Feuriger Himmel und Hitze-Rekord beim Ruhrorter Hafenfest
19.08.2012 | 17:11 Uhr 2012-08-19T17:11:00+0200
Duisburg. Eine gemischte Bilanz ziehen die Macher des Ruhrorter Hafenfestes und die Aussteller, die am Leinpfad ihre maritimen Kleinigkeiten an den Besucher bringen wollten. Während sich am Freitag alles drängelte und tausende Besucher das Feuerwerk schauen wollten, war das Wetter am Samstag und Sonntag ausnahmsweise fast schon zu gut.
Eine gemischte Bilanz ziehen die Macher des Ruhrorter Hafenfestes und die Aussteller, die am Leinpfad ihre maritimen Kleinigkeiten an den Besucher bringen wollten. Während sich am Freitag alles drängelte und tausende Besucher das Feuerwerk schauen wollten, war das Wetter am Samstag und Sonntag ausnahmsweise einmal zu gut. Beim Hitzerekord legten sich die Duisburger lieber an den See, als über das Fest zu bummeln. „Das kann man keinem verdenken, wir sind für karibische Temperaturen einfach nicht gemacht“, zeigt Organisator Walter Pavenstedt Verständnis. Er hat sich selbst ein Schattenplätzchen besucht und beobachtete das Treiben an der Schifferbörse. Auch an den Abenden, als es sich ein bisschen abgekühlt hatte, saßen die meisten lieber im Garten. Die, die dennoch ausgingen, waren von der Sause begeistert.
Kleine, feine Veranstaltung im Binnenschifffahrtsmuseum
Zurück zum Auftakt: Massen schieben sich am Freitag abend über die Promenade. Der Rheinpegel steht bei 267. Der bei einigen Besuchern – nunja. Die Hitze tut ihr übriges, da entfaltet der Alkohol schnell seine Wirkung. Friedlich bleibt es dennoch. Eigentlich haben die Besuche nur ein Ziel: Einen möglichst guten Platz zu ergattern, um später das Feuerwerk zu sehen. Da werden Stühle gerückt, Decken geworfen, um ein Fleckchen in Hanglage zu reservieren und frühzeitig eine Ecke auf der Brücke ausgesucht.
Die Wartezeit bis zum langersehnten Höhepunkt des Abend wird verkürzt durch Coverbands oder eine rasante Runde mit der Wilden Maus. Als dann der erste Knall emporsteigt, wird es mucksmäuschenstill im Stadtteil. Rosa und blau leuchtet der Himmel. Da werden Blumen gezeichnet und Funken, die aussehen wie Quallen, schrauben sich empor. Zwischendurch immer wieder Szenenapplaus. „Die haben sich echt Mühe gegeben. Unser Feuerwerk ist besser als auf der Kirmes in Düsseldorf.
Abseits des Trubels finden sich an diesem Wochenende ein paar lauschige Partyplätzchen. Im Innenhof des Binnenschifffahrtsmuseum feiern sie das „Grüne Winkelkanu“. Auf Leinen haben die Organisatoren dutzende Papierschiffchen gespannt. Barmeister und „Liquid Junkie“ Dirk Bremmenkamp serviert frischgemixte Cocktails und zwei DJs sorgen für tanzbaren Sound. Eher lauschig und romantisch ist es da bei der Twitterlesung auf der „Oscar Huber“. Mit Blick auf einen malerischen Sonnenuntergang liest der „Taubenvergrämer“ kurze Twitterbotschaften, die sich zu einer Kurzgeschichte zusammenfügen.

20:07
immer diese pyro chaoten, wann lernen die dass sie nicht erwünscht sind?
12:05
Das Hafenfest war allerdings wieder gelungen. Das Feuerwerk war dieses Jahr noch etwas grossartiger als in den Jahren davor. Zu meckern gibt es da nichts. Der Dank gilt den Organisatoren, die es geschafft haben, ein ausgesprochen friedliches Volksfest zu arrangieren.
21:14
Ich/wir fanden es wieder sehr gelungen.Würde das Feuerwerk nur 10min dauern,würde es wieder Kritik hageln.Und die Darbietungen waren doch so in der Form wie die jahre zuvor.Da wurde auch nicht gemeckert.man kann es abe auch keinem recht machen.Die einzigste Kritik die ich anzubringen hätte,wäre,das man doch ein bischen "Profihafter" an dem Grillstand an der Haniel Bühne (Schifferbörse) arbeiten würde.Ca. 10 Personen warten auf Bratwürste,wobei mal gerade 5,6 Stck auf dem Grill lagen und noch nicht mal richtig braun waren.Also ich meine Bratwürstchen gehen immer,deshalb mal n paar mehr drauflegen. ;-))
20:36
liegt wohl auch an den Angeboten. Alles abgestandene Dinge, die man überall sieht, Pseudokunst und Ritterkitsch. Damit lockt man keinen hinter den Ofen hervor. Dieses "Fest" kann man sich eigentlich sparen in dieser Form. Da wird eine Routine praktiziert ohne jedes Bemühen auf Lebendigkeit und echter Originalität. Bis auf wenige Ausnahmen natürlich. Und: Ein Feuerwerk muss keine halbe Stunde dauern. Da tun einem die Beträge Leid, die hier verpulvert wurden. Klein, fein und echt wäre eine Alternative.
18:09
gestern bei der hitze viel zu warm um hinzugehen, heute morgen habe ich mich über die vielen absperrungen gewundert, vielleicht wollen die auf der wiese auch unter sich bleiben