Pascal Harder greift forsch ganz vorne an
17.07.2009 | 15:06 Uhr 2009-07-17T15:06:00+0200Lünen. Neu dabei, aber gleich forsch vorneweg: Das gilt für Pascal „Kalle” Harder, Neuzugang des Fußball-Westfalenligisten BV Brambauer.
Zusammen mit seinen Mitspielern David Sawatzki, Daniel Schaffer, Philipp Rosenkranz und Patrick Botta verkündet der 21-jährige Verteidiger auf „StudiVZ” die „Operation Meisterschaft 2009/10 - Dafür geben wir alles”, versprechen die Jungs.
Alles geben: Das galt für Pascal Harder für die Jahre seiner Fußballerjugend. Schon als E-Jugendlicher verließ der Gahmener Junge seinen ersten Verein SuS Derne und schloss sich Borussia Dortmund an. Zusammen mit Nuri Sahin und Markus Brzenska spielte er bis zum ersten Seniorenjahr bei den Schwarz-Gelben. Da erlitt er eine schwere Kapselverletzung an der Hüfte, was im harten Profigeschäft bedeutete: Dein Vertrag läuft aus.
"Ich habe nie für die
Goldene Ananas gespielt"
Der Weg von Pascal Harder führte 2007 zum Westfalenligisten SV Lippstadt. „Das war nicht leicht, sich mit 18 Jahren da durchzubeißen”, blickt der Neu-Brambauer zurück. Im zweiten Jahr griff er an, in der vergangenen Spielzeit wurde der junge Mann mit 21 Jahren sogar Kapitän der Lippstädter. „Ich habe mich da wohl gefühlt”, blickt „Kalle” Harder zurück.
Aber es reifte auch die Erkenntnis, dass Pascal wohl nie so weit kommen würde, um als Fußballprofi aus- und vorzusorgen. „Also habe ich mir eine ordentlich Arbeit gesucht”, so Harder, der jetzt mit seinem Vater in einem Dortmunder Betrieb zusammen arbeitet.
Das Motto: "Einmal mehr aufstehen..."
Pascal Harder wurde am 16. Januar 1988 geboren, er wuchs in Gahmen auf.
Erster Verein war der SuS Derne, Pascals erster Trainer war sein Vater.
Schon als E-Jugendlicher wechselte „Kalle” zu Borussia Dortmund.
„Mein Spitzname kommt von meinem Opa. Heute nennen mich 80 Prozent der Leute einfach nur Kalle."
Pascal Harder ist 1,85m groß. Sein Fußballermotto: „Immer einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.”
„Da hatte es sich allmählich rumgesprochen, dass mir die fast täglichen Fahrten nach Lippstadt zu weit wurden”, so Pascal Harder. Diese Lage nutzte Brambauers sportlicher Leiter Dankwart Ruthenbeck, schnell wurde man sich einig.
„Ich spiele nie für die Goldene Ananas”, sagt Pascal Harder. „Ich will Erfolg und dafür bin ich bereit, alles zu geben”, so der Innenverteidiger, der nie raucht oder Alkohol trinkt. Harder ist fest davon überzeugt, mit dem BV Brambauer weit zu kommen. „Operation Meisterschaft” eben. Und wenn's nicht klappt haben es Harder und Co. wenigstens versucht.
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TERMIN:
Kreispokal: BV Brambauer - Urania Lütgendortmund
Sonntag 15 Uhr, Glückauf Arena
22:12
Das nenne ich eine gesunde Einstellung. Sicherlich, sachlich gesehen kann der BVB in diesem Jahr noch nicht ganz oben mitspielen. Aber alles geben und so viel erreichen wie möglich ist das, was die Fans sehen wollen.
Auch Kalles Motto hat es in sich. Hier noch eines: Es gibt immer einen Gegner der besser ist. Putzen wir ihn weg -)))