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Methadonambulanz wird...

Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz

17.12.2009 | 18:36 Uhr
Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz

Etwa 5 000 abhängige, regelmäßige Nutzer von illegalen Drogen gibt es nach Schätzungen von Dr. Ulrike Ullrich, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes.

1400 von ihnen befinden sich in Substitution, bekommen Ersatzmedikamente, damit sie keine Entzugserscheinungen bekommen.

Ein besonders niedrigschwelliges Angebot zur Substitution bietet seit 18 Jahren die Methadonambulanz auf der Bornstraße. Sie betreut derzeit 146 Menschen. Neben Versorgung mit Methadon bekommen sie auch die sozialpsychiatrische Betreuung, kleinere Verletzungen werden versorgt, es gibt das helfende Gespräch. Die Leitende Ärztin Susanne Dillenhöfer kennt nicht nur die medizinischen Probleme. Wichtig sei es, wieder Struktur in den Tag zu bringen, auch Kontakt zur Familien aufzunehmen, zu arbeiten. „Viele können sich nicht vorstellen, dass ein Leben ohne Drogen geht”, so Dillenhöfer. Der Beschaffungsdruck werde für die Betroffenen zum „40-Stunden-Job”. Die Substitution bietet eine Möglichkeit, sich dann sozial zu stabilisieren – neben Therapie oder Entgiftung. Je nachdem, welche Drogen außer Heroin konsumiert werden.

Das Methadonprogramm startete in Dortmund im Jahr 1991 „mit 30 handverlesenen Personen”, erinnert sich Ulrike Ullrich. Seither sind 1500 Menschen in der Ambulanz aufgenommen worden. Viele von ihnen sind bei der Aufnahme nicht einmal krankenversichert. Auch bei der Lösung dieses Problems hilft die Ambulanz. Durch die seit 2003 mögliche Abrechnung mit den Krankenkassen bleibt der Dienst finanzierbar. Die Stadt wird ihn im laufenden Jahr mit rund 20 000 € bezuschussen.

Im Bild die Leitende Ärztin Susanne Dillenhöfer an dem Dosiercomputer für Methadon. Foto: Marcus Simaitis

Anja Frenzel

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Kommentare
30.07.2010
21:14
Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz
von keno | #5

War etwa 10 jahren nach meiner terahtie ohne dorhen in der geselschaft wieder angekommen.
Nach einemen rückfall von etwa 3 monnnaten habe ich , denn habe ich mit dem metahdon zu leben aus gesucht. Der kein beikonsum hat ist es eine lebensart zum überleben.(mit Mehtadon )
Aber immer die abhängihiet zu artz ist aus meiner sicht nicht zu aus halten.
bin jetzt seit 5 jahren bei dr. hoffmeister in offenbach, Ich hatte bis heute kein rükfall oder dem gleichen gehabt.gehe arbeiten und habe auch keine grossen probleme dort gehabt .
Kamm heute 10 min zu späht und bekamm mein mehtadon nicht.Die begründung war zuspäht aber die arztparxis war noch offen bis 19 uhr .Ich kamm um 18:40 an ,der artz kam meinte nur ich habe kein bock mehr jetzt reichts usw..
Aber was hat das alles mit zu tuhen ,wenn der sauer ist auf die anderen oder private probleme hat.Ich weiss nur eins die abhängichkeit vom arzt ist das schlimmste was es gibt.
Mann weiss ja gar net wo und bei wenn mann das zu sprachen bringen kann.Wenn die Arzte so mit einen um gehen tuhen.
weil der bringt mich nicht dazu das ich mir heroin holen gehe,oder scheiss baue.
Wie kann mann sich dagegen währen ?, wenn mann so behandelt würd.
Sage ja ,es ist bei mir so das,ich mich an die regel halte und auch immer negative urin.und kamm am 22.07.10 aus denn urlaub.
habe auch seit ich dabin tehkhome,.
Der artzt meinte nur ja,
kannst dir ein anderenplatz suchen und so mesch
ICH HABE NUR GESÁGT ;WAS SOLL ICH MACHEN HEUTE ;WO KANN ICH HIN GEHEN ABER DER ARZE ICST NUR IN SEIN BMW 3 eingestigen und weg gefahren.
Geil oder so ist die reale welt. Und es gib viele zu viele die auch sollche dinge erleben müssen,Nicht zur sprache kamm es was frauen bei diessen arzten aushalten müssen.

