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Nachwuchs-Basketball

Einmaliges Basketball-Erlebnis in der Enervie Arena

16.05.2012 | 18:25 Uhr
Einmaliges Basketball-Erlebnis in der Enervie Arena
Um jeden Ball wird am Wochenende bei der deutschen Endrunde gekämpft. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Der Plakattext ist unmissverständlich: „Hagen will Deutscher Meister werden!“ Zwei Spiele müssten die Phoenix Hagen Juniors dazu am Wochenende gewinnen, wenn in der Enervie Arena das Top4-Turnier der beiden männlichen Nachwuchs-Bundesligen im Basketball (NBBL/JBBL) stattfindet. Dazu gilt der Fokus zunächst dem Halbfinale am Samstag gegen die Eisbären Bremerhaven (17.30 Uhr), der zweite Teilnehmer des Endspiels am Sonntag (13.30 Uhr) wird anschließend zwischen TSV Tröster Breitengüßbach und Alba Urspring ermittelt.

Als Favoriten sehen sich die Hagener nicht, höher gehandelt werden die beiden Süd-Mannschaften. Doch Juniors-Trainer Falk Möller sagt auch: „Wer ins Top4 kommt, will auch um den Titel spielen.“ Dazu haben sich die Gastgeber intensiv vorbereitet, jeweils fünf Trainingseinheiten standen in den letzten beiden Wochen vor der Endrunde an. Die Unterstützung der Phoenix-Fans in gewohnter Umgebung soll seinen Schützlingen dazu den Extra-Kick geben. „Schon beim Viertelfinal-Sieg in Paderborn war die lautstarke Hilfe der vielen mitgereisten Hagener für die Jungs wichtig“, sagt Möller, „das ist für uns keine Belastung, sondern es trägt uns.“ Die Vorfreude sei bei seinem Team sehr groß: „Das ist eine einmalige Sache, die man genießen muss. In Hagen wird es das in den nächsten zehn Jahren nicht wieder geben.“

Halbfinal-Gegner Bremerhaven haben die Juniors in der Vorrunde daheim mit 85:78 bezwungen, bei den Eisbären verlor man dagegen mit 62:75. „Gott sei Dank“, befindet Möller, so werde man den Gegner keinesfalls unterschätzen: „Körperlich sehr stark, sehr schwierig zu spielen“, charakterisiert er die Bremerhavener, die mit Jonathan Malu und Helge Baues zwei reboundstarke Center aufweisen, während Flügelspieler Adrian Breitlauch mit 15 Punkten im Schnitt bester Werfer ist. „Wir wissen alle, das ist ein Spiel, in dem wir 100 Prozent bringen müssen“, ist sich Möller sicher, dem nur ein Spieler des Kaders fehlen wird: Fedor Mügge zog sich beim Schulsport eine Handgelenksverletzung zu, trägt Gipsarm.

Axel Gaiser

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2012-05-16 18:25
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