Gefährliche Lockvögel
21.07.2010 | 20:00 Uhr 2010-07-21T20:00:00+0200
Dortmund. Die Methoden der Abzocker werden immer dreister und undurchsichtiger. Jetzt ist es das Büro „Dr. Krause &Partner“, das angeblich für geprellte Glücksspielkunden Bares herausgeholt hat.
Es geht immerhin um 1000 Euro. Da könnte man schon mal schwach werden. Doch Achtung! Die Krauses oder Böhm&Schneiders dieser Welt haben kein Geld zu verschenken. Es handelt sich um Scheinfirmen und Sie bezwecken das Gegenteil: Sie wollen nur an das Ersparte gutgläubiger Mitmenschen.
Letztlich ist es immer wieder dieselbe Masche. Senioren wird ein Gewinn vorgegaukelt, der aber nur bei einer Verkaufsfahrt in einem entlegenen Gasthof übergeben wird. Angeblich.
Dort gibt es natürlich nichts umsonst. Und Dr. Krause& Co sind auch nicht dort. Sondern die abgezockten Verkaufstypen, die auch das Häuschen der eigenen Oma verscherbeln würden. Eingeschüchterten Mitfahrern werden zweifelhafte Produkte zu völlig überteuerten Preisen angeboten. Gleich vor Ort unterschreiben die Geköderten vermeintliche Wunderkuren zum „Schnäppchenpreis“ von 1600 Euro“. Teure Kaffeefahrt!
Skrupel kennen die Schattenfirmen auch am Telefon nicht, weshalb die Verbraucherberatung vor Glücksspielen jeder Art am Telefon warnt. Sie spricht von „Handtaschenraub am Telefon“. Also: Finger weg!
12:31
Kaffeefahrten müssten hoch besteuert werden, wie z.B. Glücksspiele, dann würde diese Seuche eingedämmt.
09:04
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01:28
MAn soll kaum glauben wieviele Menschen dennoch mit zu fahren scheinen - schauen Sie mal die von aufmerksamen Menschen gemeldeten Bustermine an!