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Akustik-Konzert

Nada Surf lassen’s im FZW ruhig angehen

17.07.2012 | 11:47 Uhr
Nada Surf bei ihrem Akustik-Konzert im Dotrmunder FZW am 16. Juli 2012

Dortmund.   Alternative Rocker können auch anders. Fast stromlos nämlich. Das haben die drei Jungs von Nada Surf am Montagabend im ausverkauften FZW bewiesen – mit einer ihrer raren Akustik-Shows.

Alternative Rocker können auch anders. Fast stromlos nämlich. Das haben die drei Jungs von Nada Surf (mit Verstärkung an Keys und zweiter Gitarre) am Montagabend im ausverkauften kleinen Club des FZW bewiesen – mit einer ihrer raren Akustik-Shows. Oder nennen wir es besser Konzert, weil das erhabener klingt als Show. Und inniger und reifer. Nada Surf haben die quere Jugendlichkeit ihrer ersten zwei Alben längst abgelegt.

Ein komplettes Akustik-Set war die absolut naheliegendste Fortführung der musikalischen Entwicklung der drei New Yorker: Spätestens mit dem dritten Album hatte nämlich die Stromlosigkeit in ihren Songs Einzug gehalten. Erst nur im Intro einiger weniger Stücke – später dann teils im Ganzen.

Nada Surf im FZW

Und die ohnehin schon einprägenden Songs haben in der Akustik-Version kein Deut an Prägnanz verloren. Eher im Gegenteil: Kein Schrammeln störte die Stimmung, kein Dröhnen stand zwischen Klang, Emotion und Ohr – Musiker wie Publikum im FZW waren einfach näher dran an der Musik. Still in sich versunken lauschten die Fans. Wohlgemerkt: nicht gelangweilt, sondern hoch konzentriert. Ein kribbelnder Genuss. Und ein seltener dazu: So oft ziehen Nada Surf auf der Bühne nämlich nicht den Stecker.

Nada Surf beim Akustik-Konzert im FZW Dortmund am 16. Juli 2012

Aber dass die Stimmung eine ganz besondere sein würde, machte Leadsänger Matthew Caws gleich zu Beginn klar: Locker scherzend setzte er sich auf seinen Stuhl, stimmte seine Gitarre (nicht zum letzten Mal) und schenkte dem Publikum mehrere Lächeln. Auch das nicht zum letzten Mal.

Im Vorprogramm hatte Dirk Darmstaedter schon gezeigt, wie Akustik geht – mit solidem Singer-Songwriter-Pop. Nachdenklich, innig und irgendwie erwachsen. Zu Nada Surf passte das wie Faust aufs Auge.

Katrin Figge



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