"Miteinander eine Lösung finden"
15.12.2009 | 14:07 Uhr 2009-12-15T14:07:00+0100Husen/Kurl. Gegen einen neuen Sportplatz westlich der Kurler Straße stemmt sich eine neue Bürgerinitiatitve. Welche Argumente haben die Anwohner? Hier einige Antworten auf zentrale Fragen.
Der aktuelle Sportplatz-Standort nervt die Anwoher, der neue Standort ist anderen Bürgern nicht recht. Wo sollen sich Kinder und Jugendliche denn austoben?
Die Bürgerinitiative sagt: Wir alle wollen, dass die Kinder und Jugendlichen des SC Husen eine sportliche Zukunft haben. Um das zu gewährleisten, sollten wir nicht gegeneinander, sondern miteinander nach einer Lösung suchen.
Wir haben ja jetzt von der lokalen Politik gehört, welche Standorte sich nicht und welcher sich angeblich besonders eignet. Dass der SC Husen mit dem Standort an der Kurler Straße vom Regen in die Traufe kommt, ist zumindest sehr wahrscheinlich.
Was spricht gegen den neuen Standort westlich der Kurler Straße?
Die Bürgerinitiative sagt: Es geht nicht nur um Lärmbelästigung der Anwohner, es geht viel mehr auch um eines der wenigen Naturschutz- und Naherholungsgebiete in Dortmund. Da soll mal eben der Flächennutzungsplan der Stadt Dortmund geändert werden, indem das Landschaftsschutzgebeit plötzlich keines mehr ist?
In § 26 des BNatSchG wird festgelegt, dass Landschaftsschutzgebiete der Erhaltung und Entwicklung der Natur dienen sollen, Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes beseitigt werden sollen und die Leistungs- und Funktionsfähigkeit wieder hergestellt werden. Dies geschieht wegen der Vielfalt und Eigenart der Landschaft, ihrer kulturhistorischen Bedeutung oder ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung.
Steht also der Landschaftsschutz über den Interessen der Kinder und des SC Husen?
Die Bürgerinitiative verweist bei ihrer Argumentation auch auf das Umwelt-Ministerium des Landes. Dieses verfolge u. a. die Ziele, die Versiegelung von Böden zu vermindern, Brachen zu reaktivieren und den Verbrauch von Freiflächen einzuschränken. Auch gelte es, Schadstoffbelastungen des Bodens systematisch zu ermitteln und notwendige Sanierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Die Bürgerinitiative sagt: Wer möchte denn die Altlasten auf dem Gelände der Zeche Kurl an der Husener Straße den Kindern und Enkelkindern vererben? Die Beseitigung der Altlasten ist unumgänglich. Das Kosten-Argument sei bei einer Frage der Grundversorgung der Bevölkerung nicht akzeptabel. Für elitäre Vorzeigeprojekte sei immer Geld da.
Die Stadt hat nach eigenen Angaben sechs Standorte geprüft. Das Ergebnis war: Der Standort westlich der Kurler Straße sei der Beste - auch wegen der guten Erreichbarkeit für Kinder. Zieht diese Argumentation nicht?
Die Bürgerinitiative hält dagegen: Die von der lokalen Politik propagierte schlechte Erreichbarkeit anderer Standorte ist ein schwaches Argument.
Wenn endlich Ruhe wäre, würde sicher jeder gern per Fahrrad, Bus oder von den Eltern gebracht die neue Trainingsstätte erreichen. (Für den Fall, dass doch ein freies Feld ohne angrenzende Wohnbebauung herhalten muss.)
Hat die neue Bürgerinitiative bereits Unterstützer?
Ja, der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) unterstützt die Anwohner bereits.
12:20
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16:33
Grausam ... das Geschreibsel hier ... aber Herr Kassemeier hat recht - der Sportplatz wird erst ab 16 Uhr benutzt. Eine Verquickung von Schule und Sport gibt es in vielen Stadteilen. Dies ist auch die Empfehlung des Schulministeriums. Sport im Verein als Teil der verlässlichen Schule.
In Husen-Kurl brauchen wir eine Lösung für alle Vereine und Sportgruppen - nicht nur für den SC!
Weiterhin möchte ich den Schreibern hier mitteilen, dass eben dieser Herr Kassemeier in sehr vielen Vereinen und auch im Bereich der Schule sehr erfolgreich ehrenamtlich engagiert hat. Stehts zum Wohle der Kinder und der Allgemeinheit.
15:00
Danke für dem Tipp! Scheint ja hier wirklich keiner Genaueres über die Standortentscheidung zu wissen. Allen ein frohes Fest!
