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OB-Wahl

Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte

01.07.2012 | 16:12 Uhr
Der neue Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD) mit seiner Lebensgefährtin Sonja Bartsch. Link hat bei der Stichwahl gegen Benno Lensdorf (CDU) fast 72 Prozent der Stimmen geholt.Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.   SPD-Politiker Sören Link tritt als neuer Oberbürgermeister in Duisburg die Nachfolge des im Februar abgewählten Adolf Sauerland (CDU) an. Der 36-jährige Sozialdemokrat aus Walsum gewann die Stichwahl am Sonntag mit 71,96 Prozent gegen Benno Lensdorf (CDU). Die Wahlbeteiligung sank erneut auf einen Negativ-Rekord: auf 25,75 Prozent.

Die Duisburger haben Sören Link (SPD) im zweiten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt. Wir berichteten im Live-Ticker und und auf @DerWestenDu über die OB-Stichwahl. Die Chronik des Wahltags:

20 Uhr: Zur Einordnung der extrem niedrigen Wahlbeteiligung und für Freunde der Wahlstatistik ein Rückblick auf vergleichbare Duisburger Wahlen:

Von den 364.919 wahlberechtigten Duisburgern gaben heute 93.962 ihre Stimme ab. Das entspricht einer Beteiligung von 25,75 Prozent. Vor zwei Wochen, im ersten Wahlgang der OB-Wahl , waren noch 119.890 Duisburger an die Wahlurnen gegangen, was einer Beteiligung von 32,84 Prozent entspricht. Schon dieser Wert zeugt von großem Desinteresse oder, je nach Auslegung, großem Protest: Bei der Landtagswahl am 13. Mai beteiligten sich immerhin 54,3 Prozent der Duisburger an der Abstimmung.

129.833 wählen Sauerland ab, 65.831 wählten Link ins Amt

Beim Bürgerentscheid am 12. Februar votierten fast 36.000 Duisburger mehr für Sauerlands Abwahl als heute überhaupt. 129.833 Bürger wählten Sauerland ab, 65.831 wählten heute Sören Link. Die Wahlbeteiligung bei der Abwahl lag bei 41,6 Prozent (151.390 Wähler), obwohl sich viele Sauerland-Anhänger extra nicht beteiligten. Trotzdem stimmten heute nur etwas mehr als 4000 Wähler mehr für den CDU-Kandidaten Benno Lensdorf (25.656) als im Februar für den Verbleib Sauerlands im Amt.

Dass in der Vergangenheit auch deutlich mehr Duisburger bei einer OB-Stichwahl bereit waren, ihre Stimme abzugeben, zeigt die Beteiligung im 2004. Bei seiner Wahl zum OB musste Adolf Sauerland gegen die damalige Oberbürgermeisterin Bärbel Zieling in die Stichwahl: Bei der Stichwahl lag die Wahlbeteiligung bei 37,96 Prozent – über 12 Prozent mehr als heute.

Duisburgs SPD-Chef Ralf Jäger wünscht dem neuen Duisburger OB Sören Link, dass er "so offen und geradlinig" bleibe wie bisher.Foto: Lars Fröhlich

Seit der kommunalen Neugliederung wurden also bei keiner Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahl weniger Wähler in Duisburg gezählt als heute, nie war die Wahlbeteiligung seither in der Stadt niedriger. Und: Ein weiteres Indiz für die Unzufriedenheit mit den Kandidaten sind die vielen ungültigen Stimmen: 2475 Stimmen (2,63%) waren ungültig.

Die ersten Reaktionen der Parteipolitiker klingen nichtsdestotrotz nach Schwarzer-Peter-Spiel und Analyse durch die Parteibrille. So schreibt der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Bodo Löttgen: "Die Tatsache, dass nur ein Viertel der Menschen in Duisburg interessiert, wer zukünftig die Geschicke Ihrer Stadt lenkt, ist erschreckend und sollte die nun neu gewählten Verantwortlichen nachdenklich stimmen." Der Duisburger SPD-Chef, NRW-Innenminister Ralf Jäger, hatte die niedrige Wahlbeteiligung kurz nach der Wahl mit dem klaren Ergebnis im ersten Wahlgang erklärt.

So bewerten Alt-OB Josef Krings (SPD) und der vor zwei Wochen geschlagene OB-Kandidat Michael Rubinstein die niedrige Wahlbeteiligung

19.47 Uhr: Für die NRW-CDU ist das Abschneiden von Benno Lensdorf ein "respektables Ergebnis. Aufgrund eines engagierten und motivierten Wahlkampfs erreichte er 12 Prozent mehr Stimmen in Duisburg als bei der Landtagwahl am 13. Mai", gratuliert der Landesverband. Das sei ein erkennbarer Aufwärtstrend für die CDU und damit eine gute Grundlage für die zukünftige Arbeit vor Ort.

