Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
Rheinische Straße

Polizeieinsatz gegen Neonazis

21.09.2009 | 11:49 Uhr

Sieben Neonazis sind in der Nacht zu Sonntag dabei beobachtet worden, wie sie auf der Rheinischen Straße Wahlplakate abgerissen und zerstört haben.

Die Polizei traf gegen 3.40 Uhr ein, um die Personalien der sechs Männer und einer Frau im Alter von 17 bis 23 Jahren festzustellen. Als die Beamten die Rechtsradikalen auf Höhe der Joachimstraße zur Rede stellen wollten, schlug ihnen sofort eine aggressive und feindselige Stimmung entgegen, so Polizeisprecher Manfred Radecke. Insbesondere die 23-jährige Frau soll die anderen Gruppenmitglieder immer wieder aufgestachelt haben.

Daraufhin kamen weitere Polizeieinheiten zur Unterstützung. Im weiteren Verlauf des Einsatzes sprachen die Beamte Platzverweise aus, die jedoch bei den Adressaten keinen Eindruck hinterließen. Insgesamt vier Neonazis kamen anschließend ins Gewahrsam. Die Gruppe erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollzugsbeamte.

WR

Empfehlen
Kommentare
Facebook
 
Kommentare
22.09.2009
13:40
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von jcm | #12

Unverschämtheit! Es gibt keine gesetzes- und grundgesetz-treueren Zeitgenossen als diese nationalen Aktivisten. Wie kann man solche Menschen nur kriminalisieren?

Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein: Mord, KV, Sachbeschädigung, Volksverhetzung betreiben die als politisches Mittel zum Zweck - wäre ich doch fast auf die Leugnung solcher Tatsachen nach dem Motto ALLES üble Nachrede! durch doktachen herein gefallen...

22.09.2009
01:05
Blockierter Kommentar.
von drManhatten | #11

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.09.2009
00:15
Blockierter Kommentar.
von drThor | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.09.2009
00:07
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von KeineAngstVorNazis | #9

da kann man mal sehen wie demokratisch die neuen rechten in wirklichkeit sind.

wäre ja auch nicht das erste mal, das nazis politisch andersdenkende verbieten wollen

21.09.2009
23:56
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von drThor | #8

Das auf der Rheinischen Strasse mehrfach linke und rechte Plakate beschädigt und zerstört wurden, ist durch die Berichterstattung der WAZ bekannt. Davon kann ja auch der grüne OB-Kandidat Mario Krüger ein Lied singen.: Nein ich war es nicht - das MLPD-Plakat lag schon vorher da ... - was durchaus auch so gewesen sein kann.

Das die jungen Leute tatsächlich Plakate beschädugt haben ist überhaupt nicht bewiesen und wurde von der Polizei unterstellt. Das da Unmut provoziert wird, ist auch klar.

Die Polizei ist dann ebenfalls vorschnell mit - rechtswidrigen - Platzverweisen zur Hand, deren Nichtbefolgung eine Anzeige nach sich ziehen kann.

Und schon ist wieder eine Kriminelle Story - Sachbeschädugung und Widerstand - rund um junge Aktivisten der nationalen Bewegung zusammengebastelt.

Da fällt mir gerade ein: Wo sind denn die vielen Strafverfahren nach dem schrecklichen Nazi-Angriff auf den friedlichen DGB? Mir sind nur Sammel-Einstellungsverfügungen der Dortmunder Staatsanwaltschaft bekannt. Komisch - oder?

21.09.2009
22:11
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von Hans Franz | #7

Nur einmal zur Info: Die NPD distanziert sich ausdrücklich von den unbekannten Tätern! Der NPD wurden weit über 500 Wahlplakate zerstört oder entwendet. Das stört aber Superdemokraten wie Sie es sind nicht, oder? Obwohl es zahlreiche Hinweise auf die Täter gab, stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein!

21.09.2009
16:55
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von AmuSeMang | #6

@asdf Klar! Aber im Westen von Dortmund und an der Rheinischen hängen nunmal nur DVU-Plakate und keine von der NPD... Wen also sollen diese Pfosten wohl unterstützen wollen????

21.09.2009
15:49
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von asdf | #5

wo steht denn das es anhänger der dvu waren? es könnten doch auch anhänger der npd sein? naja kein grund um darüber zu diskutieren. andere politiker haben auch schon wahlplakate zerstört oder überklebt!

21.09.2009
15:04
Polizeieinsatz gegen Neonazis
von ergna | #4

Eine Partei die die Gulags als Fereinelager bezeichnet ist ja nicht besser als die obegenannte.

Denn die MLPD verharmlost die Gulags von Stalin in einer ähnlichen form wie die NPD nusre Schreckenlager verharmlosen will.

21.09.2009
14:14
Blockierter Kommentar.
von drThor | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/226109/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Layla Zoe in Dortmund
Bildgalerie
Piano
Hitze am Phoenix-See
Bildgalerie
Wetter
Achtung, Dortmund — hier droht Bußgeld!
Bildgalerie
Bußgeld-Katalog
Aus dem Ressort
Wohnraum für Arme: Knapp und schlecht saniert
Soziales
Auf dem Wohnungsmarkt haben Menschen mit wenig Geld das Nachsehen. Zum einen gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Zum anderen lassen privater Finanzinvestoren günstige Wohnungen verkommen.
Aus Amerika direkt nach Hörde
Germany's next Topmodel
Model Diana hätte Germanys next Topmodel werden können, Model-Mama Heidi Klum rechnete ihr große Chancen fürs Finale aus. Diana aber entschied sich gegen die Show und schied aus familiären Gründen freiwillig aus. Mit ihrer Familie ist die 17-Jährige nach ihrem Ausstieg von Hagen nach Hörde gezogen.
Foto