"Darf es ein Pfund mehr sein?"
01.03.2010 | 16:50 Uhr 2010-03-01T16:50:00+0100Bönen. Wie schon in den vergangenen Jahren ruft der Bönener Aktionskreis „Humanitäre Kinderhilfe Osteuropa” die Bönener Bürger in dieser Woche – von Donnerstag bis Samstag – zum Spenden auf.
„Die Not der Menschen im Nordosten Rumäniens ist sehr groß,” erzählt Elisabeth Auferkamp, Vorsitzende des Vereins. Die Bitte der katholischen Hilfsaktion Renovabis, den Bewohnern dort zu helfen, stieß bei ihr sofort auf offene Ohren.
So werden die Spenden der diesjährigen Aktion „Darf's ein Pfund mehr sein?” mit einem Hilftransport der Caritas nach Iasi und Piatra Neamt in Rumänien gehen.
„Die Bönener haben ein Herz für Bedürftige”, weiß Elisabeth Auferkamp aus 10-jähriger Erfahrung mit ihrem Verein.
»Die Not der Menschen in Rumänien ist sehr groß «
Deshalb ist sie sicher, dass die Bönener Bürgerinnen und Bürger auch diesmal wieder fleißig spenden. Wie schon in den vergangenen Jahren findet die Aktion in den Bönener Lebensmittelgeschäften statt.
Die nord-östliche Region Rumäniens ist besonders von Armut betroffen, die Preise steigen sehr stark und die Lohnentwicklung hält nicht mit.
Deshalb zieht es junge Menschen ins Ausland. Alte Menschen, Kinder und Jugendliche bleiben ohne Familien und Betreuung zurück.
Ihnen möchte der Bönener Verein einen kleinen Hoffnungsschimmer in ihrer trostlosen Lage geben. Unterstützt werden die Caritas und auch das Krankenhaus in Iasi.
Geld- und Sachspenden
Die Spendenaktion in den Lebensmittelgeschäften läuft vom 4. bis zum 6. März. An Sachspenden werden benötigt: Lebensmittel, Hygieneartikel, Damen-, Herren- und Kinderkleidung, Schuhe, Handtücher, Bettwäsche, Wolldecken, waschbare Bettdecken, Kissen, gut erhaltene Matratzen, Kinderbetten, Kinderwagen, Fahrräder, Brillen, Spielzeug, Mal- und Schreibhefte, Stifte, Nähmaschinen und Schultornister.
Für Geldspenden wurden Spendenkonten eingerichtet: Sparkasse Bergkamen-Bönen, Konto-Nr. 1221266 und bei der Volksbank Bönen, Konto-Nr. 35665601, Kennwort „Osteuropahilfe”. Spenden werden außerdem von Donnerstag, 18. bis Samstag 20. März, jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr in den Werkhallen am Rathaus entgegengenommen.
Weitere Infos gibt es bei Günter Wagner 02383/28 74 oder Birgit Winkler 02383/45 35.
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