Tanz in der Kabine nach LSV-Schützenfest
28.03.2010 | 19:18 Uhr 2010-03-28T19:18:00+0200Landesliga: Lüner SV - SF DJK Mastbruch 7:1 (2:1). Dicker kann man ein Ausrufezeichen nicht setzen: Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zeigte der LSV eine überragende Leistung und drehte das Spiel nach kleinem Fehlstart.
Denn bereits nach zwei Minuten konnte Gästestürmer Sijecic jubelnd abdrehen, nach einem Freistoß hatte er unhaltbar ins lange Eck geköpft. Den Schock hatten die Hausherren aber schnell verdaut, offensiv zeigten sich die Lüner schon ab der fünften Minute bärenstark. Laske hatte die erste dicke Chance nach neun Minuten. Mittlerweile wurde nur noch in Richtung Mastbrucher Tor gespielt. Die Erlösung kam vier Minuten später, als Njie Wolffs Flanke per Hechtsprung zum 1:1 einköpfte.
Der LSV machte weiter Druck, Njie wurde beim Kopfball von zwei Spielern im Strafraum bedrängt. Den fragwürdigen Strafstoß verwandelte Daldalian sicher zum 2:1 (31.).
Nach der Halbzeit blieb der Spielverlauf unverändert. Njie vergab zwar völlig freistehend in der 47., dafür krönte der dribbelstarke A-Jugendspieler Isik seine Leistung mit dem 3:1 aus halbrechter Position (52.). Das Tor gab den Rot-Weißen die nötige Sicherheit – weiterhin wurde munter nach vorne gespielt. Eine Ecke von Will versenkte Baer mit schulmäßigem Kopfball zum 4:1 (60.).
Damit war das Spiel entschieden, Fans und Verantwortlichen ein dicker Stein vom Herzen gefallen. Der LSV blieb aber weiterhin torhungrig, kam immer wieder über die Flügel oder durch schnelle Vorstöße zu Chancen. Die eingewechselten Brunner und Hoffmann fügten sich nahtlos in die starke Teamleistung ein. Lindner belohnte die Treue der 130 gekommenen Fans mit einem Sahnestück: er zirkelte das Leder per Freistoß aus 20 Metern ins Eck (77.). Zwei Minuten vor Schluss belohnte sich der unermüdlich rackernde, aber auch offensiv starke Will mit dem 7:1.
Schawohl musste nachher nicht viel zum Spiel sagen, das hatte die Mannschaft schon eindrucksvoll getan. „Ein mehr als verdienter Sieg”, befand dann auch ein mehr als zufrieden strahlender Trainer, der aber auch schon wieder auf die nächste Partie gegen Beckum am Donnerstag verwies: „Jetzt heißt es nachlegen, denn dieser Erfolg war nur ein kleiner Stein zum Klassenerhalt.” Die Spieler feierten erstmal ihren Kantersieg: allen voran Salieu Njie, der ehemalige gambische Nationalspieler tanzte zu Reggae-Klängen in der LSV-Kabine.
LSV: Brochtrup, Klaschik, Baer, Wolff, Bayrakli, Lindner, Njie, Daldalian (64. Celiktepe), Isik (74. Hoffmann), Will, Laske (62. Brunner).
Tore: 0:1 Sijecic (2.), 1:1 Njie (13.), 1:2 Daldalian (31. FE), 3:1 Isik (52.), 4:1 Baer (60.), 5:1 Njie (74.), 6:1 Lindner (77.), 7:1 Will (88.).
Bestnoten: gesamtes Team
20:33
Super gespielt? Werden wir sehen....Wie gesagt. Am Ende knallt die Peitsche.....
19:37
Also endlich zeigt die Mannschaft was man von den Investitionen erwarten darf. Hoffentlich bleibt es dabei und der Klassenerhalt ist reine Formsache.
Wenn der Trainer aber keine Konstanz hier hereinbekommt, dann sollte man über seine Position nachdenken....
14:34
...wie gesagt erst sollte man sich informieren dann quatschen....
nicht in Mastbruch gibt es probleme mit bankrott sondern in heessen. aber trotzdem die jungs haben super gespielt 2x gut gespielt und trotzdem verloren ,jetzt wurden die jungs belohnt ....
super LSV macht weiter so....
00:10
so oder so!In Mastbruch gabs eh probleme bankrot oder so in der richtung.Und erst jetzt kommen die schwierigen gegner dran!
22:03
Am Ende knallt die Peitsche....also nicht vorher jubeln. Es ist noch nichts erreicht...