Tiere, zum Essen viel zu schade
15.08.2010 | 16:16 Uhr 2010-08-15T16:16:00+0200
Dortmund. Frieda Brinker isst einen „Vöner“. So nennt man einen veganen Döner und sie findet ihn ausgezeichnet. „Ich bin keine Vegetarierin, esse also auch schon mal einen ‚echten‘ Döner und kann keinen Unterschied feststellen“.
Zum fünften Mal fand am Samstag der „Veggie Street Day“ auf dem Reinoldikirchplatz in der Dortmunder Innenstadt statt. „Unser Ziel ist es, dass die Leute während ihres Alltags dem nicht-alltäglichen Vegetarismus begegnen. Viele springen drauf an, setzen sich an einen der Tische, beobachten das Bühnenprogramm und probieren eine vegane Currywurst aus. Andere gehen weiter – und das ist auch okay“, sagt Jürgen Foß, Vorsitzender des Vereins „Die Tierfreunde“.
Auf der Bühne wird bei der bunten Veranstaltung mit den gängigsten Vorurteilen aufgeräumt. Denn diese sitzen nach wie vor tief, wissen die Veranstalter.
Arnold Wiegand ist Hochleistungssportler. Er schafft Triathlons, die dreimal so lang sind wie der berüchtigte „Iron Man“ auf Hawaii, die Bodybuildergruppe „Vegan Strength Germany“ schleppt publikumswirksam gigantische Betonkugeln und Eisenbahnschienen auf die Bühne – und das ohne den Verzehr tierischer Eiweiße.
Showkoch Attila Hildmann demonstriert vegetarische Rezepte, die Gaumen und Augen gleichermaßen ansprechen. „Veganes Essen ist kein Verzicht – diese Botschaft wollen wir vermitteln und man sieht in der Gesellschaft, dass sie ankommt.“ sagt Thomas Schönberger vom Vegetarierbund Deutschland.
Tierfreundliche Lederhandschuhe
„Wenn man bedenkt, dass es vor fünf Jahren thematisch bloß um Tierschutz und Ernährung ging und jetzt beobachtet, wie die Klima- und Hungerproblematik von den Besuchern in die Veranstaltung getragen wird, kann man das einen Erfolg nennen“ Die Anbieter der Informationsstände greifen diese Themen auf und versuchen auch das ein oder andere selbst zu anzustoßen.
Tierfreundlich hergestellte Lederschuhe werden präsentiert, der Verein „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ informiert über alternative Formen der Medikamentenprüfung und das Label „Silent Cries Clothing“ verkauft seine neue Kollektion mit teils provozierenden Sprüchen. „Animals are no products“ steht da. Zu deutsch: „Tiere sind kein Waren.“
01:46
@Antonietta
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21:07
ach verdammt, ich habs verpasst... aber schön zu lesen, dass der VSD immer größer, schöner, besser und veganer wird!
18:29
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17:42
Im Gegenteil: Es ist ein GEWINN! An Genuss, an gutem Gefühl, an Lebensfreude...
Wenn man sich all das Elend ansieht, was in den Masthallen und Schachthöfen passiert, da kann man von Verzicht nicht reden, im Gegenteil, diese Tierqual um eines Bissens Fleisch wegen sollte flächendeckend boykottiert werden!
12:46
Veganes Essen ist kein Verzicht - ich sage schon seit Jahren: Für mich ist es kein Verzicht als Antwort auf den Satz auf Fleich (Wurst, etc.) könnte ich NIE verzichten! :))
11:43
In Deutschland verursacht die Fleischproduktion jährlich das Leiden von mehr als 450 Millionen Tieren und bringt sowohl Menschen wie auch die Umwelt in Gefahr. Ohne Fleisch lebt man länger und gesünder ! Vegetarier erleiden seltener Herzinfarkte als Fleischesser und haben im Vergleich ein um 40% geringeres Darmkrebsrisiko. Der übermäßige Fett- und Proteingehalt des Fleisches steht auch mit anderen Krebsarten sowie mit Fettsucht und Schlaganfall in Zusammenhang.
01:48
Es gibt keine tierfreundlich hergestellten Lederschuhe und deshalb waren es ganz bestimmt keine LEDERschuhe, sondern Schuhe aus Materialien ohne Tierhäute
20:30
Ich war dort, es war schön :o)
Nette Leute, gutes Essen, schönes Wetter, viele Infos...
Sollte man in anderen Städten auch einführen!
20:30
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