfindet auch diese Diskussion gerade nicht. Nein - in den großen Städten ist sie schon längst angekommen. Mönchengladbach wird jetzt eine Schule auslaufen lassen müssen - ja müssen! Wenn die Anmeldungen nicht mehr da sind, dann ist es so. Die finanzielle Komfortlage in den Kommunen sind schon seit einigen Jahren vorbei. Man ist vielen Einwohnern verpflichtet, nicht nur einem Ortsteil. Politiker sollten nun handeln und mitgestalten um negative Aspekte so gut wie möglich für die Betroffenen abzufedern. Aber nein - man streitet sich über eine Verwaltungsvorlage. Ich lache mich tot. Aber ich will mir auch Gedanken über die Zukunft machen - gerne. Wahrscheinlich langweile ich nun viele, aber ich glaube es ist mal notwendig. Die Zeit der Klaren Mehrheiten sind vorbei. Spätestens zur nächsten Wahl, wenn noch mehr Bürger gefrustet sind, weil die Fußgängerzone immer noch nicht der Renner ist und am Bahnhof noch gar nichts passiert ist (das wird der Förderverein nicht in einer Legislaturperiode schaffen). Die CDU scharrt dann alle bürgerlichen Parteien um sich und vielleicht schaffen sie auch die Grünen auf ihrer Seite zu holen? Kann sein, aber eine Klare Mehrheit würde ja anders aussehen - oder? Da ist es dann auch egal, wie der Bürgermeister heißt. Und die SPD? Die will ja auch was erreichen. Ich glaube nicht dass die SPD noch in der Lage ist als große Volkspartei aufzutreten. Ich glaube auch die CDU wird Punkte lassen. Schauen wir mal auf die nächste Landtagswahl. Ich könnte mir vorstellen, dass seit langer Zeit in einem Landesparlament es notwendig wird eine 3er Konstellation einzugehen oder aber eine große Koalition angestrebt werden muss, um Mehrheiten zu erreichen. Vielleicht bin ich auch nur einer Wahlperiode zu weit und sehe einfach zu schwarz (bildlich gesprochen, nicht politisch) Wenn ich aber Recht habe, was heißt es dann für die Kommunen und gerade für eine Stadt, wie Ennepetal, wo anscheinend mittlerweile der Rat der Spiegel der gesamten Stadt ist. Wenn man von außen reinkommt, fragt man sich ob man durch eine langsam dahin dämmernde Stadt fährt. Welche Probleme habt ihr denn in Ennepetal? Im Grunde geht es euch doch eigentlich noch gut. Ihr habt noch ein wenig (wenn auch wenig) finanziellen Spielraum. Wenn sich nun mal alle Politiker einig wären, dann könnten sie etwas positives erreichen. Aber bitte mit Konzepten nicht mit solchen Kleinigkeiten. Und die Presse... WAZ - das sollte keine Bildzeitung sein. Bitte wieder mehr journalistisches Können. Schade das es keine Konkurrenz mehr gibt. Dann wäre es vielleicht manchmal noch anders.

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