Endgültiges Ergebnis am Dienstag, Vereidigung am Mittwoch

19.40 Uhr: Die Sozialdemokraten und ihre neuer OB Sören Link feiern ihren Wahlsieg nun im Café Museum im Kantpark. Und so geht es morgen und in den kommenden Tagen für Link weiter: Am Dienstag wird der Wahlausschuss dann das endgültige Wahlergebnis bekannt gaben, einen Tag später wird Sören Link bei der Ratssitzung, die um 17.30 Uhr beginnt, als neuer OB vereidigt. Danach wird der Rat in die große Möbel-Debatte einsteigen, denn der Beschluss über die beiden großen Möbelzentren auf der Duisburger Freiheit und auf dem Zeus-Gelände in Meiderich muss gefällt werden.

19.26 Uhr: Knapp anderthalb Stunden nach Wahlende ist der Ratssaal schon wieder leer. Gerade verschwindet auch Wahlsieger Sören Link und steigt ins Auto. Schließlich ist noch EM-Finale, wenn auch ohne deutsche Beteiligung. Links Lebensgefährtin Sonja Bartsch ist heute Abend richtig stolz auf ihren Liebsten und glücklich. "Sören war schon immer ehrgeizig, aber jetzt wird er sicher noch ehrgeiziger."

Sören Link (SPD) gewinnt Stichwahl

19.15 Uhr: Bei der Kandidaten-Suche war im Vorfeld oft von einem "Gauck für Duisburg" gesprochen worden, den die Stadt nun brauche. Dazu befragt, ob dies kein sehr großes Paar für Sören Link sei, antwortete Alt-OB Krings nur: "Jeder muss sein Paar Schuhe selbst finden."

19.05 Uhr: Stadtdirektor Peter Greulich , der nach der Abwahl von Adolf Sauerland am 15. Februar die Amtsgeschäfte als kommissarischer OB übernahm, sagt, er freue sich darüber, jetzt wieder seinem "normalen Job" als Stadtdirektor nachgehen zu können. Er geht "von einem reibungslosen Verhältnis und Übergang" aus.

19 Uhr: Zufrieden mit dem Ergebnis seines Zöglings Link ist der Duisburger SPD-Parteichef, NRW-Innenminister Ralf Jäger: "Duisburg hat gut gewählt." Danach befragt, was er sich von Link als neuem OB wünscht, sagt er: "Sören soll so bleiben wie er ist." Ralf Jäger bedauert aber auch die schlechte Wahlbeteiligung, die er darauf zurück führt, dass Sören Link schon bei der Wahl am 17. Juni fast die absolute Mehrheit hatte.

18.53 Uhr: Und das ist das vorläufige amtliche Endergebnis: Sören Link (SPD) wurde mit 71,96 Prozent zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Duisburg gewählt. In der Stichwahl setzte er sich überdeutlich gegen den CDU-Kandidaten Benno Lensdorf durch, der auf einen Stimmenanteil von 28,04 Prozent kommt. Noch nie seit der kommunalen Neugliederung 1975 beteiligten sich weniger Duisburger an einer Wahl in ihrer Stadt: Die Wahlbeteiligung sank weiter auf 25,75 Prozent. Vor zwei Wochen, beim ersten Wahlgang der OB-Wahl, lag sie noch bei 32,79 Prozent.

Wo die Kandidaten ihre Stimmen holten:

KandidatGesamt-Ergebnis

Stadtbezirke

  

Hamborn

Homberg/
Ruhrort/
Baerl

Meiderich/
Beeck

Mitte

Rheinhausen

Süd

Walsum

Sören Link, SPD

71,96%

75,43%

66,98%

77,63%

69,81%

75,31%

65,94%

79,11%

Benno Lensdorf,
CDU

28,04%

24,57%

33,02%

22,37%

30,19%

24,69%

34,06%

20,89%

Wahlbeteiligung:

25,75%

20,07%

24,82%

19,91%

27,63%

26,17%

34,04%

23,82%

Ungültige Stimmen:

2,63%

1,88%

2,82%

2,19%

3,74%

2,86%

2,24%

1,58%

 

18.50 Uhr: Benno Lensdorf ist erleichtert, dass nun "ein fairer Wahlkampf" vorbei ist und es eine eindeutige Entscheidung war. Zuallererst möchte er "den Menschen danken, die mich begleitet und gewählt haben". Eines seiner Ziele sei es nun, die Bürger mit in die Politik einzubeziehen, damit auch wieder mehr Menschen wählen gehen. Aber zunächst geht es für ihn als Unternehmer am Montagmorgen um 8 Uhr in der eigenen Firma in Ruhrort "ganz normal weiter".

