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Josch-Team bei Bayer III ohne Chance

11.12.2009 | 14:55 Uhr
Josch-Team bei Bayer III ohne Chance

Landesliga 6, Herren: SV Bayer Wuppertal III - Lüner SV 3:0 (25:19, 25:15, 25:21). „Leider, leider hat Bayer einen absoluten Sahnetag erwischt”, musste Trainer Andreas Josch nach der glatten 0:3-Niederlage feststellen.

Große Probleme bereiteten den Lünern die starken Sprungaufschläge der Gastgeber, in der kleinen Halle wurden die Bälle aus LSV-Sicht zu oft an die Decke gebaggert. Dabei musste die Josch-Truppe schon zu den Satzanfängen einem Rückstand von vier, fünf Punkten hinterherlaufen. „Als wir uns dann ein paar Mal auf einen Punkt herangekämpft hatten, machten wir doofe Fehler oder die Angaben der Wuppertaler kamen wieder sehr stark”, so Josch, der das Spiel gegen den Tabellenzweiten aber schnell abhakte: „Dann mal lieber 0:3 glatt verlieren und im nächsten Spiel mit guter Leistung gewinnen.” LSV: Kohlbrecher, Panschischin, Exner, Schmidt, Minorowicz, Grohs, Josch, Holterbork, Thalken, Neßler.

Nach nun vier Niederlagen in Folge könnte die Josch-Truppe heute das Jahr mit einem Sieg versöhnlich abschließen: Lüner SV - SG FdG Herne (Sa., 15 Uhr, Rundsporthalle). Im ersten Rückrundenspiel trifft man auf Herne, „die bisher wohl ebenfalls große Personalprobleme durch Verletzungen hatten. So wie ich gehört habe sind sie ausgerechnet jetzt wieder komplett. Das gibt ein heißes Match”, so Josch, der die eigene Halle als klaren Vorteil für sein Team sieht. „Unsere Angaben werden besser kommen als in Wuppertal”, so der LSV-Coach, der nur auf Mittelblocker Martin Lehnhoff verzichten muss.Das Hinspiel verloren die LSVer mit 1:3.

Im Hinspiel gegen Fröndenberg setzte es für die LSV-Damen einen glatte 0:3-Niederlage.

Landesliga 6, Damen: SG Lünen/Fröndenberg - Lüner SV (Sa., 15 Uhr, Fröndenberg). „Die Rückrunde fängt jetzt an, also starten wir jetzt auch damit, die offenen Rechnungen aus der Hinrunde zu begleichen”, sagt LSV-Coach Christoph Dörrich vor der Partie gegen den Sechsten der Liga, der mit zwei Punkten vor den LSV-Damen liegt.

Somit ist es für den Vorletzten ein klassisches „Vier-Punkte-Spiel” im Abstiegskampf. Trotzdem bleibt Coach Dörrich gelassen: „Wenn wir gewinnen, stehen wir gut da, ansonsten müssen die Punkte gegen den Abstieg dann im nächsten Jahr geholt werden.”

Das Hinspiel verloren die Lünerinnen glatt mit 0:3, die Sätze gingen dabei aber jeweils nur knapp an die Gäste – insgesamt waren die Rot-Weißen nur sieben Punkte schlechter. Dörrich sieht seine Damen aber mittlerweile in anderer Form. „Die Stammformation hat das Zusammenspiel stark verbessert. Am Samstag wird aber auch die Tagesform entscheidend sein.” Der Kader ist für das Auswärtsspiel komplett, hinter dem Einsatz von Sina Fröhlich steht aber noch ein Fragezeichen. Nach dem ersten Sieg gegen Datteln tankte das Team weiteres Selbstvertrauen am Montag, als Massen mit 3:1 in einem Trainingsspiel besiegt wurde.

Holger Schmälzger

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