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Behlau knackt in Roth diemagische Zahl

09.07.2012 | 17:17 Uhr
Behlau knackt in Roth diemagische Zahl
Triathlet Christian Behlau am Dienstag, 03.07.2012 auf seinem Balkon in Gelsenkirchen-Heßler. Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

Heßler.  Gelsenkirchener blieb beim Challenge-Cup in Roth erstmals unter zehn Stunden und erzielte in allen drei Wettbewerben persönliche Bestzeiten.

Der Morgen danach: Die Beine schmerzen, logisch, aber im Kopf toben noch immer die Glückshormone. Auch einen Tag nach dem Triathlon Challenge in Roth kann der Gelsenkirchener Christian Behlau sein Ergebnis kaum fassen. Der Mann mit der Startnummer 1805 bewältigte die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke, das 180-Kilometer-Radfahren und den abschließenden Marathonlauf in sagenhaften 9:55:03 Stunden und war erst einmal baff. „Das war der perfekte Tag“, staunte er nach dem Zieleinlauf, was ihm im Endklassement den 230. Platz unter allen Männern und Rang 35 in seiner Altersklasse M40 einbrachte.

Auf zehn Stunden und 15 Minuten hatte er insgeheim spekuliert, aber als es dann im Schwimmen (1:08:13 Std.) sowie im Radfahren (5:05:19) neue persönliche Bestzeiten gab, nahm er sich vor dem Marathon vor: „Egal, jetzt gibt es nur noch hopp oder topp, entweder ich packe die Zehn-Stunden-Marke, oder ich gehe beim Laufen ein.“ Es wurde topp mit 3:35:23 Stunden, weil erst einmal das Wetter (24 - 26 Grad) mitspielte und die frenetischen Zuschauer am Rand ihr Übriges dazutaten. „Da habe ich die Schmerzen auf den letzten fünf Kilometern einfach weggedrückt“, kann er tags darauf schon wieder lachen. Im Ziel ereilte ihn gleich das Kompliment eines weiteren Gelsenkircheners, der in Roth schon ein alter Hase ist: „Mensch, Junge, wo hast du den denn hergeholt“, meinte Dirk Rolke anerkennend.

Das weiß er selbst nicht so genau. Behlau: „Es wird noch zwei, drei Tage dauern, bis ich das Ganze realisiert habe.“

Ralf Wilhelm


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