Das aktuelle Wetter Dortmund 12°C
Gewinnspiel-Abzocke

Gefährliche Lockvögel

21.07.2010 | 20:00 Uhr
Gefährliche Lockvögel

Dortmund. Die Methoden der Abzocker werden immer dreister und undurchsichtiger. Jetzt ist es das Büro „Dr. Krause &Partner“, das angeblich für geprellte Glücksspielkunden Bares herausgeholt hat.

Es geht immerhin um 1000 Euro. Da könnte man schon mal schwach werden. Doch Achtung! Die Krauses oder Böhm&Schneiders dieser Welt haben kein Geld zu verschenken. Es handelt sich um Scheinfirmen und Sie bezwecken das Gegenteil: Sie wollen nur an das Ersparte gutgläubiger Mitmenschen.

 Letztlich ist es immer wieder dieselbe Masche. Senioren wird ein Gewinn vorgegaukelt, der  aber nur bei einer Verkaufsfahrt in einem entlegenen Gasthof übergeben wird. Angeblich.

Dort gibt es natürlich nichts umsonst. Und Dr. Krause& Co sind auch nicht dort. Sondern die abgezockten Verkaufstypen, die auch das Häuschen der eigenen Oma verscherbeln würden. Eingeschüchterten Mitfahrern werden zweifelhafte Produkte zu völlig überteuerten Preisen angeboten. Gleich vor Ort unterschreiben die Geköderten  vermeintliche Wunderkuren zum „Schnäppchenpreis“ von 1600 Euro“. Teure Kaffeefahrt!

Skrupel kennen die Schattenfirmen auch am Telefon nicht, weshalb die Verbraucherberatung vor Glücksspielen jeder Art am Telefon warnt. Sie spricht von „Handtaschenraub am Telefon“. Also: Finger weg!

Gerald NILL

Facebook
 
Kommentare
28.07.2010
12:31
Gefährliche Lockvögel
von Solidstate | #3

Kaffeefahrten müssten hoch besteuert werden, wie z.B. Glücksspiele, dann würde diese Seuche eingedämmt.

25.07.2010
09:04
Blockierter Kommentar.
von eksom | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

23.07.2010
01:28
Gefährliche Lockvögel
von Wiegand Thomas | #1

MAn soll kaum glauben wieviele Menschen dennoch mit zu fahren scheinen - schauen Sie mal die von aufmerksamen Menschen gemeldeten Bustermine an!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3268849/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aus dem Ressort
Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
Radschnellweg, die Dritte: Dafür, dagegen, dafür - wie denn nun? Egal, ob man begeisterter Radfahrer ist oder nicht: Bei diesem Zickzack-Kurs kann man OB Sierau nur wünschen, dass er einen Helm trägt, das Handy aus ist, und sein Navi funktioniert.
Schnell nachbessern
PRO
Den geplanten Radschnellweg nur auf die finanzielle Seite zu reduzieren, wäre fatal. Sicher, 37 Millionen Euro für eine Ost-West Strecke ist völlig überteuert. Und es ist ein fatales Signal, dass der RVR argumentiert, 80 Prozent kommen von Bund und Land. Na und? Damit sind es immer noch...