"Flori Silbereisen ist ein Riesen-Typ"
12.09.2009 | 10:00 Uhr 2009-09-12T10:00:00+0200
Nach langer Pause ist Pop-Star Sasha wieder in Dortmund. Der Sänger und Entertainer liest am 15. September in der Pauluskirche aus dem Poproman „Unverarschbar” seines Freundes und Ex-Drummers Martell Beigang. Im Interview spricht er über seine Rückkehr, Fußball und Volksmusik.
Was bedeutet es für dich, nach langer Zeit wieder in der alten Heimat zu sein?
Sasha: Das wird ein großes Fest. Ich habe hier 15 Jahre gelebt und werde den Tag nutzen, um viele alte Freunde zu treffen, die ich lange Zeit vertrösten musste.
Du singst, warst zwischendurch mal Dick Brave, stehst vor der Kamera und jetzt liest du auch noch. Muss sich ein Künstler immer neu erfinden?
Die Lesung in der Pauluskirche, Schützenstraße, am Dienstag, 15. September, beginnt um 20 Uhr. Einlass ist um 19.30 Uhr. Karten kosten 18,90 Euro im VVK und 21 Euro an der Abendkasse.
„Unverarschbar hat einen großen Fehler, ich habe es nicht selber geschrieben. Etwas neidisch muss ich es jedem empfehlen, der den Glauben an die Musik noch nicht verloren hat”, sagt Drehbuchautor und Moderator Michael Gantenberg über das Werk von Martell Beigang.
Manchmal frag' ich mich das auch. Aber das Buch ist eine Herzensangelegenheit. Martell und ich hatten gemeinsam die Idee, die er großartig umgesetzt hat. Das Buch ist witzig und enthält viele Wahrheiten aus dem Musik-Geschäft.
Du liest die Rolle von Ben, ein Independent-Musiker, der sich über das Popbusiness aufregt. Über Menschen wie dich. Fühlst du dich entlarvt?
Martell sagt, ich wär' der „inordnungste Popstar”, deshalb darf ich auch Ben spielen. Die Geschichte bietet eine schöne Sicht auf das Pop-Business. Da ich mich aber im Geiste auch in einer anderen Ecke sehe, fühle ich mich nicht entlarvt.
Apropos. Dein Titel-Song zum aktuellen Bully-Herbig-Film 'Wickie und die starken Männer', klingt, als ob der Rocker Dick Brave in dir ab und zu mal wieder 'raus müsste.
Es ist ein 50er Rock-Song. Bully wollte es so. Klar denkt jeder, wenn er unser Duett im Video sieht: das ist Dick Brave. Das ist aber ok. Es war großartig, nach langer Zeit wieder mit ihm etwas zu machen.
SAT1 hat deinen Song 'On the Run' ebenfalls zum Soundtrack gewählt - für die Fußball-Sendung 'ran'.
Eine große Sache, dass mich SAT1 gefragt hat. Ich liebe Fußball. Es war eine besondere Herausforderung für mich, nicht so einen Bollo-Quatsch zu machen wie 'Schwarz und Weiß' (von Oliver Pocher, Anm. d. Red.), sondern in der Tradition von 'This is my time' zu bleiben.
Ende September hast du einen Auftritt bei Carmen Nebel im ZDF. Wie geht das denn?
Vor fünf Jahren hätte ich gesagt: Meine Musik und eine Schlagersendung geht gar nicht. Jetzt bin ich offener, auch weil ich Flori Silbereisen kennen lernen durfte. Ein Riesen-Typ. Ich bin ein Mann der Masse und will eine Lanze für die Kommunikation zwischen Pop- und Volksmusik brechen.
Viele Dortmunder wünschen sich, dass du wieder ins Ruhrgebiet ziehst. Wie sieht's aus?
Dortmund ist toll, ich hab' hier gern gelebt. Aber Hamburg ist eine schöne und spannende Stadt, die ich einfach noch eine Weile erleben möchte.
20:50
hallo was wollt ihr eigentlich sasha is super duper hammamäßig einfach total toll und genial und witzig und gutaussehend und wird es immer bleiben!!! sasha we love you^^
15:40
Als TEEN-STAR war er auch erfolgreich, nun dümpelt er noch ein bischen rum und dann ist Schluss....
Man sollte immer aufhören wenn`s am Schönsten ist, das hat er verpasst...
03:38
Als Sasha, also damals noch Sascha in seiner Rolle des pickligen, großmäuligen Teens am Tresen des Conciliums rumprollte, war er mir fast symphatischer;-)