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Öko-Meile in der City von A bis Z

18.06.2012 | 06:00 Uhr
Öko-Meile in der City von A bis Z
Abfall von heute – Rohstoff von morgen“, ist das Motto der Umwelttage. Auf dem Umweltmarkt war aber auch die Atomenergie ein Thema. Nuklearer Abfall ist allerdings kein Rohstoff von morgen. Der BUND machte das zum Thema, sorgte aber auch für sportliche Unterhakltung für junge Besucher wie Jason.

Duisburg. Die diesjährigen Duisburger Umwelttage kommen in ihre Schlussphase. Der Umwelt- und Ökomarkt auf der Königsstraße lockte am Samstag viele der Bummelnden an seine Stände und läutete damit die letzte Woche der Umwelttage ein.

Der Fahrradmarkt, der im letzten Jahr Premiere feierte, rundete das Programm auch in diesem Jahr ab und fand erneut großen Anklang.

Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte und so mancher mit nassen Füßen nach Hause ging, zeigte sich Organisator Ribhi Yousef vom Amt für Umwelt und Grün zufrieden: „Die Leute interessieren sich sehr für das Thema Umwelt. Schließlich wollen wir doch alle in einer sauberen Stadt leben.“ Von A wie ADFC bis Z wie Zoo Duisburg, nahezu alle Akteure aus dem Bereich Umwelt zeigten Präsenz. An insgesamt 55 Ständen wurde informiert, diskutiert oder einfach gemütlich geplaudert.

„Abfall von heute – Rohstoff von morgen“, das Motto der Umwelttage, kam dabei natürlich nicht zu kurz. Vor allem die Wirtschaftsbetriebe setzten bei diesem Thema auf die Jugend: „Wir hoffen, dass die Kinder in diesem Punkt mal ihre Eltern erziehen.“, verriet Bettina Stölting-Ambold von den Wirtschaftsbetrieben. Es scheint zu funktionieren. Der elfjährige Maximilian ist im Recycling auf jeden Fall fit. Zielsicher durchläuft er den Müll-Sortier-Parcours. Mutter Sabine ist schon auf der Hut: „Seitdem die Kinder in der Schule gelernt haben, den Müll richtig zu sortieren, muss ich aufpassen, dass ich nichts falsch mache, sonst bekomme ich Ärger.“ Auch die Organisatoren von „DU mach(s)t sauber!“ sind mit ihren Aktionen immer öfter in den Schulen unterwegs. „Die nächste Generation muss es besser machen als wir. Daher wollen wir ein Bewusstsein für die Umwelt und für Nachhaltigkeit schaffen.“, erklärte City-Manager Klaus-Peter Tomberg.

Doch auch andere Themen beschäftigen die Duisburger: Die Atomkraft ist auch mehr als ein Jahr nach Fuskushima und Energiewende ein Streitthema, wie die regen Diskussionen am Stand des Bundes für Umwelt und Naturschutz zeigten. Die Verbraucherzentrale bot mit ihrer Energiesparberatung schonmal vorsorglich hilfreiche Tipps um sich vor steigenden Energiekosten zu schützen.

Wer sich über den Markt treiben ließ, kam auch auf seine Kosten. Ob beim Stöbern an einem der Stände mit selbstgemachten Taschen und Accessoires, beim Duisburger Kleingartenverband, der nützliches Insiderwissen an alle Hobbygärtner vermittelte, oder bei der Entwicklungsgesellschaft EG DU, wo alte Schuhe kreativ gestaltet wurden, die bald den Grüngürtel-Nord schmücken sollen – für jeden war etwas dabei.

Und wenn schon Öko, dann auch richtig: Statt für Big-Mac oder Pizza entschied man sich am Samstag für Veggie-Burger oder Tofu-Currywurst. Vegane Kost ist, richtig zubereitet, alles andere als langweilig, stellte so mancher erstaunt fest.

Steffen Lethmate



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