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Die Spvgg. Erkenschwick steigt in die Oberliga auf

06.05.2012 | 20:31 Uhr
Die Spvgg. Erkenschwick steigt in die Oberliga auf

Recklinghausen.   Game, Set and Match. Die Spvgg. Erkenschwick nutzte gleich den ersten von fünf Matchbällen und steht bereits jetzt als Aufsteiger in die Oberliga Westfalen fest. Durch einen deutlichen 6:2 (4:0)-Erfolg über Westfalia Wickede ist der Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller der Aufstieg bei noch vier ausstehenden Partien auch rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

Das Gastspiel bei Westfalia Wickede war noch einmal eine Demonstration der Stärke. „Es ist ein Spiegelbild der ganzen Saison gewesen und dafür, wie überragend wir Fußball spielen“, meinte Niemöller, „ich bin unheimlich stolz auf die Jungs, was die in dieser Saison abgerissen haben.“ Bereits zur Halbzeitpause lagen die Erkenschwicker mit 4:0 in Führung. In der 13. Minute hatte Sebastian Westerhoff mit seinem Treffer zum 1:0 den Torreigen eingeleitet. Zwei Tore von Stefan Oerterer und ein Wickeder Eigentor besiegelten den Pausenstand. Und auch im zweiten Durchgang legte die Spielvereinigung los wie die Feuerwehr. Mit seinem dritten Treffer der Partie besorgte Stefan Oerterer das 5:0 (47.), nur drei Minuten später machte Alexander Glembotzki mit seinem Tor das halbe Dutzend voll. Danach durfte die Westfalia ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Luis-Miguel Moreira traf per Foulelfmeter zum 1:6 und Christian Fröse sorgte wenig später dafür, dass es nicht bei dem einen Ehrentreffer blieb.

„Wir haben alles im Griff gehabt und es hätte auch noch höher ausgehen können“, sagte Niemöller, „es war ein ganz schwieriges Jahr nach dem Abstieg aus der NRW-Liga, und dann so zurückzukommen ist unglaublich. Ein fantastischer Abschluss. Wir sind da, wo wir hingehören, in der Oberliga Westfalen“, freute sich Niemöller, der seiner Mannschaft auch das Träumen nicht verbietet: „Die Jungs haben gerade schon formuliert: Jetzt wollen wir noch Wattenscheid holen.“ Die SG Wattenscheid 09 ist derzeit Spitzenreiter in der Westfalenliga und würde als Meister nach der Saison in der Relegation um einen Startplatz in der Regionalliga spielen. „Aber Spaß beiseite. Wattenscheid hat heute verloren, jetzt sind es in Anführungsstrichen nur noch fünf Punkte Unterschied. Das interessiert uns aber nicht“, trat der Übungsleiter dann doch ein wenig auf die Euphoriebremse. Doch auch in den noch ausstehenden Begegnungen, so ist sich Niemöller sicher, wird seine Mannschaft trotz des bereits feststehenden Aufstiegs den Fuß nicht vom Gas nehmen: „Es sind noch vier verbleibende Spiele. Heute feiern wir aber erst einmal richtig und am Freitag geht es dann gegen den TuS Eving Lindenhorst in der Liga weiter. Und wie ich die Mannschaft kenne, wird sie sich auch dann wieder zu einer herausragenden Leistung zusammenraffen.“

Spvgg.: Götz - Basile, Kokot (63. Sawatzki), Kilian, Westerhoff, Ostdorf, Eisen, Oerterer, Rosenkranz (67. Weißfloh), Glembotzki (55. Batman), Menne

Tore: 0:1 Sebastian Westerhoff (13.), 0:2 Stefan Oerterer (25./FE), 0:3 Mario Bunk (40./ET), 0:4, 0:5 Stefan Oerterer (45., 47.), 0:6 Alexander Glembotzki (50.), 1:6 Luis-Miguel Moreira (74./FE), 2:6 Christian Fröse (78.)

Christian Müßner

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