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Kanäle

Prüfung liegt auf Eis

16.02.2012 | 17:59 Uhr

Raesfeld. Die Dichtheitsprüfung liegt in Raesfeld auf Eis. Darauf weist die Gemeinde hin. Vor Jahren entschied die Landesregierung, dass alle Hausbesitzer bis 2023 einen Nachweis über die Dichtheit der hauseigenen Kanalzuleitung erbringen müssen. Ende 2011 kippte Landesminister Johannes Remmel das Gesetz.

Das Verfahren wurde ausgesetzt und derzeit ist unklar, welcher der neuen Gesetzesentwürfe zur Dichtheitsprüfung verabschiedet wird.

Das stellt viele Kommunen und Privatunternehmen vor Probleme, denn teils haben diese schon in neues Personal, Fortbildungen, Messgeräte, Bürgerinformationen und Internetauftritte investiert.

In Raesfeld sind die bisher getätigten Investitionen im Bereich Dichtheitsprüfung sehr gering. „Wir haben von Anfang an den Ball flach gehalten“, sagt Erster Beigeordnete Martin Tesing. Auch jetzt will die Gemeinde erst einmal abwarten, wohin die Reise der Landesregierung geht.

Aus Düsseldorfer Kreisen sei zu hören, dass erwogen werde, von der generellen Pflicht zur Dichtheitsprüfung abzurücken und nur in begründeten Fällen Eigentümer zum Nachweis zu verpflichten. „Doch Konkretes weiß man nicht und das heißt für uns, abwarten und alle Aktivitäten auf Eis legen“, so Martin Tesing. Damit schließt sich die Gemeinde der Empfehlung des Städte- und Gemeindebundes an.

Tesing abschließend: „Sobald Details über die künftig nötigen Maßnahmen bekannt sind, werden wir die Raesfelder über unseren neuen Fahrplan informieren.“



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