Ich sage nur , es muss eine kontroll stelle dafür geben das diesse arzte auch nicht alles sich erlauben können. danke

27.12.2009
18:58
Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz
von aXXLJu | #4

Methadon ist kein absolutes Allheilmittel gegen Abhängigkeit, hilft aber durchaus einem Teil der Kranken zum Wiedereinstieg in ein normales Leben. Oberste Maxime der Drogenpolitik kann angesichts anderer frei verfügbarer legaler - aber auch letaler Substanzen deshalb nicht die Total-Abstinenz sein. Dass Methandon-User oftmals noch andere Mittel zusätzlich einnehmen, ist auf die reduzierte Wirkungsweise des Substitutionsmittels zurückzuführen und ebenso auf die stark begrenzte Aufnahme von Abhängigen in die Diarmorphin- bzw. Heroin-Originalstoff-Vergabe. Dort kommt es vergleichsweise selten zu Beikonsum illegaler Mittel. Insofern ist Methadon als Beruhigungspille für die Allgemeinheit ebenso geeignet wie die BLIND-Zeitung als Aufputschmedium für die gleiche Allgemeinheit.
Bei- oder Mischkonsum ist übrigens in der nicht ganz so offensichtlich abhängigen Gesellschafts-
klientel gängige Praxis, wo dem Alkohol und Nikotin gleichzeitig gefrönt wird und nicht selten nach einem Kater zusätzlich Schmerzmittel zugeführt werden, obgleich der Alk-Spiegel noch nicht vollkommen abgebaut ist.

Die wahren Zombies - oftmals voller Aggression, Gewalt, Kriminalität und Unfallträchtigkeit - findet man also eher in denjenigen Reihen, die mit ausgestrecktem Zeigefinger und gerümpfter Nase auf andere Süchtige herabschauen, welche eine vermeintlich kleinere Großkonzern-Lobby zum Beistand haben.
An Sucht und Suchtverhalten wird es immer Profiteure geben. Die Frage ist, ob es ohne ständig drohende Strafverfolgung nicht zu deutlich weniger Verelendungstendenzen kommen würde.

18.12.2009
11:00
Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz
von exuser | #3

Seit 18 Jahren mehr als ein Ersatz - nämlich auch:
Stabilisierung der Sucht, Förderung weiterer psychischer Verelendung, Abhängigkeit vom behandelnden Arzt.
Als Hilfsinstrument für Schwerstabhängige geschaffen, wird die Methadonbehandlung mittlerweile flächendeckend angewandt, auch bei schwach und erst kurzzeitig Abhängigen. Der Beikonsum anderer illegaler Drogen wird kaum kontrolliert und dient schon längst nicht mehr als Ausschlusskriterium. Methadonkonsumenten sind psychische Zombies, mit extrem abgeflachter Erlebensweise, dabei weiterhin hochgradig körperlich abhängig.
Der einzige, der Nutzen davon hat, ist die Pharmaindustrie. Mir tun die Opfer dieses Hilfssystems sehr leid, denn mit Methadon schaffen sie den Ausstieg noch seltener als mit Heroin.

18.12.2009
08:01
Blockierter Kommentar.
von Thomas.Lau | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

17.12.2009
23:12
Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz
von klauro | #1

Verschwiegen wird hier aber,das die Menschen die mit Methadon versorgt werden,trotzdem noch illegale Drogen zu sich nehmen. einige nicht alle.
Das Methadon Projekt ist für mich gescheitert Es ist eine Beruhigungspille für die Allgemeinheit.

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