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Endspurt kommt für DSC Wanne-Eickel wohl zu spät

28.05.2012 | 19:56 Uhr
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Endspurt kommt für DSC Wanne-Eickel wohl zu spät
DSC-Torwart Tobias Ritz zeigte in Dortmund eine starke Leistung. Foto Thomas Schild / WAZ FotoPool

ASC Dortmund - DSC Wanne-Eickel 1:3

Tore: 0:1 (2., FE) Aydin, 1:1 (25., FE) Hense, 1:2 (40.) Cavus, 1:3 (88.) Dosedal.

DSC: Ritz - Franken, Talarek, Bazylin, Cakiroglu - Aydin, Strohmann (79. Schmidt), Allali, Cavus (70. Dzinic) - Dosedal, Jubt (89. Krawietz).

Der Endspurt des DSC Wanne-Eickel kommt wohl zu spät. In den letzten Spieltag am kommenden Sonntag gehen Hordel und Wickede, die beiden Hauptkonkurrenten um die mögliche Oberligarelegation, mit jeweils einem Punkt Vorsprung. Die Schwarz-Gelben haben es somit nicht mehr in der Hand, das Hintertürchen noch zu öffnen.

„Schade, schade“, sagte DSC-Trainer Jürgen Wielert und dachte gestern einmal laut über die Saison nach: „Mit 19 Punkten haben Vehbija Hodzic und ich die Mannschaft übernommen, 27 Punkte haben wir jetzt geholt, und wir wollen natürlich auch nächsten Sonntag gegen Oestrich noch einmal gewinnen. Aber selbst das wird wohl nicht reichen.“

Der Wille der Wanner, selbst nach dem letzten Strohhalm zu greifen, war aber auch am Pfingstmontag deutlich zu erkennen. Von Beginn an setzte der DSC die Gastgeber unter Druck ging bereits nach 90 Sekunden nach einem Foul an Tim Dosedal durch den von Tugrul Aydin verwandelten Elfmeter in Führung. Es folgten zwei weitere Strafstöße, diesmal allerdings für die Platzherren. Den ersten durch Mihajlovoc (19.) parierte der wieder stark spielende DSC-Schlussmann Tobias Ritz, beim zweiten von Hense (25.) war er allerdings machtlos.

Der DSC ließ sich durch den Ausgleich aber nicht irritieren und bestimmte weiterhin das Geschehen. Einen Abwehrfehler der Gastgeber nutzte Ümit Cavus schließlich zur verdienten Pausenführung.

Im zweiten Durchgang hatte auch Dortmund einige gute Möglichkeiten, die aber spätestens von Tobias Ritz zunichte gemacht wurden. Die abgeklärtere Mannschaft blieben aber die Schwarz-Gelben, die kurz vor Schluss auch den entscheidenden Konter setzten. Tim Dosedal spielte noch zwei Gegner aus und vollstreckte zum 3:1.

Wie schon in der Vorwoche nach dem 5:0 über Olpe hielt sich der Jubel der Wanner aber auch diesmal in Grenzen. Denn jetzt hilft eigentlich nur noch ein Wunder . . .

Uwe Ross

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