Durch Nikoletta fließt die Energie
09.03.2010 | 18:25 Uhr 2010-03-09T18:25:00+0100
Altena. Nikoletta ist wie ein Kanal, durch den die Kraft fließt. Es ist nicht ihre Energie, sondern die einer höheren Macht, die durch die Hände der 34-Jährige auf andere Menschen übertragen wird. Nikoletta ist eine Deeksha-Geberin.
Aufgewachsen ist sie an der Donau. Die Mutter Deutsche, der Vater Ungar. „Ich war schon immer eine Suchende”, sagt die junge Frau, die seit 1989 in Altena lebt. Sie hat einen bodenständigen Beruf, der so gar nichts mit Spiritualität zu tun hat. Nikoletta hat eine Technikerschule besucht, sie ist Maschinenkonstrukteurin und hat vor kurzem ein Büro in Altena aufgemacht.
Kribbeln im Körper und Wohlgefühl
Und dann gibt es da noch die andere Nikoletta fernab der Sachlichkeit, eine Nikoletta, die ihre Gefühle in den Griff bekommen wollte. „Ich war als Kind immer super ängstlich”, sagt sie. Halt in einer Religion hat sie nicht erfahren. Sie hat sich auf der Suche nach Wahrheiten für ihr Leben begeben, hat Seminare besucht und vieles ausprobiert.
Der 7. März 2009 hat ihr Leben verändert. An diesem Tag hat sie in Dortmund einen Deeksha-Abend besucht – und hat nichts gespürt. Die zweite Deeksha-Begegnung hingegen war „ganz wunderbar. Ich habe gelacht, ich konnte gar nicht mehr aufhören.” Und beim dritten Deeksha-Abend fühlte sich endlich wie zu Hause.
Dann besuchte sie Vorbereitungsseminare, arbeitete Probleme auf , um anderen helfen zu können und wurde schließlich am 3. Dezember selbst Deeksha-Geberin. Sie hat einen kleinen Raum in ihrer Wohnung an der Lennestraße 81 b eingerichtet. Die Wände sind leicht schief, das Häuschen strahlt Wärme aus.
„Hier stimmt alles”, sagt Nikoletta. Und auch der Mini-Collie Nemo fühlt sich wohl. Hier hat sie in drei Wochen so oft es ging, geistige Energie auf andere übertragen. Und anderen auf ihre Mutter, die zunächst dem Deeksha kritisch gegenüberstand. „Dann hat sie sich aber wohl gefühlt”, sagt die Tochter. Auch Freunde und Bekannte kamen in den Genuss der Energieübertragung. In der Regel fühle man anschließend eine wohlige Müdigkeit, sagt die 34-Jährige. Wer sich der Deeksha-Methode unterziehe, „kann einfacher annehmen, was im Leben kommt und geht. Man hat mehr inneren Abstand zu allem, was passiert”, sagt sie. Klingt nicht schlecht. Nikoletta Herczog jedenfalls steht hinter der Deeksha-Methode und konnte auch einige Freunde und Bekannte davon überzeugen. Die spürten ein Kribbeln im Körper oder ein Wohlgefühl. „Die durch das Handauflegen veränderten Gehirnaktivitäten sind messbar”, behauptet die junge Frau.
Sie nimmt weiter an Deeksha-Seminaren teil und entwickelt sich so weiter. Die Beschäftigung mit der geistigen Welt hat ihr viel gebracht. Eine spirituelle Begegnungsstätte in Altena ist ihr Traum.
Beim Immobilienmakler hat sie das Foto der zum Verkauf stehenden Mückenburg gesehen. „Das könnte ein geeigneter Ort sein”, sagt sei. Man muss an sich glauben. Und an Wunder.
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