11:38
Hallo Franzi2
ich finde Deinen Vorschlag sehr gut, zur Sache zurückzukehren. Die Informationen, die Du gerne hättest, wirst Du auf der nächsten Sitzung des Bezirksvertretung Scharnhorst Ende Januar erhalten können. Dort werden die Pro und Contra-Argumente für alle in Betracht gezogenen Standpunkte von Seiten des städtischen Planungsamtes dargestellt werden.
10:24
Kann diese kindische Zankerei jetzt mal aufhören? Das ist doch echt destruktiv. Wollen wir einen neuen Sportplatz oder kann der alte bleiben? Gibt es hier einen Juristen, der erklären kann, warum der bisherige Platz nicht mehr gehen soll? Gibt es hier einen Landschaftsschützer, der weiß, warum Werimboldstraße oder Kurler Straße so problematisch sind? Weiß irgendjemand, welche Investitionen für welchen Standort nötig wären?
00:20
Herr Riedel Sie liegen mit ihrer Meinung zum
sc.Husen/Kurl auf der anderen Seite,wer so etwas
schreibt hat mit Sport nichts am Hut bleiben Sie
Sachlich oder gehören Sie zur diese
Bürgerinitiative,dann nur dann kann ich Sie
verstehen aber lassen Sie die Sportvereine aussen
vor.
00:02
Herr Kassemeier,
Ihre Ausführungen sind echt zum Kotzen. Beschränken Sie sich auf sachliche Äußerungen. Unterlassen Sie es, die engagierte Arbeit des Vereins SC Husen-Kurl zu diffamieren.
Stattdessen:
Stellen Sie sich zur Verfügung und übernehmen das Training einer Mannschaft ab 13.00 Uhr. Der Verein würde sich sicherlich über ein Engagement Ihrerseits freuen.
Übernehmen Sie den Verkauf von Sprudel und Kaffee sowie die Finanzverwaltung des Vereins. Dann wäre die Existenz des Vereins sicherlich nicht mehr in Frage stehen.
Erklären Sie sich bereit ein Amt in irgendeinem Verein zu übernehmen, um die Zusammenarbeit der örtlichen Vereine zu unterstützen. Alle werden Ihnen für immer dankbar sein.
Aber unterlassen Sie das Schreiben von unqualifizierten Leserbriefen in der WR und von Kommentaren in diesem Forum, die sowieso keiner mehr lesen will.
23:23
Was ist denn nun mit Zeche Kurl? Das Gelände wäre doch ideal. Die Stadt hat kein Geld, ist zu teuer, sagen die Verantwortlichen, aber vielleicht läßt sich die eine oder andere Million beim geplanten Fußballmuseum abzwacken. Wer sich für DIE Kosten interessiert, einfach mal googeln (z.B. beim Bund der Steuerzahler). Jeden Tag Fußballspielen wäre doch viel toller als einmal im Jahr ins Museum...
17:47
*schmunzel*....also...meine Tochter hat auch die Grundschule in Husen besucht...und spielt auch Fußball...dies mal dazu....Niveau beinhaltet aber auch das geschriebene nicht nur zu lesen sondern auch zu verstehen !! (auch das selbstgeschriebene)
Sehr geehrter Herr Kassemeier SIE !! behaupten doch....die Kids könnten gleich nach der Schule Fußballspielen bzw. Trainieren !!! Wohl klar das dann doch erstmal mittagessen ansteht oder ? Das Bildung ein wichtiger Faktor ist, ist wohl unbestritten und dazu gehören nun mal Hausaufgaben...und erst dann kommt ja wohl Sport und/oder Freizeit !! Das Fußball als auch anderer Sport (insbesondere Mannschaftsport) die soziale Einbindung fördert als auch mitunter Agressionsabbau ist ja wohl auch unbestritten. Sie jedoch benutzen hier nur polemische Floskeln (Bier, Parteien, Klientelpolitik)
Sagen sie es doch einfach frei heraus...das vielleicht der Vorsitzende das falsche Parteibuch hat, ihnen Biertrinkende Menschen ein Dorn im Auge sind..oder sie einfach nur ein Menschenfeind am falschen Ort sind...es bleibt ihnen doch überlassen ihr Häuschen zu verkaufen und an einen Ort der Ruhe zu ziehen...ob sie den finden wage ich zu bezweifeln !
Sie sollten mal versuchen über den Tellerrand hinaus zu schauen....und nicht immer versuchen andere für ihre Unzufriedenheit verantwortlich zu machen !!
in diesem Sinne frohe Weihnachten....
09:37
.. werden überhaupt nicht gefragt. Manche Sportgruppen trainieren in Schulklassen oder nicht für den Sport geeigneten Räumen! Wenn es eine Lösung gibt, dann nur für Alle hier am Ort!