18.49 Uhr: 401 Stimmbezirke sind ausgezählt, nur noch ein Ergebnis fehlt zum vorläufigen amtlichen Endergebnis: Sören Link ist noch unter die 72-Prozent-Marke gerutscht, Lensdorf liegt zurzeit bei 28,02 Prozent.

CDU-Kandidat Lensdorf konnte seinen Stimmenanteil nur geringfügig ausbauen

18.45 Uhr: Sören Link, den seine Unterstützer im Ratssaal noch immer bejubeln, blickt schon auf die nächsten Tage im Rathaus: Er will erst einmal die Mitarbeiter der Stadtverwaltung kennenlernen und sich mit ihnen austauschen. Das Votum der Duisburger, von denen nur etwa ein Viertel zur Wahl gegangen ist, kann er nach eigenen Angaben "verstehen. Ich hoffe aber, dass ich es in sechs Jahren Amtszeit schaffe, die Menschen wieder dazu zu bewegen, wählen zu gehen."

Das ist Sören Link (SPD)

18.42 Uhr: Im Vergleich zum ersten Wahlgang vor zwei Wochen konnte Sören Link seinen Stimmenanteil um etwa 24 Prozentpunkte ausbauen. Aktuell, nur noch drei Bezirke fehlen, liegt er bei 72,10 Prozent. Lensdorf konnte im Vergleich zum 17. Juni, als 13 Kandidaten zur Wahl standen, lediglich um 6,8 Prozent zulegen. Er kommt kurz vor Ende der Auszählung auf 27,9 Prozent.

18.39 Uhr: Nur ein Viertel der wahlberechtigten Duisburger hat heute gewählt. Die Beteiligung liegt jetzt, 394 von 402 Stimmbezirke sind ausgezählt, bei 25,16 Prozent.

18.37 Uhr: Es fehlen jetzt nur noch die Ergebnisse aus 13 Stimmbezirken, Sören Link hat Stimmenanteile verloren, liegt nun bei knapp über 72 Prozent. Am Ausgang der Stichwahl ändert das freilich nichts mehr.

18.30 Uhr: Kurz nachdem Duisburgs SPD-Parteichef Ralf Jäger in den Ratssaal gekommen ist und mit viel Applaus begrüßt wird, betritt auch Sören Link den Saal. Er darf nun – auch wenn noch nicht alle Stimmzettel ausgezählt sind – als neuer Duisburger Oberbürgermeister betitelt werden. Link hält einen riesigen Strauß roter Nelken in der Hand, die Duisburger Sozialdemokraten stimmen Fangesänge an: "So sehen Sieger aus."

18.25 Uhr: Benno Lensdorf betritt den Ratssaal, sein Blick wandert auf der Suche nach Parteifreunden durch den Raum. Er schüttelt Hände und versucht zu lächeln. Es gelingt ihm nicht durchgängig. Die meisten Journalisten warten nun auf den Wahlsieger Link.

CDU-Initiative "für mehr Demokratie“ fordert Rücktritt des CDU-Kreisvorstandes

18.24 Uhr: Auf die Ergebnisse aus den Stimmbezirken reagiert im Ratsaal schon niemand mehr. Das Wort "Katastrophe" fällt indes in den Gesprächen hier häufig. Gemeint ist die Wahlbeteiligung. In den bislang ausgezählten 33 Stimmbezirken lag sie bei gerade einmal 24,01 Prozent.  

18.22 Uhr: Die Wahlzettel sind noch nicht alle gezählt, da gibt es schon eine Rücktrittsforderung. Die „Initiative für mehr Demokratie“ in der CDU Duisburg fordert nach der dritten Wahlniederlage in Folge den sofortigen Rücktritt des geschäftsführenden Kreisvorstandes der CDU Duisburg und die Einberufung eines Sonderparteitags, damit sich die Partei erneuern kann.

