Polizei garantiert Ruhe in Dorstfeld
23.08.2007 | 05:23 Uhr 2007-08-23T05:23:35+0200Dorstfeld. Viel Getöse im Vorfeld der für den 1. September angemeldeten Neonazi-Demonstration. SPD-Ratsvertreter Peter Borris bangt um seine und anderer Dorstfelder Sicherheit. Unbegründet, sagt die Polizei.
Die Demo entspreche der "Gestaltungsfreiheit nach dem Versammlungsgesetz", schreibt Polizeipräsident Hans Schulze an Borris. Der SPD-Mann sorgt sich um die Sicherheit einiger Veranstaltungen. Seifenkistenrennen, Kleingarten- und Gemeindefest stehen zeitgleich im Ort an. Schulze teilt die Sorgen "weder aus rechtlicher noch aus taktischer Sicht". Borris' Anregung, den Aufmarsch auszulagern, sei "rechtlich nicht haltbar". Das Bundesverfassungsgericht gestehe allen Demonstranten zu, "möglichst viele Menschen zu erreichen". Die Polizei, "die auch für Respekt und Toleranz steht", könne sich darüber nicht hinwegsetzen. Festgäste bräuchten aber keine Störung zu befürchten.
Ob das auch für die Kranzniederlegung am jüdischen Denkmal gelte, wollte Borris wissen, als er gestern nachlegte. Die Teilnehmer kreuzten die Aufmarschroute der Rechtsradikalen. Borris: "Die Nazis müssen ja nicht ins Nirvana geschickt werden. Die Emscherallee reicht schon."
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