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Tischtennis - Karakulak...

Wilfried Lieck ist bei der "Westdeutschen" nicht dabei

12.01.2010 | 17:45 Uhr

Altena. In Erkelenz werden am kommenden Wochenende die Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften 2010 ausgetragen.

Auch der heimische Zweitligist TTC Altena ist dabei vertreten - aber nicht durch den Spieler, der in der Vergangenheit bei diesen Titelkämpfen Geschichte schrieb, der Europameister wurde, 16 nationale Titel gewann und bei den „Westdeutschen” Stammgast über fast fünf Jahrzehnte war.

Wilfried Lieck, seit dem Sommer 2006 nur noch Standby-Spieler bei den Burgstädtern, hat die Teilnahme abgehakt: „Das klappt diesmal wohl nicht, auf der Reserveliste stehen zu viele Spieler vor mir.” In seiner langen Karriere hat der 64-Jährige an 45 Titelkämpfen auf westdeutscher Ebene teilgenommen - und dabei mehr als 20 Titelgewinne in den Wettbewerben Einzel, doppel und Mixed mit nach Lüdenscheid gebracht.

Lieck wird für die Wettkämpfe derzeit als vierter Ersatzspieler geführt, vor ihm liegen in Lauerstellung Rene´ ten Hoeve (TTV Ronsdorf), Jaroslaw Werner (TTF Bönen), sowie Dennis Stadie (Xanten).

Vertreten wird der TTC Altena durch seine Nr. 3 Ara Karakulak und die Nr. 7 Stefan Höppner. Während sich Höppner für die Titelkämpfe qualifiziert hat, durfte sich Karakulak, in der Meisterschafts-Hinrunde noch die Nr. 2 beim TTC Altena, über eine Wildcard freuen.

„Lenne-Vulkan” Karakulak, in der 'Tischtennis-Szene als ein Spieler bekannt, der seine Emotionen nicht versteckt, wird in der Deutschen Rangliste als die Nr. 79 geführt. Wilfried Lieck, der noch im Vorjahr gemeinsam mit Karakulak an der „Westdeutschen” teilnahm, räumt seinem damaligen Partner Außenseiterchancen ein: „Wenn er seine Nerven im Griff hat, darf er sich bei diesem Teilnehmerfeld etwas ausrechnen. Zu verlieren hat er nichts, er kann nur gewinnen.”

Nicht am Start sind neben den Erstliga-Spielern aus dem westdeutschen Bereich auch Titelverteidiger Erik Bottroff (TTC Ruhrstadt Herne) und Ranglistensieger Roman Rosenberg (TTC Bergneustadt). Wegen „Unregelmäßigkeiten” beim westdeutschen Ranglistenturnier im vergangenen Herbst soll man dem Duo nahe gelegt haben, auf einen Start in Erkelenz zu verzichten. Sie sollen bei der Rangliste „nicht gekämpft” haben, das wurde sogar zum Thema einer Ausschusssitzung beim WTTV. Damit hat sich das Favoritenfeld verkleinert: Jochen Lang (Hamm) ist erster Anwärter, gefährliche Rivalen sind Ricardo Walther (Herne) und Jens Berkenkamp (Bönen).

Stefan Höppner, Nr. 7 des TTC Altena, startet als krasser Außenseiter. Seine Gruppengegner sind Holt (Hagen), Schneuing (Burgsteinfurt) und Halcour (Süchteln). Die Gruppengegner von Karakulak sind der Ex-Altenaer Bernd Sonntag (Holzwickede), Servaty (Bayer Uerdingen) und Steinfeld (Köln).

Stefan Höppner TTC Altena Tischtennis 2. Bundesliga

INFO

Die Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften werden am 16./17. Januar in der Karl-Fischer-Sporthalle in Erkelenz ausgetragen.

Im Herren-Einzel wird in 12 Vierer-Gruppen nach dem System „Jeder gegen Jeden” gespielt.

Die 12 Gruppensieger und die vier für die Meisterschaft Topgesetzten erreichen die Hauptrunde (Achtelfinale).

Für die Ansetzung dieser Spiele werden die acht bestplatzierten Herren nach der Joola-Rangliste gesetzt, die acht anderen dazu gelost.

Klaus DEI

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