"Neonazis raus aus Hombruch"
27.02.2009 | 18:00 Uhr 2009-02-27T18:00:27+0100Hombruch. Neonazis waren wieder im Stadtbezirk Hombruch aktiv - dieses Treiben muss nun endlich aufhören. Das fordert die Partei "Die Linke" in Hombruch.
Wie jetzt bekannt wurde, hätten Dortmunder Neonazis wiederholt den Stadtbezirk Hombruch zum Ziel ihrer menschenverachtenden Propaganda gemacht. Nachdem Anfang Februar zahlreiche Neonazi-Plakate auf dem Gelände der Dortmunder Universität geklebt worden waren, folgte am Dienstag dieser Woche eine Verteilaktion von Aufklebern und Flugblättern der Neonazis an der Gesamtschule Brünninghausen, berichtet Bezirksgruppensprecher Stefan Müller.
So hätten Schülerinnen der fünften Klassen berichtet, dass zwei junge Neonazi-Mädchen die Schülerinnen zunächst zum Thema "Tierschutz" angesprochen haben. Durch die Flugblätter und Aufkleber sei allerdings schnell deutlich geworden, dass es sich um eine Aktion des "Nationalen Widerstandes Dortmund" handelte. Der Inhalt dieser Flugblätter richte sich gegen eine "multikulturelle Gesellschaft" und fordere ein "Deutschland für Deutsche".
"Wir fordern von allen weiterführenden Schulen eine aktive Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus. Nicht erst, wenn Neonazis an den Schulen auftauchen, darf dieses zum Thema werden. Dortmund ist die NRW-Hochburg der Neonazis. Die neuen Erscheinungsformen der Neonazis gehören in den Schulunterricht. Neonazis sind heute nicht mehr einfach als solche zu erkennen. Glatzen und Springerstiefel gehören der Vergangenheit an", so Stefan Müller, Bezirksgruppen-Sprecher der Hombrucher Linken.
18:09
Die Schülerinnen und Schüler in Hombruch sind Gott sei Dank gut gewappnet gegen jeden idiologischen Politfirlefanz. Ob der nun von Rechts kommt oder Links.
Vor jeder Art von Polit Fanatismus wurde schon zu meiner Schulzeit, und die ist schon einige Tage her, gewarnt.
Hier in Hombruch kennt fast jedes Kind Wilhelm Oberhaus und die Nazigeschichten, incl. Bittermark und Rombergpark.
Dies alles haben zum Glück schon vor den Linken Aufklärern unsere Eltern und Lehrer uns erzählt. Ist also schon ein alter Hut.
Und nebenbei falls es schon jemand vergessen hat, hier hat sich vor Monaten schon ein Lehrer der RK Realschule für die Freiheit von ein paar Glatzen eine blutige Nase geholt. Soviel zu Schule, Lehrern, Schülern und Nazis in Hombruch.
Hombruch ist ein Arbeitervorort. Und Linksdemokratisch waren wir schon lange vor Den Linken. :-)
und tschüß.....
00:45
@ Olli:
Natürlich. Die sind natürlich genauso grausam gestorben. Da gibt es nix zu relativieren. Schrecklich! Aber ich denke, Die Linke hat aus beiden Verbrechen gelernt und Konsequenzen gezogen.
14:31
@ linker Baroper:
Sie dürfen auch nicht die Tausenden ermordeten Kommunisten in der Zeit des Kommunismus unter Stalin vergessen (Leo Trotzki ist nur ein Beispiel unter vielen)
23:23
@JuergenGojny:
Sie sind aber heute wieder albern. Wer hat Ihnen denn wieder so einen Unsinn gezwitschert.
Es lebe der Antikommunismus, egal ob mit Argumenten oder ohne.
An die Tausenden in der von Ihnen genannten Zeit in KZs ermordeten KommunistInnen (neben den JüdInnen, Sinti und Roma, etc.) erinnern sie sich scheinbar nicht so gerne, oder?
21:51
@Stefan Müller:
Daß Sie gerne auf den Kampf gegen Rechtsextremisten verzichten würden, glaube ich Ihnen aufs Wort. Die Zusammenarbeit mit Ihnen ist ja auch viel ergiebiger, siehe die Zeit vom 23.8.1939 bis 21.6.1941. Nur ein Beispiel von vielen.
21:40
Es gibt also sicherlich einige aufgeweckte SchülerInnen und LehrerInnen.
Es gibt eine ganze Menge mehr aufgeweckte SchülerInnen und LehrerInnen, die Ihnen entgangen sind, lieber Herr Müller. Die haben halt keine Lust, ihre Empörung durch Linken-Fähnchen und -Anstecker zu einer Wahlkampf-Veranstaltung verkommen zu lassen. Und das ist auch gut so!
17:58
@ JuergenGojny:
Wir, die von Ihnen so titulierte Pseudolinke, würden gerne auf den Kampf gegen Neonazis und Altnazis verzichten und uns erfreulicheren Themen zuwenden, wenn es sie nicht geben würde. Aber solange es sie gibt, gibt es genügend Gründe, sich ihnen mit aller Macht entgegen zu stellen.
Und wenn die Schulen bereits Aufklärung über diese Menschenfeinde betreiben, dann umso besser. Schließlich waren es auch Schülerinnen der Gesamtschule Brünninghausen, die uns auf diese Propaganda-Aktion der Rechten aufmerksam gemacht haben. Es gibt also sicherlich einige aufgeweckte SchülerInnen und LehrerInnen. Aber solange es noch Neonazis gibt, die sich mitten in Hombruch auf die Straße trauen, sind es nicht genug!
21:17
Stefan M. scheint in Hombruch noch nicht richtig angekommen zu sein. Denn sonst wäre ihm die engagierte Arbeit aller Schulen im Stadtbezirk gegen politischen Extremismus längst aufgefallen. Mit der Forderung, jetzt gegen den Extremismus aufzustehen, kommt die Pseudlinke mehr als zu spät. Vor Jahren schon hat die Bezirksvertretung das Buch Hombruch unterm Hakenkreuz herausgegeben. Die Kochrealschule besucht jährlich die Gedenkstätte in Buchenwald. Die pseudolinke Antifa-Propaganda spekuliert damit auf die Unkenntnis unbefangener Bürger und will im Wahljahr auf sich aufmerksam machen. Bezeichnend dabei ist, daß die Pseudolinke dazu die Faschisten braucht. Oder um das Resümee schärfer zu fassen: Wenn es die Rechtsextremen nicht gäbe, wäre die Pseudlinke gezwungen, sie zu erfinden.
13:13
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