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Sabrina Mockenhaupt: „Luft mal hinten ansehen”

29.12.2009 | 17:49 Uhr

Wilnsdorf/Trier. Feldwebel Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) startet wieder in Trier. Die 29-jährige gebürtige Wilgersdorfer Langstrecklerin rechnet sich in diesem Jahr aber keine allzu großen Chancen beim 20. Silvesterlauf an der Porta Nigra auf den Sieg aus.

 „Der Feldwebel-Lehrgang hat doch ganz schön geschlaucht”, erzählt sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Bundeswehr-Ausbildung hat sie im Dezember in Hannover absolviert. „Dadurch hatte ich auch nicht viel Zeit zum Training und kam deshalb auf nur 80 bis 100 Kilometer in der Woche – das ist für eine Leistungssportlerin wie mich zu wenig.”

 Doch Sabrina Mockenhaupt will trotzdem beim Lauf an der Mosel nicht kneifen, „das mache ich nicht, auch wenn ich der Irina Mikitenko diesmal kein Paroli bieten kann”, schätzt sie selbstkritisch ein, „aber ich werde mich der Herausforderung stellen.”

 Fünf Kilometer (Start um 15 Uhr) sind beim Frauenhauptlauf in der Trierer Innenstadt, dem Wein- und Ferienort an der Mosel und ältesten Stadt Deutschlands, auf einem ein Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel am Hauptmarkt zu absolvieren. „Ich werde mir mal die Luft hinten ansehen”, scherzt sie. Doch wer Sabrina Mockenhaupt kennt, weiß, dass sie sich nicht kampflos – alleine schon vor diesem stimmungsvollen Publikum – geschlagen geben wird. „Ach ja”, sagt sie noch zum Schluss des Gesprächs, „ich habe in Hannover auch die goldene Schützenschnur erhalten, da ich bei den drei Schießübungen gar nicht so schlecht war” ... und lacht. khm

Karl-Heinz Messerschmidt



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