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Victoria Grewe ließ sich erst im Finalgefecht stoppen

21.01.2008 | 19:47 Uhr

(lgr) Beim "Schlägel-und-Eisen-Fechtturnier" in Bochum überzeugten die B-Jugendlichen des LTV erneut. Dies galt besonders für Philipp Kettwichter. ...

... "Endlich ist der Knoten bei ihm geplatzt", freute sich Abteilungsleiter Alexander Grewe nach der überzeugenden Vorrunde seines Schützlings. Dominik Bauer und Niclas Grewe qualifizierten sich wie Kettwichter für die Zwischenrunde. Auch in der Zwischenrunde überzeugte Grewe. Bauer kam konzentriert auf die Planche zurück und feierte den Einzug ins 16-er-K.o. Kettwichter (20.) hatte zwar in seiner Runde gegen starke Konkurrenz das Nachsehen, doch tat dies der Freude über seine Platzierung keinen Abbruch. Als B-Jugendliche im 16-er-K.o. überzeugten Bauer und Grewe erneut. Bauer musste sich zwar zunächst Bachmann (Herne) beugen, besiegte aber im Hoffnungslauf Kaiser (Soest) mit 15:13 und qualifizierte sich für das Viertelfinale. Ähnlich erging es Grewe. Er überzeugte beim 15:14 gegen Deimel (Neheim) mit schnellen Aktionen. Stephan (Münster) schickte ihn dann in den Hoffnungslauf. Hier fegte Grewe den Herner Flechner mit 15:8 von der Planche. Das Viertelfinale war für die LTV-Fechter Endstation. Beide verloren gegen die späteren Finalisten Stephan bzw. Bachmann.

Die Degendamen Kathrin Zenses (24.) und Julia Kettwichter (21.) schieden früh aus. Johanna Schmidt (23.) musste sich in ihrer Runde mit den stärksten Fechterinnen aus Westfalen messen und folgte Zenses/Kettwichter. Henrike Enders, die Schalksmühlerin Victoria Grewe sowie Wiebke Plate qualifizierten sich für die Zwischenrunde. Die B-Jugendliche Plate zeigte überragenden Fechtsport, gab kein Gefecht verloren und rangierte zwischenzeitlich auf Platz zwei. Dieser kräfteraubende Fechtstil sollte sich rächen: Plate brach in der ersten Zwischenrunde ein, blieb sieglos und belegte am Ende Rang 20.

Enders und Grewe qualifizierten sich für die K.o.-Runde. Hier musste sich Enders (14.) gegen Lexow (Bochum) mit 1:15 sowie Platenius (Dortmund) mit 5:15 beugen. Grewe bahnte sich gegen Meier (Quernheim) 15:10, Zwiener (Quernheim) 9:15, der Schalksmühlerin Charlotte Schmidt (Hagen) 12:11 nach Verlängerung und Meier (Quernheim) 15:5 den Weg ins Finale. Hier behielt Pia Reimann (Dortmund) aber mit 15:12 die Oberhand.

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