„Der Bürgerwille hat erneut klar gesprochen. Man müsste nur hinhören“, heißt es in der Pressemitteilung, die Guido Fischer und Sven Kühni kurz nach Schließung der Wahllokale per E-Mail verbreitet haben. Nachdem Norbert Röttgen die Konsequenzen aus der Niederlage bei der Landtagswahl gezogen hat, müsse auch der geschäftsführende Vorstand der CDU Duisburg handeln. „Durch seine wiederholten gravierenden Fehlentscheidungen und Basisferne ist er verantwortlich für die erneute schmerzhafte Niederlage in Duisburg.“

Ein Hintergrundbericht zum Zoff in der CDU Duisburg

18.21 Uhr: 332 Stimmbezirke sind ausgezählt: Link: 73,48 Prozent, Lensdorf: 26,52 Prozent.

18.19 Uhr: Noch 100 Stimmbezirke fehlen. Doch schon jetzt steht fest: Sören Link wird wie erwartet Duisburgs neuer Oberbürgermeister. Aktuell liegt er bei einem Stimmenanteil von 74,02 Prozent.

18.15 Uhr: Während die Zahl der gültigen Stimmen im ersten Wahlgang am 17. Juni bei mehr als 99 Prozent lag, lassen sich jetzt schon einige Veränderungen ablesen. Die Zahl der ungültigen Stimmen ist überall mehr als deutlich gestiegen. Hamborn und der Duisburger Süden stehen mit etwa zwei Prozent noch relativ gut da. Am deutlichsten wird die Stimmung unter den Duisburger Wählern im Bezirk Mitte, wo „nur“ 96,18 Prozent der Stimmen gültig sind.

OB Adolf Sauerland und seine Vorgänger

18.14 Uhr: Dem Wahlamt wurden nun bereits die Ergebnisse aus der Hälfte aller 402 Stimmbezirke gemeldet: SPD-Kandidat Link hat immer noch eine Dreiviertelmehrheit.

18.13 Uhr: Nun sind 172 von 402 Bezirken ausgezählt, am eindeutigen Ergebnis hat sich nichts verändert: Link liegt immer noch bei knapp 76, Lensdorf knapp über 24 Prozent.

Kaum Reaktionen im Ratssaal

18.10 Uhr: Der Zwischenstand nach 120 von 402 Schnellmeldungen: Link bei 75,78 Prozent, Lensdorf bei 24,22 Prozent.

18.09 Uhr: Leichtes Raunen im Ratssaal als die ersten Schnellmeldungen einlaufen. Zu viel mehr Gefühlsregungen lassen sich die Besucher – mittlerweile sind es um die 70 – aber nicht hinreißen.

18.06 Uhr: Das geht heute ruckzuck, die Stimmzettel sind ja auch übersichtlich. Noch dazu haben die Wahlhelfer nach allen Prognosen weniger Stimmzettel auszuzählen als vor zwei Wochen. Aktueller Zwischenstand (81 von 402 Stimmbezirke): Link liegt bei 75,93 Prozent, Lensdorf bei 24,07 Prozent. 

18.02 Uhr: Die ersten elf Stimmbezirke sind ausgezählt: Sören Link konnte dort 71,28 Prozent der Stimmen, Benno Lensdorf 28,72 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

17.53 Uhr: Wer die Wahl-Ergebnisse und die Reaktionen darauf hautnah miterleben will, kann dies im Duisburger Ratssaal tun. Etwa 50 Menschen haben sich kurz vor Schließung der Wahllokale dort versammelt. Stadtdirektor Peter Greulich spricht momentan von einer überschaubaren Resonanz. Diskutiert wird die niedrige Wahlbeteiligung aber noch nicht. Das wird sich nach 18 Uhr sicher ändern, wenn die ersten Ergebnisse auf der großen Leinwand angezeigt werden.

17.40 Uhr: Bei der OB-Abwahl am 12. Februar stand für die meisten Sauerland-Gegner noch die Loveparade-Katastrophe mit 21 Todesopfern und mehr als 500 Verletzten sowie das Verhalten des damaligen Oberbürgermeisters nach der Loveparade im Mittelpunkt (siehe Bildergalerie unten). Bei ihrem Urnengang heute dürften wohl die wenigsten Wähler an die Aufarbeitung der Loveparade gedacht haben, deren Jahrestag sich am 24. Juli zum zweiten Mal jährt: Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an, der Kompromiss zur Gestaltung der Gedenkstätte am Ort der Katastrophe ist gescheitert. Duisburgs neuer Oberbürgermeister wird sich auch zu diesem Streitpunkt positionieren müssen.

