Neuer Duisburger Baudezernent Tum hat viel zu tun
30.01.2012 | 19:46 Uhr 2012-01-30T19:46:00+0100
Duisburg. Duisburg hat einen neuen Beigeordneten für die Stadtentwicklung. Mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken wählte der Rat bei Enthaltung der CDU und der FDP am Montag den 48-jährigen Carsten Tum zum neuen Baudezernenten.
Voraussichtlich am 1. April tritt der Duisburger sein Amt an, für das er für die kommenden acht Jahre gewählt wurde. „Das ist ein toller Tag und das ist eine große Herausforderung für mich, als Duisburger allemal. Ich liebe diese Stadt und ich freue mich auf das, was da kommt“, sagte der seit 1990 in Röttgersbach lebende gebürtige Hamburger, der mit einer Hambornerin verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat.
Tum tritt die Nachfolge von Jürgen Dressler an, der – man kann es so sagen – eher im Unfrieden mit Stadt und Politik – nicht wiedergewählt worden und damit ausgeschieden war. Tum, der als bis dato Gladbecker Baudezernent und ehemaliger Referatsleiter beim Regionalverband Ruhrgebiet bestens im Revier vernetzt ist, kennt natürlich auch Dressler: „Ich werde auch mit ihm sprechen“, so Tum.
Ein Mann der Praxis
Der 48-Jährige gilt als team- und praxisorientierter Städtebauer: „Ich halte Visionen für sinnvoll, wenn sie machbar sind“, erklärt der studierte Raumplaner, der sich in den kommenden Wochen die Duisburger Stadtentwicklung „in Ruhe ansehen will“.
Mit Bewertungen hält sich Tum noch zurück: Er lobt die Entwicklung etwa in der Innenstadt , am Innenhafen: „Das gefällt mir gut.“ Zugleich betont Duisburgs künftiger oberster Stadtplaner aber die Bedeutung der Stadtteile : „Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Menschen in den Quartieren, in denen sie leben, arbeiten, ihre Freizeit verbringen, wohl fühlen.“
Tum kündigte an, in Duisburgs Stadtentwicklung „eingeschlagene Wege“ fortzusetzen, aber „auch das eine oder andere“ Neue in Angriff zu nehmen. So verteidigte Tum den wieder in die Kritik geratenen Grüngürtel in Bruckhausen: „Das ist der sinnvolle, richtige Weg.“. Die neuerliche Debatte über den Häuserabriss habe ihn „geärgert“. Zugleich sieht er zum Beispiel in Bissingheim Potenzialflächen für die Stadtteil-Entwicklung.
Der 48-jährige Tum engagiert sich wie seine Frau in der evangelischen Kirchengemeinde. Dazu mag er Basketball und fährt gerne Rad. Als alter Hamburg-Fan fällt ihm die Nähe zum MSV angesichts gleicher weiß-blauer Vereinsfarben nicht schwer.

17:15
Ich bin gespannt, ob Herr Tum sich auch um die Belange der kleinen Bürger kümmert und über die Beschlüsse eines Angestellten des Bauamts hinwegsetzt, der angeordnet hat, dass Fenster nach 80 Jahren zugemauert werden müssen, weil das Haus auf der Grund-stücksgrenze steht. Dann wäre das Haus praktisch unbewohnbar. Können wir hier eine Ortsbesichtigung machen?
14:48
Was ist denn wenn ein Sparkommisar nach Duisburg kommt ,weil Rot,Rot,Grün den Haushalt nicht hinbekommen? Liegt dann der Baudezernet auf Eis oder ist diese Posezion einfach weg.
20:37
Ach ja wunderbar, da ist also der Wunschkandidat und voll auf Linie. Lasst uns geschichtsträchtiges dem Erdboden gleich machen, Hauptsache die Interessen der Schwerindustrie und Wirtschaft bleiben gewahrt. Das alleine zählt. Was ist dagegen schon der kleine Bürger? Absolut unwichtig und nur im Weg. Wenn das so weiter geht, werden noch viel mehr Menschen diese Stadt verlassen, aber nicht aus den Gründen, die die "Oberen" so gerne bemühen, um diverse Abrisse zu begründen, sondern weil es in Duisburg von oben herab immer unmenschlicher wird. Es gibt in Norddeutschland eine kleine Stadt, in der der alte Kern in den siebzigern dem Wahnsinn der Städteplaner zum Opfer gefallen ist. Dann hat man festgestellt, dass der Ort seine Seele verloren hatte und alles wieder, so wie es mal gewesen ist, nachgebaut. Und somit wurde dem Ort neues Leben eingehaucht. Nun denn: Viel Glück beim Selbstdarstellen.
