Zweimal auf das Podium gefahren
02.05.2012 | 18:17 Uhr 2012-05-02T18:17:00+0200
Iserlohn. Beim Auftakt zur Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft im westfälischen Harsewinkel kletterte Jan Deitenbach jeweils mit Rang drei zweimal auf das Podest. Schon im Training unterstrich der 22-Jährige, dass er zu den Favoriten in der Klasse S2 gezählt werden muss. Er war bei guter Witterung von Beginn an in der Spitzengruppe. In der Qualifikation zeigte er sich allerdings nervös. Erst in der letzten Runde gelang ihm der Sprung in die erste Startreihe.
Der Auftakt zum ersten Lauf gelang nicht ganz, doch schon in der ersten Spitzkehre zog er frech an seinem Vordermann vorbei auf Platz drei. An der Spitze lagen die Routiniers Jochen Jasinski und Dirk Spaniol. Doch Deitenbach ließ sich auf seiner Johannes-Bikes Suzuki nicht abschütteln und hielt Kontakt zur Spitze. Zur Rennmitte wurde der Abstand nach vorne schlagartig größer. Von hinten drohte jedoch keine Gefahr. Im Ziel freute sich der Schüler über seinen ersten Podestrang.
„Die Kupplung hat nicht mehr richtig funktioniert“, berichtete Deitenbach seinen Mechanikern. Bei der Kontrolle direkt nach der Ehrung fiel allen ein Stein vom Herzen, denn die defekte Kupplung hatte bereits Teile im Motor beschädigt, ein totaler Ausfall stand kurz bevor.
So musste Deitenbach für den zweiten Lauf auf das neue Ersatzmotorrad umsteigen, mit dem er vor Ort noch keinen Meter gefahren war. Etliche Teile wurden umgebaut, erst als Letzter kam er in die Startaufstellung. Der Start klappte mit Rang zwei prächtig, und zunächst klebte Deitenbach am Hinterrad des Ex-Meisters Jasinski. „Doch dann habe ich zwei kleine Fehler gemacht und bin aus dem Rhythmus gekommen“, erklärt er nach dem Rennen. Da ging dann auch Verfolger Spaniol vorbei. Fortan folgte er dem Spitzenduo. Kurz nach Halbzeit konnte er das Tempo jedoch nicht mehr gehen.
Aber Deitenbach brachte erneut einen tollen dritten Rang ins Ziel: „Ich habe dicke Arme bekommen, da wollte ich nichts riskieren. Die Jungs hinter mir waren ja schon weit genug weg. Ich bin sehr zufrieden mit dem deutschen Saisonstart.“ erklärte er nach der Siegerehrung.
Die nächste DM-Runde steigt am 20. Mai im sächsischen Großenhain.
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