"Kopfnoten gehören nicht in dieses Jahrhundert"
14.11.2007 | 12:03 Uhr 2007-11-14T12:03:00+0100Die Landesschülervertretung NRW will am 24. November in Dortmund auf ihrer Delegiertenkonferenz Aktionen gegen die Kopfnoten auf den Zeugnissen einleiten und so Druck auf die Landesregierung machen.
„Kopfnoten gehören nicht in dieses Jahrhundert”, sagt Horst Wenzel (18), Schüler des Max-Planck-Gymnasiums aus dem LSV-Vorstand. „Kopfnoten stellen für uns nur ein weiteres Disziplinarmittel dar”, so der Landesschülervertreter. Damit reagiere der Vorstand auf die Forderungen vieler Schülervertretungen in NRW, auf die Landesregierung Druck auszuüben. Der Unterricht leide dramatisch unter der „Benotungswut des Ministeriums”, so Wenzel. Dabei seien Lehrer und Schüler mit dem „unsinnigen Kontrollmittel überfordert”, heißt es in einer Stellungnahme der LSV. Das Argument der NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU), mit Kopfnoten könne man das Engagement der Schüler viel besser darstellen, weist Wenzel zurück: „Noten sollen nicht treibende Kraft für Engagement sein, sondern das Interesse am Unterrichtsstoff.” Dafür müsse der Unterricht inhaltlich und methodisch interessanter werden. Wie wenig tauglich die Kopfnoten seien, ergebe sich auch daraus, dass für sie durch das Schulministerium die Noten „1” bis „4” festgelegt wurden. Das herkömmliche Notensystem reiche aber von den Noten 1 bis 6. Da die Kopfnote „4” mit den Fachnoten 5 und 6 vergleichbar sei, ergebe sich für Schüler, Eltern und die zukünftigen Ausbilder in Wirtschaft und Verwaltung kein klares Bild für Leistungsbereitschaft und Sozialverhalten.
17:13
In der Theorie sind Kopfnoten eine sinnvolle sache. Immerhin soll die Schule die Jugend auf die Gesellschaft und das Berufsleben vorbereiten, wofür soziale Kompetenzen von großer Bedeutung sind. Leider ist die Theorie in der Praxis zum Scheitern verurteilt. Lehrer, die in ihrer Ausbildung einen Bogen um die Pädagogik machen, sollen ernsthaft das Verhalten jedes Schülers analysieren und bewerten? Lehrer, von denen sich Schüler oft genug schon fachlich ungerecht benotet fühlen, sollen jetzt noch hergehen und die Persönlichkeit bewerten? Neben den vielen kompetenten Lehrern in unserem Schulsystem gibt es leider auch genügend unqualifizierte, denen durch die Einführung der Kopfnoten nur noch mehr Macht gegeben wird. Und wir alle wissen ja, allein aus historischen Gründen, was Macht alles mit Menschen machen kann.
Lehrer sind auch nur Menschen. Wie soll ein Mensch ernsthaft 100 Schüler unterrichten, ihre Leistung bewerten und dazu noch ihr Verhalten benoten. Mal ganz davon abgesehen, dass Lehrer sich oft überfordert mit dieser Aufgabe fühlen und nicht wissen woran genau sie ihre Benotung festmachen sollen, werden Ihre Bewertungen a) nicht kontrolliert, und b) haben auch Lehrer noch ein Privatleben, dass sie auch noch managen müssen. Viele werden ihren schülern also irgendeine Kopfnote geben, weil sie es anders garnicht schaffen würden (z.B. jedem ne 2 oder 3).
Also sind Kopfnoten sowieso nicht aussagekräftig, da sie nicht wahrheitsgemäß dokumentiert wurden, was für einen Menschen, der dafür nicht ausgebildet wurde und nebenbei noch ne ganze Menge weitere Arbeit auf dem Rücken hat, nicht verwunderlich ist.
Kopnoten machen also nur arbeit und sind in den meisten fällen unfair und entsprechen nicht der Wahrheit! Kopnoten müssen also weg!!!
19:46
kopfnoten sorgen dafür das sich Schüler verstellen müsen um als brave Schküler darzustehen.
Man sollte sie abschaffen sie verderben unsere zuckunft