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Handball: Bezirksliga

HSG in Neheim gefordert

18.03.2010 | 20:00 Uhr

Am 21. von 26 Spieltagen bestreiten drei der vier heimischen Handball-Teams Auswärtsspiele: Es betrifft Westfalia Kamen, die SG Massen und die HSG Unna/Lünern. Einzig der TuS Overberge genießt Heimrecht gegen das Schlusslicht der Bezirksliga. TV Neheim – HSG Unna/Lünern (Sa., 18.30 Uhr). „Wenn w

TV Neheim – HSG Unna/Lünern (Sa., 18.30 Uhr). „Wenn wir die Leistung vom letzten Wochenende erneut abrufen können, haben wir gute Chancen”, sagte HSG-Coach Eberhard Pusch im Rückblick auf den vergangenen Spieltag, an dem die HSG in der heimischen EBG-Sporthalle den TV Brechten mit 26:22 auf die Heimreise schickte. Nun geht es zum „Sechsten” und somit Verfolger der HSG (5., 26:14-Punkte) nach Neheim. „Das wird wohl ein ganz anderes Spiel”, mutmaßt Pusch, der vor dem gesamten Rückraum und Neheims Kreisläufer Respekt zeigt. Deswegen solle der HSG-Angriff Druck und Dynamik versprühen, um Neheim den Schneid abzukaufen. Erneut aushelfen wird Stand-By-Akteur Christian Stark. Dafür fehlt Daniel Engel (beruflich). Thomas Bartz (Grippe) und Michel Muhr (Sprunggelenksverletzung) sind angeschlagen, zählen aller Voraussicht nach aber trotzdem zum Kader.

SV Eintracht Dolberg – SG Massen (Sa., 19.15 Uhr). SGM-Coach Mike Rothenpieler weiß genau, was seine Mannschaft in Dolberg erwartet: „Das ist eine kleine, enge Halle, aber wenn wir dieselbe Einstellung wie am vergangenen Samstag abrufen, werden wir siegen.” Allerdings muss die SGM ohne Spielmacher und Torgarant Pascal Stennei antreten, der sich beim 28:24-Sieg gegen Neheim eine Knieverletzung zuzog und pausieren wird. „Er wird natürlich fehlen, aber im Kollektiv sollten wir ihn ersetzen können”, sagte Rothenpieler zu der Personalie.

Overberge mit Respekt,

Punkte sollen aber her

Er wird höchstwahrscheinlich dem wiedergenesenen Mathias Baumgart, abwechselnd mit Michael Freese und dem ebenfalls wieder fitten Jungspund Jan Dröge das Vertrauen auf der Mittelposition schenken.

TV Ennigerloh – TuS Westfalia Kamen (Sa., 18.30 Uhr). Mit einem Sieg würde die Westfalia, bei denen in der nächsten Saison nicht mehr Teilzeittrainer Ralf Weinberger verantwortlich sein wird, einen Platz gut machen, denn es geht zum Tabellennachbarn nach Ennigerloh. „Neben Halingen, war Ennigerloh das einzige Team, dass uns vor heimischer Kulisse besiegt hat. Und das ist wirklich nicht einfach“, warnte Westfalia-Pressesprecher Martin Kaim vor den Sauerländern, fügte aber im gleichen Atemzug an: „Die Jungs sind gut drauf und wir rechnen uns immer etwas aus.“ Es steht der komplette Kader zur Verfügung.

TuS Overberge – TV Wickede (So., 17.45 Uhr). Die Overberger haben nach Aussage von Trainer Manfred Thom eine klare Aufgabe: „Wir haben Respekt, aber es müssen zwei Punkte her.“ Der Tabellenletzte Wickede verlor zuletzt nicht mehr so deutlich wie in der Hinrunde, siegte zuletzt sogar mit 21:19 gegen Dolberg. Der Grund: Zwei Neue. Nachdem das Fortwirken von Thom in der kommenden Saison feststeht, wollte er allerdings noch nichts zu Neuverpflichtungen sagen: „Ich gebe dazu keine Wasserstandsmeldungen ab.“ Einige Overberger Spieler sind grippegeschwächt, aber dennoch einsatzbereit für die Partie. sr

Simon Reininghaus

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