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Endlich wieder in Eliteliga gelandet

03.05.2012 | 19:29 Uhr
Endlich wieder in Eliteliga gelandet
Robin Kuhlmann und der TSV 1860 starten in die Bundesliga. +++ Foto: Michael KLEINRENSING

Hagen. Fast zwei Jahrzehnte zählte der TSV Hagen 1860 zum festen Inventar der Faustball-Bundesliga. Mehr als das, die Sechziger dominierten die Eliteklasse lange und sammelten national wie international Titel um Titel. Doch allmählich wurde die Weltmeister-Generation älter, 2004 verabschiedete man sich aus dem Oberhaus. Bis zum morgigen Samstag, wenn sich ein neues, junges Team in Halden mit dem Heimspiel gegen den MTV Hammah ab 16 Uhr in der Bundesliga zurückmeldet.

Es sind fast durchweg neue Gesichter, die die Sechziger in der höchsten Spielklasse vertreten. Nur Christian Sondern war schon 2004 dabei, der Ex-Nationalspieler ist aber mittlerweile eher Standbye-Spieler. Mittlerweile wohnt der 34-jährige Abwehrspieler in Hamburg, nur bei den Auswärtsspielen des TSV 1860 im Norden wird er mitwirken. Morgen und am Sonntag, wenn die Hagener um elf Uhr den Ahlhorner SV auf dem Sportplatz im Alten Holz empfangen, fehlt Sondern also. Das TSV-Team bilden neben Weltmeister Olaf Machelett dessen Bruder Jörg, Sebastian Gerling sowie die jungen Ruben Schwarzelmüller (19), Robin Kuhlmann (19), Florian Sonfeld (23) und Ole Schachtsiek (16).

„Viele von ihnen haben noch Leistungspotenzial nach oben“, setzt 1860-Abteilungsleiter Dirk Schachtsiek auch auf eine Entwicklung der Hagener Spieler während der Spielzeit. Denn Saisonziel ist erst einmal der Klassenerhalt, dazu absolvierte das von den Machelett-Brüdern eine „sehr engagierte Vorbereitung“, so Schachtsiek: „Die Jungs sind seit dem 1. März auf dem Rasen und haben sich manchen kalten Hintern geholt.“ Als Konkurrenten sieht er da TK Hannover und den TV Voerde vom Niederrhein, während vorn VfK Berlin und TV Brettorf sowie die beiden 1860-Gegner vom Wochenende erwartet werden.

Deshalb benötigen die Hagener schon zum Heimspielstart jegliche Unterstützung, ohnehin sind sie gespannt auf das Zuschauer-Interesse. Zwei Heimspiele, am 2. und 3. Juni gegen TV Brettorf und TSV Hagenah, hat der TSV deshalb auch nach Bösperde vergeben. Schachtsiek: „Die wollen da ein größeres Event draus machen.“ Gegenüber ihrer früheren Bundesligazeit hat sich der Spielmodus geändert. Pro Tag findet nur noch eine Partie statt, die aber über fünf Gewinnsätze. „Wenn neun Sätze benötigt werden, kann das schon mal zweieinhalb Stunden dauern“, weiß Schachtsiek.

Von Axel Gaiser



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