Bereits am Mittwoch, nach der Vereidigung des neues Duisburger Oberbürgermeisters im Stadtrat, steht die Gedenkstätte am Ort der Katastrophe auf der Tagesordnung im Rat. In der Beschlussvorlage steht:

Adolf Sauerland und die Loveparade

„Mit der Festsetzung im Bebauungsplan ist allein die planungsrechtliche Zulässigkeit der Errichtung einer Gedenkstätte bzw. der Erhalt der vorhandenen baulichen Anlagen gesichert. Eine Gestaltung ist mit dieser Festsetzung jedoch nicht festgeschrieben. Diese kann im weiteren Dialog zwischen dem Eigentümer und den Angehörigen und Verletzten erfolgen und sich somit weiter verändern.“ Nachdem der Kompromiss zwischen den Hinterbliebenen und Grundstücksbesitzer Kurt Krieger allerdings geplatzt ist, sind auch Politik und Verwaltung – und der neue Duisburger OB – am Zuge, eine würdige Lösung zu finden.

Kommunalpolitikverdrossene wollen "Horst Schimanski wählen"

17.37 Uhr: Vor der Stichwahl hat es einige Aufrufe gegeben, zur Wahl zu gehen, aber ungültig zu stimmen. Wie so ein Stimmzettel aussehen kann, zeigt unter anderem der Initiator des Facebook-Events „Horst Schimanski wählen“. Was sich seit dem ersten Wahlgang am 17. Juni kommunalpolitisch noch so im Web 2.0 getan hat: @adolf_sauerland hat seinen Twitter-Account gelöscht, auf dem er sich vor zwei Wochen noch "Oberbürgermeister von Duisburg" nannte.

17.25 Uhr: Gelegenheit, sich noch einmal den politischen Zielen der beiden OB-Kandidaten zu widmen. Zehn Fragen, 20 Antworten : zehn von Sören Link, zehn von Benno Lensdorf.

17.20 Uhr: Im Ratssaal, wo alle Bürger den Ausgang der Wahl verfolgen können, haben sich erst zehn "Wahlbeobachter" eingefunden, vor allem Kollegen anderer Medien.

17.10 Uhr: Das Desinteresse an der Stichwahl beziehungsweise die Ablehnung der Kandidaten berichten auch einige von uns soeben befragte Duisburger. Die meisten Passanten auf der Königstraße winken sofort kopfschüttelnd, wenn sie auf die richtungweisende Entscheidung angesprochen werden. "Nur noch genervt", sei sie vom "Wahlkampf" und vom "Chaos in der Stadt", sagt eine Frau, die uns ihren Namen nicht verraten will.

Manfred, ein 78-jähriger Rentner aus Rheinhausen, hat anders als sie gewählt: "Den CDU-Kandidaten", wie er sagt. Warum er sich so entschieden hat? "Adolf Sauerland war ein guter Oberbürgermeister", da sei es nur folgerichtig, "dass hier ein CDU-Mann weitermacht." Es gibt wohl keinen Wahlbeobachter, der ihm heute Hoffnung machen würde: Alle Duisburger und Journalisten rechnen mit einem klaren Wahlsieg Links. Zur Erinnerung: Im ersten Wahlgang lag er mit 48,3 Prozent immerhin 27 Prozentpunkte vor Benno Lensdorf – eine Ausgangslage, die sicher auch einige Duisburger davon abhält, ihr Kreuzchen zu machen. 

17.05 Uhr: Nicht nur in den Wahllokalen ist wenig los, auch am Duisburger Rathaus hält sich der Auflauf bislang in Grenzen. Das Medieninteresse ist anscheinend geringer als beim ersten Wahlgang. Der WDR hat einen Ü-Wagen am Burgplatz geparkt, und das Kamerateam eines Privatsenders steht vor dem Rathaus. In gut einer halben Stunde wird dort im Ratssaal die Wahlergebnispräsentation beginnen.

16.57 Uhr: Spannend wird auch die Frage sein, wie viele Duisburger zwar ins Wahllokal gegangen sind, aber eine ungültige Stimme abgegeben haben. Denn nachdem klar war, dass die beiden Kandidaten von SPD und CDU in die Stichwahl gehen, hatten etliche Duisburger den Eindruck, dass es den politischen Neuanfang, der ihnen nach der Abwahl Adolf Sauerlands angekündigt wurde – mit diesen beiden Kandidaten nicht geben wird.

Viele hatten sich einen der unabhängigen OB-Kandidaten in der Stichwahl gewünscht, aber der aussichtsreichste Einzelbewerber Michael Rubinstein holte bei der Wahl am 17. Juni nur 11,58 Prozent der Stimmen. Ein viel zu großer Abstand zu Benno Lensdorf (CDU), der 21,12 Prozent der Stimmen bekam.

