Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
Hochschule

TU eröffnet internationales Haus für Studierende

16.12.2009 | 18:49 Uhr
TU eröffnet internationales Haus für Studierende

Dortmund. Rund 200 Gäste kamen zur feierlichen Eröffnung des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) der TU Dortmund. Ein „lang gehegter Wunsch” gehe in Erfüllung, sagte die Rektorin Prof. Ursula Gather.

Sie hielt die erste Rede im großen Veranstaltungssaal des Gebäudes. Das IBZ verfügt auf rund 675 Quadratmetern über ein großes Foyer, eine Küche und drei Seminarräume. Es wurde in nur acht Monaten errichtet.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,2 Millionen Euro. 500 000 Euro, die„ größte Einzelspende”, wie Gather betonte, kamen aus Studiengebühren. Den Rest spendeten Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. Derzeit sind an der Uni „2500 Studierende, die ihren Schulabschluss in anderen Ländern gemacht haben”, so Gather. Sie betonte, dass der Bau des IBZ ein „wichtiger und richtiger Schritt” gewesen sei, um einen Raum zu schaffen, in dem die Studierenden „andere Länder und Kulturen kennen lernen und internationale Kompetenzen erwerben”. Gather wies darauf hin, dass das IBZ „für die nächsten Monate gut ausgebucht” sei. Die Leitung übernimmt die Chefin des Akademischen Auslandsamtes, Dr. Barbara Schneider.

Der Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Universität Dortmund e.V., Prof. Bodo Weidlich, betonte, dass das Konzept des IBZ einen „Ort der Begegnung für und mit Studierenden und nicht primär für Wissenschaftler oder Lehrkräfte” beinhaltet. Damit hebe sich das Dortmunder Zentrum von anderen ab.

Zur Eröffnung kamen auch etwa 30 Angehörige der „Freien Studierenden”, einem losen Bund von Studierenden, die aus der Hörsaalbesetzung hervorgegangen sind. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre ausgearbeiteten Forderungen an Ursula Gather zu übergeben. Mit dem Hinweis „Weihnachten steht vor der Tür, eine Zeit der Besinnung und Vergebung”, baten sie die Rektorin, Anzeigen – gegen nach Angaben der Gruppe 31 Studierende – zurückzuziehen.

Anja Frenzel

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2272255/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Layla Zoe in Dortmund
Bildgalerie
Piano
Hitze am Phoenix-See
Bildgalerie
Wetter
Achtung, Dortmund — hier droht Bußgeld!
Bildgalerie
Bußgeld-Katalog
Aus dem Ressort
Wohnraum für Arme: Knapp und schlecht saniert
Soziales
Auf dem Wohnungsmarkt haben Menschen mit wenig Geld das Nachsehen. Zum einen gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Zum anderen lassen privater Finanzinvestoren günstige Wohnungen verkommen.
Aus Amerika direkt nach Hörde
Germany's next Topmodel
Model Diana hätte Germanys next Topmodel werden können, Model-Mama Heidi Klum rechnete ihr große Chancen fürs Finale aus. Diana aber entschied sich gegen die Show und schied aus familiären Gründen freiwillig aus. Mit ihrer Familie ist die 17-Jährige nach ihrem Ausstieg von Hagen nach Hörde gezogen.
Foto