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ETB Baskets

17.04.2012 | 21:00 Uhr
ETB Baskets
ETB-Trainer Igor Krizanovic gibt Patrick Carney Anweisungen. Michael Gohl / WAZ FotoPool

Der Mitteldeutsche BC trifft im am Freitag beginnenden Playoff-Halbfinale auf die Zauberer aus Crailsheim, im zweiten Vergleich kommt es zum Duell der Ritter aus Kirchheim mit den Giganten aus Düsseldorf. Für Basketball-Zweitligist (Pro A) ETB ist die Saison dagegen seit Ostermontag beendet. Das Aus kam im Viertelfinale gegen Kirchheim.

Der Klub kann sich bereits auf die Planungen für die Spielzeit 2012/13 konzentrieren. „Und das tun wir sehr intensiv“, berichtet Baskets-Coach Igor Krizanovic. Die Priorität liegt auf dem aktuellen Kader, der Kroate gibt Einblick in seine Gedankenspiele. „Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison gespielt und bei einigen Spielern sehe ich weiteres Entwicklungspotenzial. Bei anderen leider weniger.“ In Zahlen ausgedrückt: Die Hälfte des Kaders wird den Verein verlassen müssen, folglich soll die andere an den ETB gebunden werden. Ob das gelingt? Krizanovic: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl.“

Deutsche Spieler

Auch Neuzugänge gibt es noch nicht. Auch hier gibt Krizanovic nur eine Prioritätenliste bekannt, und die konzentriert sich auf deutsche Spieler. Dieser Markt war immer schon umkämpft, eine Neuregelung in der Eliteliga BBL verschärft die Konkurrenzsituation noch einmal: Vier von zehn Spielern auf den BBL-Spielberichtsbogen müssen künftig Deutsche sein. Bei elf Spielern sind es deren fünf, bei zwölf Spielern deren sechs. „Und die Spieler sind sich ihres Marktwertes durchaus bewusst“, so Krizanovic. Immerhin: „Wir haben schon jetzt ein Budget zur Verfügung gestellt bekommen und werden eine starke Mannschaft in der nächsten Saison haben.“

Playoffs bleiben Ziel

Denn Platz sieben und der sensationelle Playoff-Einzug hat auch seine Schattenseite: „Wir können ja jetzt schlecht Platz zehn als Ziel ausgeben, das wäre unlogisch. Wir wollen wieder in die Playoffs, das kann ich jetzt schon sagen.“ Aber Igor Krizanovic warnt: „Ein selbstverständlicher Kandidat für die Top acht sind wir aber noch lange nicht.“

Achim Faust



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