Ein Stückweit standen sich die unparteilichen Kräfte auch selbst im Weg: Neun Kandidaten, die keiner großen Partei angehörten, erhielten im ersten Wahlgang letztlich insgesamt 22,77 Prozent der Stimmen.

Hier einige Eindrücke vom Wahlabend vor zwei Wochen:

Link (SPD) in Duisburg vorn

 

16.30 Uhr: Ein deutlicheres Signal können die Duisburger den Politikern in ihrer Stadt nicht senden: „Überall ist tote Hose“, kommentiert Wahlamtsleiter Burkhard Beyersdorff die Situation in den Abstimmungslokalen der Stadt. „Die Schere geht weiter auseinander“. Soll heißen: Die Wahlbeteiligung ist weiter rapide gesunken. Nur 23,7 Prozent der Wahlberechtigten haben bis 16 Uhr ihre Stimme abgegeben.

Vor zwei Wochen, im ersten Wahlgang, waren es um 16 Uhr immerhin noch 28,4 Prozent Beteiligung. Also gilt anscheinend für diese Wahl auch die alte Wahlbeobachter-Weisheit nicht, wonach viele Bürger am Wahltag nach dem Kaffeetrinken noch einmal in die Wahllokale strömen: "Dennoch erwartungsgemäß“, nennt diese geringe Resonanz Experte Beyersdorff.

Da verbessert voraussichtlich auch die vergleichsweise bessere Briefwahlbeteiligung – im zweiten Wahlgang war diese Beteiligung 2,8 Prozentpunkte höher als im ersten Wahlgang – das Endergebnis nicht. Der Leiter der Stabstelle Wahlen geht schon jetzt von einer Beteiligung deutlich unter 30 Prozent aus. „Vielleicht werden wir 28 Prozent haben.“ Ob sich dies bewahrheitet, wissen wir gegen 19.30 Uhr. Dann soll das vorläufige amtliche Endergebnis feststehen.

Wie Link und Lensdorf die Wähler mobilisieren wollen

16.15 Uhr: So erklärten die Kandidaten Sören Link (SPD) und Benno Lensdorf (CDU) am Freitag, warum die Duisburger heute wählen sollen. Die Wahlaufrufe der beiden:

"Liebe Leserinnen und Leser", schreibt Sören Link: "In den letzten Monaten sind Sie mehrfach zur Wahl gegangen. Für dieses Verantwortungsbewusstsein gilt Ihnen unser großer Dank und tiefer Respekt. Jetzt bitten wir Sie noch ein Mal, am Sonntag zur Wahl zu gehen: Wählen Sie zwischen uns zwei unterschiedlichen Kandidaten – wählen Sie Duisburgs neuen Oberbürgermeister. Unser Bundespräsident Joachim Gauck lässt übrigens keine Wahl ausfallen. In der Diktatur, in der er bis 1989 lebte, konnte er nicht frei wählen. Umso mehr freut er sich auf jede Wahl, an der er teilnehmen darf.“

Für alle, die Duisburg und die OB-Wahl aus der Ferne verfolgen:

Das ist Sören Link (SPD)

 

Auch Benno Lensdorf (CDU) betont in seinem Aufruf das Wahlrecht als hohes Gut für jeden Staatsbürger, "das auch ausgeübt werden sollte. „Es gibt Länder, in denen Menschen wegen des Wahlrechtes, das sie nicht haben, ihr Leben aufs Spiel setzen. Um dem neuen Oberbürgermeister von Duisburg eine starke Legitimation zu verleihen, bitte ich Sie von Herzen, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen,"

Und das ist Links Duzfreund und Kontrahent:

Das ist Benno Lensdorf (CDU)

16 Uhr: Vor zwei Wochen lag die Wahlbeteiligung final bei 32,84 Prozent. Das war bereits ein Negativ-Rekord. Bei keiner Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahl wurden in Duisburg seit der kommunalen Neugliederung 1975 weniger Wähler gezählt als im ersten Wahlgang der OB-Wahl: 119.890. Eine ähnliche niedrige Wahlbeteiligung gab es in der Stadt nur bei einer Europawahl. Bei der vorigen am 7. Juni 2009 gaben 116.455 Duisburger ihre Stimme ab. Damals waren allerdings auch etwa 20.000 Duisburger weniger wahlberechtigt.

