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Muskelverletzung stoppte Kerstin gestern am Königssee

09.01.2009 | 16:15 Uhr

Königssee. (sid/dro) Skeleton-Weltmeisterin Anja Huber hat gestern beim Heim-Weltcup in Königssee ihren dritten Sieg im vierten Rennen gefeiert. ...

Großes Pech hatte Kerstin Szymkowiak gestern beim ersten Weltcup-Rennen des Jahres 2009 am Königssee. (Foto: Dietmar Reker)

... Die bislang in der Gesamtwertung führende Kerstin Szymkowiak (früher Jürgens) aus Marmecke verpasste ihren ersten Saisonsieg, verletzte sich beim ersten Rennen und konnte deshalb im zweiten Lauf nicht mehr antreten. Die 25-jährige Berchtesgadenerin Huber gewann nach zwei Läufen mit 0,24 Sekunden Vorsprung vor der Britin Shelley Rudman und profitierte vom Ausfall der zum Finale wegen einer Verletzung nicht mehr angetretenen Halbzeit-Spitzenreiterin Kerstin Szymkowiak. Die Studentin der Sportwissenschaft verpasste so den ersten Weltcup-Erfolg dieser Saison.

Die 24-jährige Marion Trott (Zella-Mehlis/0,35 Sekunden zurück) schaffte als Dritte den zweiten Podestplatz ihrer Laufbahn. Die WM-Dritte Szymkowiak erlitt im ersten Durchgang beim Start eine schmerzhafte Muskelverletzung im Oberschenkel, fuhr aber dennoch zur Bestzeit und lag 0,08 Sekunden vor Anja Huber.

Anschließend wurde die Studentin aus dem Kreis Olpe im Arztzimmer der Bahn behandelt, später dann aber doch zur genauen Untersuchungen in die Klinik gebracht. Möglicherweise erlitt sie einen Muskelfaserriss.

Anja Huber, die durch eine Ellbogenverletzung gehandicapt war, löste Kerstin Szymkowiak damit als Führende im Gesamtweltcup ab.

Vor dem ersten Weltcup 2009 war die für die RSG Hochsauerland startende 31-Jährige noch so optimistisch gewesen. Immerhin hatte die WM-Dritte die ersten drei Rennen als Zweitplatzierte beendet und schrammte jeweils nur knapp am Sieg vorbei. Kerstin Szymkowiak machte daher für den Königssee eine ganz eigene Rechnung auf: "Dreimal zwei macht eins, jetzt muss einmal ein Sieg her", hoffte die bisherige Weltcup-Spitzenreiterin auf den ganz großen Wurf im Berchtesgadener Land.

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