Schwierige Bergung des Müllautos
27.08.2008 | 18:51 Uhr 2008-08-27T18:51:29+0200Ennepetal. (HJS) Die Bergung des am Montag verunglückten Müllfahrzeugs in der Hinnenberger Straße in Voerde - unweit des Gutes Braband - gestaltete sich als sehr schwierig und langwierig. Gestern gegen 18 Uhr war die Bergung so gut wie abgeschlossen. ...
... Das Müllfahrzeug stand auf einem Tieflader.
Bevor die Experten des Unternehmens Neeb zwei Kräne in Stellung bringen konnten, musste das Gelände neben dem verunglückten Fahrzeug angeschüttet werden. Das geschah am Dienstag. Gestern Mittag rückten dann die Kräne an. Die Strategie der Experten: Der schwere Kran - er schafft 120 Tonnen - hievt den Havaristen zunächst auf Höhe Straßenkante. Der zweite Kran - er kann 80 Tonnen heben - sichert dann zunächst den Müllwagen, um dann von einer andererer Position aus die Bergung zu vollenden.
Die Polizei und das Ordnungsamt waren zugegen. Auch Landwirt Ludger Brinkmann vom Gut Braband verfolgte die Bergungsarbeiten, schließlich war das schwere Fahrzeug am Montag in der S-Kurve auf der Fahrt in Richtung Hinnenberger Heide nach rechts auf seine Weide gekippt. Glück im Unglück: Kühe befanden sich zurzeit des Unfalls nicht auf der Weide. Bei dem Absturz erlitt der Fahrer des Müllfahrzeugs leichte Verletzungen. Der Sachschaden ist hoch. Die Polizei gibt ihn mit 104 500 Euro an. Der Wagen eines auswärtigen Entsorgungsunternehmens sollte die neuen "blauen Tonnen" (Altpapier) im Außenbezirk von Voerde leeren. Wie es heißt, war das die erste Tour in den ländlichen Bereich. Laut Polizei, wollte der Fahrer einem Buschwerk ausweichen und geriet dabei auf das Bankett der schmalen Straße. Da rutschte auch schon das schwere Fahrzeug den Abhang hinunter, kippte um. Ludger Brinkmann: "Vielleicht lässt sich der Bereich sicherer machen. Es ist dort nicht der erste Unfall gewesen!"
16:53
@#3: ich meinte eigentlich die Autokranfahrer, die eine solche Bergung von LKWs unter so schwierigen Umständen durchführen müssen..
12:16
@3 hat scheinbar noch nicht mit bekommen das es nicht das erste mal war,das dort ein Fahrzeug verunglückt ist.Ich füge mal den letzten Satz vom bericht hier ein: Ludger Brinkmann: Vielleicht lässt sich der Bereich sicherer machen. Es ist dort nicht der erste Unfall gewesen!
10:47
@#3: Fahr du mal in eine unbekannte Gegend.
Andere überschätzen ihre fahrerischen Talente regelmässig in der Aske zwischen Ennepetal und Gevelsberg.
09:15
naja man kann die fahrerische leistung doch etwas in frage stellen wenn man bedenkt das fa. fischer dort seid jahrzehnten mit ihren fahrzeugen müll abholt,OHNE UNFALL!
23:49
Ja, die Autokranfahrer von Fa. Neeb sind echt spitze in solchen Situationen. . Hochachtung !!!
20:27
Hallo
Also das war echt der größte schreck meines Lebens,und ich denke meinem Kollegen seiner auch.Ich bin nur froh das wir soweit unbeschadet da raus kamen... =(
LG aus Witten