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In Arnsberger Schulen wird seit Jahresanfang weniger geputzt

25.01.2013 | 12:00 Uhr
In Arnsberger Schulen wird seit Jahresanfang weniger geputzt
Foto: Guido Raith

Arnsberg.  Die Stadt Arnsberg will sparen. Deswegen werden die Unterrichtsräume an den Schulen nur noch zweimal in der Woche geputzt. Das soll aber nicht auf Kosten der Hygiene passieren, daher werden Mensen und Toiletten weiter täglich gereinigt.

Seit Beginn des Jahres wird in den Arnsberger Schulen weniger geputzt: Unterrichtsräume sollen nun grundsätzlich nur noch zweimal wöchentlich gereinigt werden. Bislang war mit dem Reinigungspersonal in jeder zweiten Woche eine dritte Reinigung vereinbart gewesen. Hintergrund: Die Stadt will Kosten sparen.

Die Schulgebäude sind bei der Veränderung der Reinigungsintervalle Nachzügler: Ein verringerter Turnus wird in den anderen städtischen Gebäuden schon seit dem Jahr 2011 angewandt. In den Verwaltungsgebäuden wird einmal statt wie früher zweimal wöchentlich geputzt. Errechnet wurde dabei für alle betroffenen Gebäude eine Einsparung in Höhe von 120.000 Euro im Jahr. „Wie hoch die Einsparung konkret durch die Veränderung der Reinigungsintervalle in den Schulgebäuden ist, ist nicht erfasst“, teilt Stephanie Schnura von der Stadt Arnsberg auf Nachfrage mit.

Reinigung nach vorgegebener DIN-Norm

Gereinigt wird in den Arnsberger Schulen von eigenem städtischen Personal und auch von Fremdfirmen. Einspareffekte ergeben sich auch dadurch, dass in Einzelfällen günstigere Firmen beauftragt werden. Die Stadt legt aber Wert darauf, dass sie sich an Vorgaben hält: „Bei der Planung und Umsetzung dieser Veränderung hat der Immobilien-Service der Stadt Arnsberg selbstverständlich die für Schulgebäude geltende DIN-Norm 77/400 eingehalten“, betont Stadtsprecherin Stephanie Schnura. Diese Norm legt die Grundsätze für die Reinigung von Schulgebäuden fest und unterscheidet auch in verschiedene Raumgruppen mit unterschiedlichem Reinigungsbedarf. Auch Verschmutzungsarten (z.B. haftende und nicht haftende Verschmutzung) sind definiert und Anforderungen an eine umweltbewusste und hygienische Reinigung von Schulgebäuden festgelegt. Die DIN gilt für eigene Kräfte und auch für Dienstleister.

Die Reinigungsreduzierung um 20 Prozent gilt an den Schulen ausschließlich für die Unterrichtsräume. Die Stadt Arnsberg als Träger der Schulen legt Wert darauf, dass hygienesensible Räumlichkeiten wie Mensa, Speiseräume oder Sanitäranlagen von der Intervallveränderung komplett ausgenommen sind. „Diese Räume werden wie bisher auch einmal täglich gereinigt“, sagt Schnura.

Die Berufskollegs in Arnsberg reinigen ihre Klassenräume weiterhin im Wechsel zwei oder dreimal wöchentlich.

Martin Haselhorst

Kommentare
27.01.2013
09:08
Sparen, sparen, sparen!
von Wurzelputz | #2

Es ist mittlerweile ein Jammer! Reinigungskräfte verlieren ihren Job und beziehen dann H4, wo wird dann gespart? An der falschen Stelle!

Und diese hochgelobten Normen, ha, da kommen Vorputzer, die in blitzesschnelle wirklich alles in allerkürzester Zeit im Akkord14 Tage lang putzen, dann wird der Vertrag gemacht und die kaum bezahlten dann kommenden Arbeitskräfte schaffen das -aus welchen Gründen auch immer lasse ich hier jedem Leser selbst überlassen- in keinster Weise und alles verdreckt im sogenannten kölschen Wisch (Entschuldigung an die Kölner).

Viel Spaß noch bei Eurer Entscheidung in Arnsberg. Eine tolle Idee ist das nicht, werdet Ihr schon merken.

25.01.2013
15:48
In Arnsberger Schulen wird seit Jahresanfang weniger geputzt
von mensch05 | #1

In NRW wird sowieso wenig geputzt, seien es Schulen oder Straßen - noch nie aufgefallen.
Scheint den Bewohnern egal zu sein - fahren Sie mal nach Bayern. Die würden sich schämen, wie bei uns die Wege und Plätze aussehen.

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In Arnsberger Schulen wird seit Jahresanfang weniger geputzt
In Arnsberger Schulen wird seit Jahresanfang weniger geputzt
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http://www.derwesten.de/wr/staedte/arnsberg/reinigungszeit-der-klassenzimmer-um-20-prozent-heruntergefahren-id7518208.html
2013-01-25 12:00
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