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Fonds: Dr. Peters geht in die Luft

21.05.2007 | 06:05 Uhr
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Nach dem Wasser erobert Dr. Peters jetzt auch die Luft. Das Dortmunder Emmissionshaus bietet Anlegern erstmals Beteiligungen an einem Flugzeugfonds. Mit der Investition in zwei Boeing-Maschinen fliegt Dr. Peters auf das beste Jahr der Unternehmensgeschich

Das bisherige Fondskonzept, langfristige Charterverträge für Schiffe, hat Dr. Peters nun vom Wasser in die Luft gehoben. Für zwei Passagierflugzeuge aus dem Hause Boeing (777-200 LR und 777-300ER) investierte Dr. Peters 241,93 Mio. Euro. Geschäftsführer Jürgen Salamon hat die Fluggesellschaft "Emirates" als Leasingpartner gewonnen. Die erste Maschine, das Langstreckenflugzeit 777-200LR, soll bereits im November um die Welt fliegen. Zehn Jahre zahlen "Emirates" monatlich fest 1,117 Mio. Euro. Zusätzlich übernimmt die Gesellschaft auch alle Betriebskosten. Nach Ziehung zweier Optionen könne das Leasingverhältnis insgesamt 16 Jahre andauern. Für diese Laufzeit ist auch der Fonds kalkuliert. Bei einem Mindesteinlage von 10 000 US-Dollar bekommen die Anleger eine Rendite von anfangs sieben Prozent. Die Auszahlungen steigen pro Jahr auf 16 Prozent. Dr. Peters sagt eine Gesamtauszahlung von 211,9 Prozent inklusive Verkaufserlös voraus.

77 Schiffe mitfinanziert

"Wir sind froh, unseren Anlegern ein weiteres attraktives Segment bieten zu können", sagte Jürgen Salamon. Außerdem hat die Dr. Peters Gruppe acht Schiffe mit einem Investitionsvolumen von 305,21 Mio. Euro erworben. Darunter einen Suezmax-Tanker, an dem sich Anleger absofort beteiligen können. Insgesamt hat Dr. Peters damit 77 Schiffe finanziert.

Bereits jetzt hat das Emissionshaus 555,1 Millionen Euro in diesem Jahr investiert. Mit den bisher getätigten oder gesicherten Projekten liegt das Gesamtinvestitionsvolumen für 2007 bereits über dem Ergebnis des Rekordjahres 2003 (540, 2 Mio. Euro). "Ich gehe davon aus, dass sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung fortsetzt und wir das Geschäftsjahr 2007 als das Beste unserer Firmengeschichte abschließen werden", so Salamon.

Von Gregor Boldt

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