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Zweikampfstarker TuS Sundern besiegt den SC Neheim mit 2:0

30.09.2007 | 14:57 Uhr

Landesliga: TuS Sundern - SC Neheim 2:0 (2:0). Mit einer bravourösen Energieleistung erkämpfte sich der TuS Sundern den Derbysieg. Nach dem Abpfiff stellte niemand in Frage, dass dieser Sieg hochverdient war.

Die Gastgeber gingen von Anfang an aggressiv in die Zweikämpfe. Es schien, als wüssten die perplexen SC-Fußballer gar nicht wie ihnen geschah. Ihr behäbig wirkendes Spiel wurde konsequent ab der Mittellinie gestört - und mit Erfolg. Gerade fünf Minuten waren gespielt, da geriet die Gästeabwehr gehörig ins Flattern. Sebastian Grüterich und Andre Bittis traten Luftlöcher. Der Ball kam irgendwie zu Christian Hunecke und der bediente Benni Geck mit einem Zuckerpass. Der TuS-Stürmer lupfte den Ball überlegt über den sich hinwerfenden SC-Torhüter Gregor Kozerski hinweg ins lange Eck.

Dieses frühe Tor spielte Sundern in die Karten. Die Mühle-Elf lauerte nun auf Konter. Neheim spielte phasenweise wie beim Handball um den Strafraum herum, ohne eine einzige Torchance zu bekommen.

Strategisch günstig dann das 2:0 für den TuS. Mert Mercan dringt mit dem Ball am Fuß in den Strafraum ein, setzt sich mit einer Energieleistung gegen drei Neheimer durch und spitzelt den Ball fast von der Torauslinie ins Gehäuse - mit Hilfe eines Neheimers, der den Ball noch abfälschte: Glück des Tüchtigen für Mercan.

Nach der Pause versuchten die Neheimer, im Angriff mehr Durchschlagskraft zu erzeugen. Uli Dohmann brachte mit Julian Gawenda einen Linksfuß, der mehr Wirbel auf dieser Seite machte als zuvor Philipp Middel.

Zu Torchancen kam der SC jedoch erst in Überzahl. Tom Reinschmidt erhielt die gelbrote Karte (52.). Es folgten gute Torgelegenheiten für Neheim im Minutentakt. Doch Sascha Zelder hielt u. a. Schüsse von Patrick Voß und Jerczynski. Florian Schuberth, von Gawenda per Kopf schön bedient, schoss knapp am langen Pfosten vorbei. In dieser Phase hätte das Spiel kippen können, doch Sundern überstand sie schadlos, auch weil die Neheimer immer wieder mit langen Pässen versuchten, ihre Angreifer einzusetzen. Diese Bälle waren aber meist sichere Beute der TuS-Abwehr.

In der 75. Minute beschwerte sich der entnervte Schuberth über eine Entscheidung des Schiedsrichterassistenten und sah prompt die rote Karte. Danach war der Kuchen gegessen. Sundern brachte das Ergebnis über die Zeit und bejubelte den Sieg im ersten Derby gegen Neheim nach dreijähriger Pause.

TuS: Zelder, Veseli, Schaff, Weiland, Ferrara, Reinschmidt, Hunecke, Slawig, Mercan (76. Schweda), Keute (18. Pometti, 54. Schrade), Geck.

SC: Kozerski, Haumer, Morawietz, Gioslanis, Voß (58. R. Müller), Bittis (75. Oberreuther, S. Grüterich, Middel (46. Gawenda), Jerczynski, Chr. Grüterich, Schuberth.

Von Bernhard Schlütter

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