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Notbremse - Formel 1 muss Börsengang verschieben

01.06.2012 | 11:19 Uhr
Notbremse - Formel 1 muss Börsengang verschieben
Will beim Börsengang der Formel 1 lieber Vorsicht als Nachsicht walten lassen: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone.Foto: imago

London.  Formel-1-Chef Bernie Ecclestone will den Börsengang der Formel 1 vorerst nach hinten verschieben. "Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt", sagte Ecclestone im Hinblick auf die anhaltenden Probleme in der Euro-Zone. Vermutlich schreckte Ecclestone auch die Talfahrt der Facebook-Aktie ab.

Der Börsengang der Formel 1 muss verschoben werden. Das jedenfalls kündigte Promoter Bernie Ecclestone überraschend an. Der Brite wies damit Spekulationen zurück , dass mit dem Verkauf von Aktien Ende der dritten Juni-Woche an der Börse in Singapur begonnen werden könnte.

"Es steht noch kein Datum fest", sagte Ecclestone nun der englischen Zeitung "The Guardian". Wegen der Probleme in der Euro-Zone und an den Märkten wolle er warten, bis sich die Dinge ein wenig gelegt haben: "Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt."

Talfahrt der Facebook-Aktie könnte Formel 1 abgeschreckt haben

Ecclestone legt Wert auf die Feststellung, dass der Börsengang nicht abgesagt worden sei. "Wir haben gesagt, es findet in diesem Jahr statt, also wird es in diesem Jahr stattfinden", sagte Ecclestone und betonte, dass kein Grund zur Eile bestehe.

Möglicherweise hat die Talfahrt der Facebook-Aktie den 81-Jährigen aufgeschreckt und zur Vorsicht gemahnt. Der Wert der Formel 1 soll bei etwa 7,6 Milliarden Dollar liegen. Rund drei Milliarden Dollar soll der Anteilsverkauf in Singapur einbringen. Das hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet.

dapd


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