SC Husen-Kurl will mit Anliegern reden
15.04.2009 | 16:31 Uhr 2009-04-15T16:31:00+0200Husen. „Eine Lösung für den Sportplatz an der Husener Eichwaldstraße sehe ich nicht." Andreas Edelstein, Vorsitzender und Jugendwart des SC Husen Kurl, sagt das nicht mit Bitterkeit oder Frust. „Wir müssen da weg.”
Er hofft jetzt, dass die Politiker und Politikerinnen in der Bezirksvertretung Scharnhorst sich am 5. Mai zu einem Beschluss durchringen können, wo denn der SC Husen-Kurl demnächst ohne Anwohner-Beschwerden spielen könne. Gegen die Entscheidung der Stadtverwaltung aufgrund eines Lärmgutachtens des TÜV – nur noch jeweils zwei Spiele am Samstag und Sonntag auszutragen, nicht mehr als 50 Zuschauer zuzulassen, Trainingsbetrieb nur noch bis 20 Uhr – will der Verein Widerspruch einlegen. Edelstein ist zwar klar: „Den Lärm können wir nicht verhindern”, doch bis ein neuer Platz gefunden sei, müsse der Betrieb irgendwie weitergehen. Zwei andere Standorte sind als mögliche neue Heimat für den SC Husen-Kurl im Gespräch: das ehemalige Zechengelände in Husen und der alte Sportplatz in Kurl an der Werimboldstraße. Eine Vorliebe hat Edelstein nicht: „Wir akzeptieren, was am schnellsten geht.” Für den 5. Mai hofft er auf einen Beschluss, der die Verwaltung in die Pflicht nimmt, parallel alle Standort zu prüfen, die in Fragen kommen könnten. Einige Zeit könne der SC Husen-Kurl mit dem eingeschränkten Spielbetrieb überbrücken. Man müsste dann Meisterschaftsspiele auch mal in der Woche austragen. Es gebe schon Möglichkeiten, den Anwohnern entgegenzukommen: „Hauptsache, wir haben eine Perspektive.” Am Mittwoch brachte Edelstein Briefe an die Anwohner zur Post, in denen er darum bittet, miteinander ins Gespräch zu kommen. In dem Schreiben finden die Adressaten ein 10-Punkte-Programm, das der Verein einhalten will. Dazu gehören unter anderem Trainingszeiten an drei Tagen in der Woche bis 20 Uhr, eine Stunde Mittagspause an Samstagen sowie der Verzicht auf Lautsprecherdurchsagen. Ein Dauerzustand könne das aber nicht sein: „Wir haben ja auch Ausgaben. Beim Strom sagt niemand: Ist schon gut, ihr müsst nichts zahlen." Weniger Spiele und weniger Zuschauer bedeuteten weniger Einnahmen wie beim Getränke- und Würstchenverkauf. Darunter leide die Vereinskasse erheblich. Der SC Husen-Kurl besteht in diesem Jahr 90 Jahre. Andreas Edelstein hofft, dass es nicht das letzte Jahr des Bestehens ist.
21:38
@1 würden Sie dort wohnen, würden sie sehr schnell eine ruhige Lösung haben wollen. Wer an 7 Tagen in der Woche 35 - 40 Std Sportlärm aushalten, der wird schnell anders denken.
Immer dann wenn man gerade Freizeit hat, haben die anderen Fußballspaß.
Ich kann nicht verstehen, warum gerade Fußballer da so egoistisch denken.
Aber es gibt ja Gott sei Dank Gesetze. Und das stellt fest, dass es sich um Lärm handelt und deshalb gibt es das Sportanlagenlärmschutzgesetz - zum Schutz des Bürgers. So einfach ist das !
09:13
Der Sportplatz muss da bleiben ,wer da ein haus baut
kennt die wohnlage siehe urteile sa 2.5.09 in der ruhrnachrichten oberlandesgericht frankfurt am main,az,8u 89-06
13:10
Würde mich nicht wundern, wenn die Beschwerde-Führer sich ansonsten über Jugendliche aufregen, die auf der Straße rumlungern.
Ein derart nachwuchsfeindliches Volk hat es mehr als verdient auszusterben...