Du liebe Zeit! Was hat ein kleines Dorf mit der natürlichen Entwicklung einer alten Industrieregion zu tun. Und das hat schon im Mittelalter, in der hinteren Monglei USW. verstanden, ohne Arbeit keine Entwicklung.
11:30
Seine Aussagen: "die Bedeutung der Stadtteile: „Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Menschen in den Quartieren, in denen sie leben, arbeiten, ihre Freizeit verbringen, wohl fühlen“, und :"Die neuerliche Debatte über den Häuserabriss habe ihn „geärgert“.
Quartiere in denen Menschen sich wohlfühlen werden/ sollen in Duisburg abgerissen werden für ein Outlet in Marxloh. Und zu Bruckhausen,er ärgert sich über die neue Debatte was meint er was sich die Menschen geärgert haben die aus Bruckhausen fort ziehen mussten. Einst lebhafte Straßen wurden zu einer Geisterburg aber erst nachdem man anfing die Menschen mehr oder weniger zwangsumzusiedeln. Ein lebendiger Stadtteil wurde hier ,weil die TKS es so wollte zu einem Trauerkloss.
Nebenbei werden Gebäude zerstört die die Kriege überstanden hatten aber nicht denn willen von Industrie und Stadtspitze. Wohlfühlen in einer Stadt in dem Bürger/innen nicht mehr zählen brauchen Menschen mit Herz und Verstand denn sonst ist Duisburg bald nur noch ein Dorf.
Wieviel unnötiges Geld wurde in diesen Stadtteil Bruckhausen gepumpt? Eine eigene Entwicklungsgesellschaft mit einer agilen Geschäftsführung war dort sehr bemüht, etwas aus diesem Stadtteil zu machen. Es wurde aber nur ein Stadtteil der Daueralimentierung. Es wurde ein Stadtteil, wo sich Sozialromantiker eigene Beschäftigungen auf Kosten der Steuerzahler organisierten. Und nun, da der Erfolg ausblieb, geht auch die hoch subventionierte Arbeit "flöten". Ich erinnere mich an eine stadtbekannte Person, welche zu ihrem Dienstantritt die Frage aufwarf, "warum man Bruckhausen nicht abgerissen hat statt subventionierten Unsinn zu betreiben. Es wird noch zahlreich in Duisburg abgerissen. Oder man verpflichtet den größten Teil der Duisburger zur Übernahme von Kosten zugunsten fragwürdiger Selbstbeschäftigungen.
10:13
Bekommt der den Job weil er was kann oder weil den Job keiner machen will und er das "richtige" Parteibuch hat ?
08:25
@ Andreas45141
Jeder sollte mal nach Bruckhausen fahren und sich die leeren Fensterhöhlen anschauen.
Natürlich müssen diese alten Bruchbuden abgerissen werden.
Da tanzen ja schon die Ratten Samba !
Oder soll hier Wohnraum für unsere europäischen Freunde aus dem südlichen Osten vorgehalten werden.
06:05
So verteidigte Tum den wieder in die Kritik geratenen Grüngürtel in Bruckhausen: „Das ist der sinnvolle, richtige Weg.“. Die neuerliche Debatte über den Häuserabriss habe ihn „geärgert“.
geärgert ? warum ? oder hatten sie inzwischen einblick in die miesen machenschaften ihres vorgängers. Ist Ihnen vielleicht selber aufgefallen das dort was nicht stimmt ?
wie sagt doch ihr freund greulich
des einen freud des anderen leid
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00:30
..sollte er bei der Abwahl mit JA stimmen :-))
23:03
und mit ihm schon öfters Stadtentwicklungsthemen diskutiert habe, bin ich leider nicht so optimistisch.
21:33
Alle guten Wünsche für einen guten Start in das neue Amt, verbunden mit dem Wunsch, dass immer ein gutes Ohr für die Belange der Bürger offen ist.