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Verkehrsverein wird auf Kirmes nicht verzichten können

21.08.2008 | 16:05 Uhr

Arnsberg. (des) Das Thema Kirmes während der Arnsberger Woche ist noch lange nicht vom Tisch, auch wenn auf den Trubel im Juni erstmals verzichtet wurde.

Auch wenn sie nicht bei allen beliebt ist, für die Finanzen des Verkehrsvereins ist die Kirmes fast unverzichtbar.

Hintergrund erneuter Diskussion bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins war ein Defizit im Jahre 2007. Dies war laut Geschäftsbericht auf die Mindereinnahmen beim verregneten Ruinenfest, auf die hohen Kosten für das RuhrtalRadwegFest und auf den Besucherrückgang beim Rittermahl zurückzuführen. Für das laufende Jahr gehen die Verantwortlichen von einem Verlust von 4000 Euro aus.

In der Vergangenheit hat die Kirmes immer für einen hohen Plus-Betrag im Etat gesorgt. Und auf diesen möchte der Verkehrsvereins-Vorstand nur ungern verzichten. Aus diesem Grund soll das Thema Kirmes nicht ad acta gelegt werden, auch wenn es für einige Arnsberger "schönere Veranstaltungen" gibt. Es sei wichtig, so das Argument des Verkehrsvereins, die Kirmes während der Arnsberger Woche zu organisieren, um auch andere kulturell wertvolle Events unter Umständen bezuschussen zu können. Allerdings müsse man sich Gedanken darüber machen, wo man die Kirmes platziert. Die Altstadt komme wegen der Außengastronomie immer weniger in Betracht, sagte Geschäftsführerin Karin Hahn.

Einen positiven Ausblick gab Karin Hahn am Mittwochabend mit ihrem Referat zum Thema "Waldroute, Aussichtsroute, RuhrtalRadweg - Was bringt uns das?" Beim Radweg sprechen schon die Zahlen von 2007 für sich. Allein aus dem Verkauf von Radreisen konnnte ein Nettoumsatz von 12689 Euro erwirtschaftet werden. Für dieses Jahr zeichne sich bereits jetzt eine Steigerung von rund 100 Prozent ab. Auch für die Wald- und Aussichtsroute ist man beim Verkehrsverein optimistisch, was die Zukunftsentwicklung angeht.

Insgesamt, so das Fazit im Geschäftsberichts für das vergangene Jahr, habe sich das Image Alt-Arnsbergs deutlich verbessert. "Die auf den Weg gebrachten Projekte passen zum Profil der Stadt und sind weiter ausbaubar. Inzwischen kommen erheblich mehr Besucher in die Stadt und die Gastronomie hat darauf reagiert. Ansprechende Betriebe mit guten Angeboten und auf die Gästewünsche ausgerichteteten Öffnungszeiten sind vor Ort zu finden," heißt es im Geschäftsbericht wörtlich.

Weiterer Bericht folgt.



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