So analysierte Alexander Slonka vom Verein „Mehr Demokratie“ die schwache Wahlbeteiligung, die Folgen für die Stichwahl und das Signal aus Duisburg: zum Interview

Bis 12 Uhr nochmals niedrigere Wahlbeteiligung

15.50 Uhr: Es war zu erwarten: Die Wahbeteiligung an der Stichwahl ist nochmals geringer als beim ersten Urnengang vor zwei Wochen. Bis zur Mittagszeit besuchten heute gerade einmal 15 Prozent der Duisburger die Wahllokale. Am 17. Juni waren es um die Zeit noch 17 Prozent der rund 365.000 Wahlberechtigten gewesen. Beim zweiten Zwischenstand des Wahlamtes waren es dann sogar schon drei Prozentpunkte weniger: Bis 14 Uhr wurden 19,5 Prozent der Wähler in den 351 Stimmlokalen der Stadt gezählt, berichtet Wahlamtsleiter Burkhard Beyersdorff. Es deutet sich also an, dass die Beteiligung bei der Stichwahl im Ganzen noch geringer ausfällt und womöglich unter 30 Prozent beträgt.

15.40 Uhr: Heute sind die Duisburger bereits zum viertel Mal binnen fünf Monaten zur Wahl aufgerufen: Beim Bürgerentscheid am 12. Februar wählten sie Adolf Sauerland als OB ab, bei der Landtagswahl am 13. Mai bescherten sie der SPD Traumergebnisse , und vor zwei Wochen, am 17. Juni, beteiligten sich lediglich 119.890 Wahlberechtigte an der OB-Wahl. Der favorisierte SPD-Kandidat Sören Link verpasste mit 48,3 Prozent die notwendige absolute Mehrheit knapp. Das zweitbeste Ergebnis holte Benno Lensdorf (CDU) mit lediglich 21,12 Prozent.

In unserem Live-Ticker vom 17. Juni können Sie noch einmal nachlesen, wie der erste Wahlgang verlief.

Unsere Tabelle zeigt die Ergebnisse aller 13 OB-Kandidaten im ersten Wahlgang am 17. Juni:

Wo die Kandidaten ihre Stimmen geholt haben:

KandidatGesamt-Ergebnis

 

Ergebnis nach Stadtbezirk

  

Hamborn

Homberg/Ruhrort/Baerl

Meiderich/Beeck

Mitte

Rheinhausen

Süd

Walsum

Sören Link (SPD)

48,30 %

57,25 %

42,12 %

55,94 %

41,74 %

48,87 %

43,40 %

62,08 %

Benno Lensdorf (CDU)

21,12 %

19,17 %

25,19 %

17,97 %

21,88 %

17,75 %

25,93 %

16,43 %

Ingrid Fitzek (Grüne)

5,65 %

3,64 %

4,84 %

3,51 %

7,37 %

5,82 %

6,72 %

3,92 %

Barbara Laakmann (Linke)

2,17 %

2,31 %

1,89 %

2,24 %

2,61 %

2,89 %

1,30 %

1,72 %

Rudolf Kley (Bürger Union/Freie Wähler)

0,63 %

0,50 %

0,45 %

1,82 %

0,51 %

0,45 %

0,53 %

0,40 %

Harald Lenders

2,33 %

1,41 %

6,56 %

1,81 %

1,53 %

3,46 %

1,62 %

1,63 %

Ahmet Peter Siegel

0,49 %

0,36 %

0,66 %

0,31 %

0,60 %

0,59 %

0,44 %

0,36 %

Rolf Karling

0,72 %

0,90 %

0,69 %

0,72 %

0,53 %

1,22 %

0,53 %

0,52 %

Michael Rubinstein

11,58 %

7,99 %

10,50 %

8,81 %

15,84 %

11,83 %

11,95 %

7,59 %

Sascha Miskov

0,74 %

0,49 %

0,43 %

0,55 %

0,53 %

0,67 %

1,34 %

0,86 %

Frank Koglin

1,01 %

0,80 %

1,10 %

0,77 %

1,67 %

0,90 %

0,74 %

0,57 %

Richard Wittsiepe (BI Neuanfang Duisburg)

3,55 %

3,38 %

3,24 %

3,02 %

3,96 %

3,87 %

3,89 %

2,27 %

Jörg Uckermann (pro NRW)

1,72 %

1,80 %

2,34 %

2,52 %

1,24 %

1,70 %

1,61 %

1,66 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahlbeteiligung:

32,84 %

25,42 %

32,41 %

25,38 %

35,63 %

34,17 %

42,46 %

29,44 %

Duisburgs OB-Kandidaten

 

Philipp Wahl, Marc Wolko, Kathrin von Dahlen



Kommentare
18.07.2012
04:29
Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte
von vulkan | #66

Ein OB, der von über 80% der Bürger nicht gewählt wurde ist ein schlechter Witz und kann nicht glaubhaft die Bürger repräsentieren.

