Duisburger Piratensprecher äußert sich zum Rücktritt Winklers
04.06.2012 | 17:57 Uhr 2012-06-04T17:57:00+0200
Duisburg. Hans-Peter Weyer, amtierender Sprecher der Duisburger Piraten, äußert sich zum Rücktritt des ehemaligen Sprechers Andreas Winkler: „Der Abwahl ist er nun zuvorgekommen. Sein öffentlicher Rücktritt ist nun die Retourkutsche", so Weyer. Für die Piraten sei die Angelegenheit erledigt.
Nach dem in der NRZ verkündeten Rücktritt von Andreas Winkler , dem ehemaligen Parteisprecher der Duisburger Piraten, äußert sich nun auch Sprecher Hans-Peter Weyer, der von seinem Ex-Stellvertreter massiv angegriffen wurde.
Zu den persönlichen Angriffen werde er nichts sagen, aber Winklers Äußerungen über die Partei (darunter „Sammelbecken für Versager“, „Selbsthilfegruppe für Arbeitslose“) seien den Mitgliedern hinlänglich bekannt, diese habe Winkler bereits in sozialen Netzwerken verbreitet. „Andreas Winkler hat sich nie wirklich an unserer Pressearbeit beteiligt“, kritisiert Weyer.
Nachdem Winklers Verlobte, Susann Weege, bei der Aufstellung der Landtagskandidaten nicht gewählt wurde, sei er nicht mehr zu Parteitreffen gekommen und habe sich nicht am Wahlkampf beteiligt, berichtet Weyer.
Winkler selbst begründet seine Abwesenheit der NRZ gegenüber mit vielen beruflichen Aufenthalten in Dublin – er ist Whisky-Sommelier – und mit seinen Hochzeits-Vorbereitungen. Weyer hält die Kritik dennoch aufrecht: „Es läuft bereits ein Abwahlverfahren.“ Über den entsprechenden Antrag sollte auf dem nächsten Parteitag abgestimmt werden, falls kein Kreisverband gewählt wird – was laut Weyer keineswegs sicher ist. „Der Abwahl ist er nun zuvorgekommen. Sein öffentlicher Rücktritt ist nun die Retourkutsche.“
"Sturm im Wasserglas"
Die Angelegenheit erachtet der Piratensprecher als einen „Sturm im Wasserglas“. Aus Sicht der Partei sei die Sache nun „gegessen“, über weitere Schritte, etwa einen Parteiausschluss, denke man derzeit nicht nach.

19:48
Die Partei ist zusammen gewürfelt von Fantasten und Träumer. Und der OB-Kandidat Rubinstein passt zu diesen Träumer, den sonst hätten sie ihn nicht zu ihrem Kandidaten gemacht.
Die Realisten wählen dann doch lieber Link. Da bekommt man wenigstens jemanden, der frei von jeder beruflichen Erfahrung ist, dafür aber ganz toll Parteisoldat spielen kann.
08:27
Nicht alle Piraten sollte man als Sturm im Wasserglas bezeichnen. Es gibt in dieser Partei tatsächlich auch Leute die gewillt sind gute Politik zu machen. Das nicht alles sofort "rund" läuft sollte man , wie auch den anderen Parteien sicherlich zugestehen. Das sicherlich auch nicht alles "Gold ist was glänzt" sollte genauso selbstverständlich sein.In jeder Partei sammeln sich verschiedene Gruppierungen an.Das Gute an einer funktioniernénden Demokratie ist, man kann da wieder abwählen was nicht funktioniert. Grundsätzlich aber Hartz4 Empfänger, ältere Menschen usw. zu verunglimpfen ist nicht nur schäbig, sondern nicht konform mit dem GG.Wer hat denn diese Menschen ( Hartz4) dorthin getrieben? Die Piraten nicht!
21:22
Die ganze "Partei" ist ein Sturm im Wasserglas.
Das kann man doch nicht wirklich ernst nehmen
und denen seube Wahlstimme hinterher werfen.
Protestwahl hin oder her.