Kirchen rufen zur Mahnwache für Dortmunder Familie
09.10.2009 | 07:02 Uhr 2009-10-09T07:02:00+0200
Dortmund. Aus Solidarität mit der von Nazis bedrohten Dortmunder Familie rufen die Evangelische Kirche und der Kirchenkreis Dortmund-West zu einer Mahnwache auf. Die Veranstaltung gegen Rechtsextremismus soll um 13 Uhr vor dem Haus der Familie beginnen.
Die von Neonazis terrorisierte Dorstfelder Familie erfährt immer breitere Solidarität. Die Evangelische Kirche in Dortmund und der Kirchenkreis Dortmund-West rufen am Freitag zu einer Mahnwache gegen den Rechtsextremismus auf. Sie beginnt um 13 Uhr unmittelbar vor dem ehemaligen ev. Gemeindehaus an der Wittener Straße 10, in dem die dreiköpfige Familie wohnt.
Wie berichtet, kommen Barbara Engelhardt (47), Joachim Striepens (43) und der 18-jährige Sohn Yasa seit einem halben Jahr nicht mehr zur Ruhe. Wegen ihrer antifaschistischen Einstellung sind sie ins rechtsextreme Visier geraten. Eine Serie von Anschlägen auf das Hab und Gut der Familie gipfelte am Montag in der Zerstörung ihres Autos.
Gesicht zeigen gegen Rechts
„Gesicht zeigen gegen Rechts” – diese Lebenseinstellung der drei Dorstfelder ist auch das Motto der heutigen Mahnwache. „Wir wollen allen Bürgern die Möglichkeit zur Solidarisierung mit diesen aufrechten Menschen geben”, sagt Pfarrer Friedrich Stiller von den Vereinigten Kirchenkreisen Dortmund und Lünen. Die Mahnwache beginnt eine Stunde vor Eintreffen der politischen Stadtspitzen, die am Freitag, 9. Oktober, um 14 Uhr im Domizil der Familie eine Pressekonferenz geben – als demonstratives Zeichen der Geschlossenheit.
„Dass die Politiker gemeinsam dort hingehen, begrüßen wir”, sagt Pfarrer Stiller. „Gerade in der aktuell eher angespannten Lage im Rathaus ist es das Zeichen der demokratischen Einigkeit, das wir uns immer gewünscht haben.”
18:17
Also wer hier immer wieder schreibt das die Außerirdischen die Täter waren ist wohl auch kein besonderer Intelligenzbolzen.
Und wer hier meint das LKA und die Dortmunder Polizei sei dumm weil sie die Täter nicht kennen der hat die Intelligenz auch nicht gerade mit Löffeln gegessen.
Wir sind hier doch nicht im Kindergarten.
17:20
Eben, sag ich doch: es müssen Ausserirdische gewesen sein, das ist eher wahrscheinlich, als dass es welche von euch Friedfertigen Intelligenzbolzen waren!
Oder?
13:43
jom, Das ganze hier ist eine riesige Vorverurteilung. Niemand hat irgendeinen Täter gesehen. Die Polizei weis nicht wer die Täter sind. Familie Engelhardt weiss nicht wer die Täter sind. aber alle schreien laut es waren Nazis.
00:33
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:50
Dr.m.f.:
Wenn sie in ihrem Größenwahn meinen, hier irgendjemandem Bedingungen stellen zu können, unter denen sie ihm ein Leben in Frieden gewähren, dann schlägt das dem Fass den Boden aus!
Dieser Satz von ihnen zeigt, warum Demokraten euch Demokratie-Schmarotzern noch viel mehr auf die Finger schauen müssen, als es derzeit noch der Fall ist!
P.S.: Andererseits möchte ich auch nicht vorverurteilen, denn nach neusten Infos sollen Ausserirdische die Tat begangen haben!
Linksextremistische Außerirdische!
15:28
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
14:07
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:27
#55
Also wenn Sie jetzt tatsächlich auf den historischen und statistischen Aspekt verweisen, hebeln Sie Ihre eigene Argumentation aus: Denn unter dem roten Stern sind weltweit nach Angaben Courtois an die 100 Millionen Menschen ums Leben gekommen. Die zweite Diktatur auf deutschem Boden war eine kommunistische und hier im Westen gab es mit der RAF einen ernstzunehmenden terroristischen Flügel. Das nur zur Erinnerung, wenn Sie schon historische und statistische Vergleiche heranziehen.
Natürlich muß man auf den Kontext achten, aber das Ergebnis ist und bleibt doch das Gleiche: ob jetzt ein Rechter einen Linken zusammenschlägt oder umgekehrt, es gibt ein Gewaltopfer und sich dann da hinzustellen und zu behaupten, dass rechte Gewalt grundsätzlich schlimmer sei, ist nicht nachzuvollziehen.
.
19:35
@mokdo: Für Sie als Leiche macht es keinen Unterschied, wer sie erschlagen hat, richtig. (Spirituelle Details mal ausgeklammert) Aber für den Richter und auch für alle anderen die die Angelegenheit von aussen betrachten. So auch für alle, die hier kommentieren.
Und es geht hier doch nicht nur um den Wagen. Mein Gott. Es geht um die ganze Geschichte: Eine Dortmunder Familie kann sich in ihrem eigenem Haus nicht mehr sicher fühlen. Verantwortlich dafür sind die, die auch das Flugblatt aufgehängt haben und diverses andere, das hier beschrieben wurde.
19:23
jeffffej Für mich macht es keinen Unterschied ob mich einnRechter, ein Linker oder ein Nachbar totschlägt. Das Ergebnis bleibt das gleiche. Man kann nicht sagen linke Gewalt ist gut und rechte Gewalt schlecht. Gewalt muss grundsätzlich abgelehnt werden.
Ebenfalls lehne ich es ab unbewiesene Behauptungen aufzustellen. Es ist niemandem bekannt wer den Wage der Familie Engelhardt beschädigt hat.
Es können Nachbarn gewesen sein, Frau Engelhardt selbst, ein Migrant, ein Polizist, ein Pfarrer, usw. Es kann auch ein Rechter gewesen sein. Wir alle wissen es nicht.