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Radeberger befreit sich vom Dortmunder U

02.05.2007 | 19:47 Uhr

Brauerei-Riese will aber Auerbachskeller nutzen. Mit Unterschriften wurden die Weichen für die Brache gestellt

Nein, ein Geschäft, das sich lohne, sei es nicht. Wieviel letztendlich die Radeberger Gruppe aber "investiert" habe, indem sie das Areal des Dortmunder U für nur rund 25 Mio Euro an die Stadt verkauft, wollte Bernhard Rebel, im Radeberger-Konzern für derlei Immobiliengeschäfte zuständig und Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Hofbräu, nicht sagen. Rebel: "Dieser Weg ist der beste."

Rebel, Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und Stadtdirektor Dr. Ullrich Sierau unterzeichneten gestern im Rathaus Genehmigungsurkunden, damit der Kaufvertrag für das Grundstücksgeschäft wirksam werden kann. Die Stadt kauft das komplette Areal zwischen Bahndamm im Norden, der Rheinischen Straße im Süden, der Ritterstraße im Westen und der Brinkhoffstraße im Osten - inklusive denkmalgeschütztem U-Turm und der neuen Büroimmobilie.

In das vorhandene neue Bürohaus, dass eigentlich Zentrale der ehemaligen Brau und Brunnen AG werden sollte, zieht übrigens als Hauptmieter (7100 qm) die DAK. Zum 1. Juli soll der Immobilienkomplex in den Besitz der Stadt übergehen. Zu diesem Zeitpunkt soll auch das Bürohaus von der DAK bezogen werden können.

Unterschrieben wurden gestern auch zwei weitere Papiere von Stadt und Radeberger. So wurde eine enge Zusammenarbeit bei der Vermarktung der U-Flächen vereinbart. Zudem will die Radeberger-Gruppe den renovierten, aber nicht für jedermann zugänglichen Auerbachskeller in den Tiefen des Geländes zwölf mal jährlich nutzen.



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