Dortmunder Lehrer trat bei Pro NRW auf
12.06.2012 | 07:10 Uhr 2012-06-12T07:10:00+0200
Dortmund. Ein Dortmunder Lehrer ist bei einer Veranstaltung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung „pro NRW / pro Köln“ aufgetreten. Er habe mehr Angst „vor Islamisten als zum Beispiel vor Nazis“, erklärte er dort. Die Bezirksregierung Arnsberg prüft jetzt, ob der Lehrer gegen Beamtenrecht verstoßen hat.
Mit seinem Auftritt bei einer Veranstaltung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung „pro NRW / pro Köln“ am Wochenende in Köln ist ein Dortmunder Gymnasiallehrer in die Schlagzeilen geraten. „Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und haben die Ermittlungen aufgenommen“, so Dr. Christian Chmel, Pressesprecher der Bezirksregierung in Arnsberg. Man werde den 32-Jährigen auffordern, sich schriftlich zu den Vorwürfen zu äußern.
Lindenstraßen-Darsteller Willi Herren hat mit seinem Auftritt bei der Salafisten-Kundgebung in Köln einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. CSU-Generalsekretär Dobrindt fordert vom WDR eine klare Distanzierung. Lindenstraßen-Produzent Geißendörfer reagiert dagegen gelassen.
Auf Videos im Internet ist die Rede des Politiklehrers zu sehen. Er outet er sich eingangs als Vertreter des linken Lagers und erklärt, dass er sich einmal angucken wollte, „ob ich hier nicht besser aufgehoben“ sei als anderswo. Als bekennender Homosexueller in Deutschland habe er mehr Angst „vor Islamisten als zum Beispiel vor Nazis“. Er sei so oft von Islamisten bedroht worden. „Islamistische Eltern wollen Schulunterricht beeinflussen.“ Das könne er als Lehrer auch so sagen.
„Hier erlebe ich friedliche, tolerante Menschen“
Er habe die Erfahrung gemacht, dass der Islamismus die größere Gefahr ist und „der Rechtsextremismus das ist, was alle einfach blind bekämpfen, ohne zu reflektieren“. Er sei kein Wähler von Pro Köln. Aber: „Hier erlebe ich friedliche, tolerante Menschen“. Er werde nach wie vor die Grünen wählen, finde es aber gut, dass andere Themen aufgegriffen werden als die Grünen es tun.
Der Pressesprecher aus Arnsberg sagte, dass man prüfe, ob der Lehrer gegen Beamtenrecht verstoßen habe. „Wie gesagt, wir nehmen die Sache sehr ernst“, so Dr. Chmel. Die Meinungsfreiheit eines Beamten sei anders zu beurteilen als die eines Menschen mit einem anderen Beruf.
10:50
Natürlich fällt es auf, wenn jemand selbstständig denkt.
Und das dann auch noch äußert ! Zumal im öffentlichen Dienst.
Da lesen wir mal ganz gelassen im Grundgesetz nach.
Da wird die Meinungsfreiheit garantiert, trotz Arnsberg.
Gut so !
10:48
Jeder darf hierzulande seinen Mangel an Intelligenz in die Öffentlichkeit hinaus posaunen, was durch die Kommentare hier ja überdeutlich bewiesen wird.
Wer allerdings den Staat als seinen Arbeitgeber bezichtigt, Rechtsextremismus "blind zu bekämpfen", hat völlig verfassungskonform mit disziplinarischen Maßnahmen zu rechnen. Die schützenswerten Elternrechte der Schüler dieses Lehrers kommen da noch on top.
Wem das nicht passt, der sollte sich per se nicht seinen Hintern von denen warmhalten lassen, die er als "blind" beschimpft. Bei soviel Idiotie - inkl. dieser links-schwul-grünen Märchen"gechichte" - wäre evt. noch ein Job als freiberuflicher Schulkasper möglich.
10:43
@faith:
Positive Beispiele hab ich bei Aleviten und bei gemäßigten Moslems gesehen, wie das gute Miteinander geht. Sobald man aber kulturell heraussticht und nicht angepasst wirkt, gibt es kulturelle Spannungen. Erst recht wenn man versucht kulturell zu konkurrieren.
10:42
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10:40
Ich habe weder vor den Neonazis, noch vor den Salafisten angst, schließlich hat mir noch niemand aus den beiden "Lagern" etwas getan....
Aber : In Deutschland möchte ich weder politische noch religiöse Extremisten und Fanatiker haben, ergo weg mit beiden Gruppierungen!
Ebenso wenig gefallen mir Leute wie unser fatih, der glaubt, er habe das Recht, alles einzufordern und mehr Neonazis vermutet, als es tatsächlich gibt. Er schießt damit ein ums andere Mal weit über das Ziel hinaus.
10:40
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möchten Sie dort - im Schuldienst - auch nicht sehen? Oder wen hätten Sie gerne?
Machen Sie doch mal eine Liste und schicken Sie diese an die entsprechenden BR :-) !
10:38
Ich lehne Religionen grundsätzlich ab.
Prinzipiell begrüße ich auch Organisationen, die sich gegen die Einflussnahme von Religion auf die Gesellschaft stark machen.
Aber bei diesen Pro-Leuten bin ich bislang nur auf Spinner gestoßen.
Ich habe den Eindruck gewonnen, als sei die Religionskritik bei vielen nur Deckmantel für praktizierte Fremdenfeindlichkeit.
Und die Verschwörungstheorien, nach denen die Milliarde zufällig als Muslime georener Menschen geschlossen an einer ************* der Welt arbeiten, erinnert mich sehr an die wirren Thesen des GröFaZ..
10:28
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Reden sie von **********?
10:18
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Die Türkei ist nationalistisch ohne ende und leugnet den Völkermord an den Armeniern. Das heißt also, die Türkei darf nie in die EU. Hab ich das richtig verstanden?
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Wenn sich die "weltlichen-gemäßigten Glaubensbrüder"und ihre Vorredner der DITIB etc. mal von diesen radikalen Salatdisteln rigoros distanzieren würden wäre schon ein Schritt getan. Das ist aber schwer, wenn mann sich in parralelgesellschaftlichen Eigenwelten befindet und sich sowieso nicht integrieren will.
10:11
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Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen, und rassistische Parteien wie die Pro Sekten sind faschistisch und gehören deshalb verboten !
@ MeisterDosenpfand
Und was rassistisch ist und verboten gehört bestimmst natürlich du. Haha, das ich nicht lache...