Team kann Ami-Ausfall kompensieren
21.02.2011 | 15:43 Uhr 2011-02-21T15:43:00+0100
Schwelm. Am Ende war es ein deutlicher Auswärtssieg , den die Schwelmer Baskets mit 97:57 bei den Herzögen Wolfenbüttel feiern durften. Das sorgte nicht nur für strahlende Gesichter bei den vielen Fans, die die weite Fahrt ins östliche Niedersachsen auf sich genommen hatten. Auch Spieler, Trainer und Vorstand lagen sich überglücklich in den Armen.
Nach dem Spiel feierten die Fans mit ihrer Mannschaft lange Zeit – und die Fortsetzung gab es dann auf dem Weg zum Wolfenbütteler Bahnhof und fast die kompletten vier Stunden im Sonderzug, in dem auch die Mannschaft den Weg zurück an die Schwelme fand.
Trainer „Raffi“ Wilder war mehr als zufrieden: „Die Mannschaft ist so stark, dass wir sogar spieleweise ein schlechtes Spiel unserer Amerikaner kompensieren können.“ Und dann gab es Einzellob: „Kristofer Speier ist in meinen Augen der alles überragende Spieler der ProB. Und wir haben mit Julius Dücker und Max Dohmen ein Center-Trio, das seinesgleichen in dieser Liga sucht.“ Aber auch seinen anderen Jungs durften die Trainerworte wie Honig hinunterfließen: „Ich freue mich, dass die übrigen deutschen Spieler wie zum Beispiel Max Kramer einen enormen Schritt nach vorne gemacht haben und wir das vierte Viertel fast komplett mit einer reindeutschen Aufstellung mit 28:13 gewonnen haben.“ Schließlich bekamen auch die „besten Fans der Liga“ Zucker: „Es war fantastisch auswärts vor so einer Fankulisse zu spielen.“
Mit dem ersten Platz in der ProB Nord haben die Schwelmer Baskets Heimrecht in der ersten Runde in den Play-offs (wir berichteten). Gegen welches Team es dann zu spielen gilt, ist bis dato noch völlig offen. Gleich drei Teams aus der ProB Süd haben am letzten Spieltag die Chance noch einen Play-off-Platz zu ergattern. Mit dem VfB 1900 Gießen, Oettinger Rockets Gotha und den Deutsche Bank Skyliners Juniors sind es alles Teams, die in annehmbarer Entfernung liegen. Der Termin für das erste Play-off-Spiel in der Sporthalle West wird aller Voraussicht nach der 5. März (Sprungball 19.30 Uhr) sein.
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