03.07.2012
17:02
Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte
von zetunde | #65

Sören Link hat in einer demokratischen Wahl gewonnen - mit wie viel Stimmen auch immer. Er hatte auch vor der Stichwahl bereits 48 % der Stimmen. Schau ich mir diese in der Regel miesen Kommentare an, dann kann ich nur traurig darüber sein, wie man meint mit unserem OB umgehen zu können. Ich gratuliere Sören Link mit nötigen Respekt und bin sicher, dass er ein guter OB sein wird. Hoffentlich geht er den s.g. Leuchtturmprojekten aus dem Weg, dafür ist sowieso kein Geld da und konzentriert sich auch deswegen auf die einfachen Bereiche, wie Löcher zu auf den Straßen, grüne Welle wäre auch eine tolle Sache, die Toilettenfrau in den Schulen, damit die Kinder auch noch um 10 Uhr auf die Toilette können, das wäre schon was Sören und wenn es Dir gelingt diese doch einfachen Bereiche wieder in Ordnung zu bringen, dann bist Du für mich bereits der beste OB seit längerer Zeiten, hallelujah

03.07.2012
00:25
Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte
von Paulaprinzessin | #64

Also ehrlich gesagt: ich hab auch auf meine Wahlbenachrichtigung gewartet. Ich war sehr überrascht, daß plötzlich die Wahl war, und keiner hat es mir gesagt.

Na ja, auch nicht so schlimm. Ich hätte auch nicht gewußt wen ich wählen soll. Wie manche hier schreiben "es war eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera" , finde ich zwar sehr übertrieben. Aber es war eine Enscheidung zwischen einem un-charismatischem Mann und einem CDU Mann. Also ich bin eindeutig weder für den einen noch den anderen

02.07.2012
19:49
Armes Duisburg
von okoluet | #63

Nur knapp über 60000 Stimmen. Das ist doch kein Mandat um ernsthaft den Posten antreten zu können. Hätte Link Charakter, hätte er den Posten nicht angenommen. Aber bei den Parteien ist das Amt immer wichtiger als der Wähler und die Duisburger haben sich selbst ein Armutszeugnis ausgestellt mit dieser Wahlbeteiligung. Jetzt können die Roten wieder beweisen, wie man die Stadt noch schneller in den Abgrund. Die Erhöhung der Gewerbesteuer lässt mich zumindest überlegen, meine Firma nach Ratingen zu verlegen.

02.07.2012
18:11
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #62

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

02.07.2012
18:07
Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte
von Werthauser111 | #61

In der Bildzeitung sagte er - Ich schreibe an die Hinterbliebenen der Loveparadeopfer - würde ich auch tun, denn den armen Leuten hat er und die SPD es zu verdanken, dass er jetzt das Pöstchen hat. Pfui.

02.07.2012
18:05
Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte
von Werthauser111 | #60

In der Bildzeitung sgte er - Ich schreibe an die Hinterbliebenen der Loveparadeopfer - würde ich auch tun, denn den armen Leuten hat er und die SPD es zu verdanken, dass er jetzt das Pöstchen hat. Pfui.

02.07.2012
17:33
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Name von Moderation entfernt | #59

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02.07.2012
15:11
Herr Jäger gab Link gestern eine Liste
von PSorensen | #58

mit den zu versorgenden Parteischranzen, die aberwitzig bezahlte Pöstchen bei städtischen Gesellschaften bekommen werden. Genau deshalb lohnt es sich nicht mehr wählen zugehen, die Parteien betrachten ihre Wahlstets als Freibrief zur Ausbeutung der Kassen!

1 Antwort
#58 PSorensen
von taosnm | #58-1

Und da muss der neue OB sich mal ganz warm anziehen. Die Beobachtung durch die Bürger hat sich seit Sauerland ganz gut eingespielt, und wenn sich Link irgendwelche Extravaganzen leisten will, wird er schneller als ihm lieb ist das Abwahlgesetz zu spüren bekommen.

02.07.2012
12:41
Sören Link (SPD) neuer Oberbürgermeister – nur ein Viertel der Duisburger wählte
von woelly | #57

Und das wars jetzt? Da kann man den Dusselburgen nur gratulieren, bei einer Wahlbeteiligung von 25% ein Armutszeugnis! Da läßt die nächste Abwahl nicht lange auf sich warten. Dann sicher bei einer Wahlbeteiligung von 15%. Dusselburg schafft sich ab.

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