Das aktuelle Wetter Dortmund 12°C
Aber noch zwei...

Stadtverwaltung bekräftigt neuen Sportplatz Husen-Kurl

26.01.2010 | 18:17 Uhr
Stadtverwaltung bekräftigt neuen Sportplatz Husen-Kurl

Husen/Kurl. Stadtverwaltung und Mehrheit der Politik unterstützen weiterhin einen neuen Sportplatz für den SC Husen-Kurl westlich der Kurler Straße. Das wurde während der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Scharnhorst am Dienstag (26. Januar) deutlich.

Vertreter des Umweltamtes und der Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt bekräftigten in der Sitzung ihre Argumente für den neuen Standort westlich der Kurler Straße:

Dieser sei nach Abwägung aller Argumente die beste Lösung - auch aus ökologischer Sicht. Der Einwand des Beirats der Unteren Landschaftsbehörde, der den Platz in der Freifläche ablehnt (wir berichteten), sei berechtigt, liefere aber keine neuen Argumente, da Freiflächen außerhalb von Wohngebieten überall Landschaftsschutzgebiete seien. In der Abwägung mit dem Areal an der Werimboldstraße sei auch das Umweltamt z. B. eher für die Kurler Straße.

Der Standort Kurler Straße biete mit 250 Metern mehr als ausreichend Abstand zur Wohnbebauung und zum Krankenhaus; rechtliche Konflikte auf der Basis des Immissionsschutzes seien auszuschließen. Andererseits sei die relative Nähe zum Ort günstig für Kinder und Jugendliche.

Die Kosten für den neuen Platz dürften bei rund zwei Mio. Euro liegen plus Kosten für den Ankauf einer kleineren Restfläche.

Die Verwaltung sei sich bewusst, dass die Lösung für den SC Husen möglichst schnell kommen müsse, da der aktuelle Finanzdruck die Existenz des Vereins gefährde (bis Jahresende 2009 10 000 Euro Defizit).

Eine finanzielle Überbrückungshilfe von der Stadt an den Verein sei auszuschließen.

Sofern der Umweltausschuss des Rates nächste Woche grünes Licht gebe, laufe das öffentliche Planverfahren an, das auch Bürgerbeteiligung vorsehe. Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt kündigte hierzu Bürgerveranstaltungen an.

Zum Zeitplan vermochten die Verwaltungsvertreter keine Aussagen machen. Das liege einerseits an der bedrohlichen Finanzlage der Stadt, andererseits an der ungewissen politischen Zukunft (Wiederholungswahlen). Klar sei aber, dass die Verwaltung zu dem Standort stehe.

Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt regte an, an eine Teilvermarktung des jetzigen Sportplatzes als Wohngebiet zu denken, damit die Stadt einen Teil ihrer Investitionskosten für den neuen Platz kompensieren könne.

Zu Beginn der Sitzung tauschten auch Bürger und SC-Mitglieder ihre jeweiligen Argumente teils heftig aus.

Alexander Ebert

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2442772/create

Aktuelle Fotos und Videos
Kinderkarneval Scharnhorst
Bildgalerie
Karnevlaszug
Feuer in Brechten
Bildgalerie
Fotostrecke
Mit Sternsingern unterwegs
Bildgalerie
Zum Beispiel in Wambel
Brücke am Haken
Bildgalerie
Millimeterarbeit in Eving
Aus dem Ressort
Seniorenheim direkt an der Bahnlinie
In Kurl
Wohl im Oktober wird das neue Seniorenhaus „Kurler Busch“ fertiggestellt. 80 ältere Menschen sollen dann in dem dreigeschossigen Gebäude an der Kurler Straße 134 ein neues Zuhause finden. Der Bedarf an Plätzen ist vorhanden. Allerdings gibt’s hinter den Kulissen Kritik an dem Standort. Denn das Haus...
„Herzkissen“ bei den Johannitern
In Eving
Es besteht kein Zweifel daran, dass die Dortmunder Aktion „Herzkissen“ von Erfolg gekrönt ist. Und so kann der Verein „Dortmunder Herzkissen“ unter der Leitung seiner Sprecherin Claudia Herrmann-Fürst mit der Einrichtung eines neuen Stützpunktes in den Räumen der Johanniter-Unfallhilfe am...